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Konzert Review: Sub Simplex, Cho Jin und Sunmerge im Düsseldorfer Zakk 31.05.2002

Veröffentlicht am Donnerstag 06 Juni 2002 13:17:37 von madrebel
phpnuke.gifSub Simplex, Cho Jin und Sunmerge im Zakk Club
31.05.2002

Obwohl alle drei Bands keinen Lupenreinen Metal machen gehören meiner Meinung nach in die Düsseldorfer Metal und Hardrock Szene. Auf alle Fälle wissen sie alle zu rocken, doch alles der Reihe nach.
Pünktlich um 21 Uhr enterten Sub-Simplex als erstes die Bühne wussten vom ersten Moment an zu begeistern. Mit ihrem Gute – Laune Punk verbreiteten sie eine eben solche unter den geschätzt 60 Anwesenden. Nach den obligatorischen 5 Kennenlernminuten ging dann auch gut die Post ab. Diese Jungs könnten es weit bringen wenn sie so weitermachen. Der Sound war super, die Band wirkte in sich äußerst kompakt und tight. Lediglich die Ansagen wirkten ein wenig chaotisch aber nicht unsymphatisch. Das kommt aber bestimmt noch mit ein bisschen mehr Erfahrung.
Einzigst übel nehme ich persönlich den Jungs nur das sie „The Trooper“ nur intoniert, aber nicht durchgezogen haben; gekonnt hätten sie es auf alle Fälle, und gut angekommen wär’s auch. Na ja, vielleicht beim nächsten mal? Ich würde mich freuen öfters von den Jungs zu hören, und wer auf gute Laune Musik steht sollte sich den Düsseldorfer Punk Vierer nicht entgehen lassen.
Nachdem ich an allen möglichen und unmöglichen Orten schon etwas von Cho Jin erzählt bekommen habe, war ich natürlich sehr gespannt auf die Musik. Und ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Minute an brachte der Fünfer ( ebenfalls aus Düsseldorf) den kleinen Club, der sich mittlerweile sehr gut gefüllt hat, zum kochen! Auf der Bühne sowie davor sah man nur eine einzige brodelnde Menge. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die kleineren technischen Probleme mit der Gitarrenanlage überspielten sie gekonnt und routiniert. Auf der Bühne stand keine Band, sondern die personifizierte Spielfreude, was sich auch sehr gut auf die Menge übertrug.
Es wurde gepogt, ge crowdsurft, was das Zeug hielt und ich meine auch den einen oder anderen Mattenschwinger entdeckt zu haben..
Auf alle Fälle feierten Cho Jin mit den mittlerweile ca. 100 – 120 Anwesenden eine coole Party ab. Da die Band sowieso überall zu spielen scheint sollte man den nächstmöglichen Gig unbedingt mal mitnehmen, es wird sich lohnen. Lediglich mit der musikalischen Einordnung tue ich mich ein wenig schwer, ist es nun Rock oder Crossover oder doch etwas ganz anderes??? Hilfe diesbezüglich wäre meinerseits äußerst erwünscht! Cool ist die Mucke auf alle Fälle.
Nach einer kleineren Umbaupause stürmten dann Sunmerge (spricht sich „ssanmersch“) die Bühne. Die Band bezeichnet ihre Musik selber als „contemporary Rock“ (zeitgemäßer Rock), manche Magazine benennen sie als Crossover, Alternative Rock, New Metal Band. Auch wenn die Jungs mich wieder hauen werden, für mich ist das extrem gut gemachter Progressiver Poprock der etwas härteren Gangart! Wer jetzt ein wenig irritiert ist, geht am besten zum nächsten Gig und schreibt mir dann seine Definition.
Wie auch immer. Die Musik, wie auch immer man sie benennen möchte, kam super druckvoll rüber. Die Band war so was von tight beieinander, wie ich es in dieser Liga selten gesehen habe. Wann nehmen die Jungs die großen Bühnen der Republik in Angriff, Können haben sie genug dafür!
Die Anwesenden genossen sichtlich das dargebotene. Sunmerge entführten ihre Zuhörer und –seher abwechselnd in träumerische Gefilde, nur um sie danach wieder mit rockigen Nummern wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Die ausgewählten Songs wurden in einer absolut genialen Reihenfolge dargeboten, man merkte gar nicht das die Zeit wie im Flug verging, sondern genoss einfach nur. Selbst die teilweise sehr schrägen Einlagen (ich meine einmal einen 5/4 Takt gezählt zu haben...) wirkten alles andere als störend oder deplaziert, nein im Gegenteil, sie fügten sich hervorragend in das drückende Soundgebäude ein.
Das die Jungs ebenso einen sagenhaft guten Sound hatten, brauche ich glaube ich nicht mehr zu erwähnen. Aufgefallen ist auch, dass sie live um einiges heftiger rüberkommen als auf Platte (Review „Privacy“ folgt als bald als möglich). Nächstes Wochenende spielen die Jungs in Hilden, unbedingt hingehen. Es wird sich lohnen!

Doc.


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