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CD Review: Slough Feg - Hardworlder

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Veröffentlicht am Montag 06 August 2007 21:54:03 von madrebel
Slough Feg – Hardworlder
  1. The Return Of Dr. Universe
  2. Tiger! Tiger!
  3. The Sea Wolf
  4. Hardworlder
  5. The Spoils
  6. Frankfurt-Hahn Airport Blues
  7. Galactic Nomad
  8. Dearg Doom
  9. Insomnia Poisond Treasures
  10. Karma-Kazee
  11. Whirling Vortex
  12. Street Jammer
Cruz Del Sur Music/Alive
  • Line Up:
  • Michael Scalzi (v/g)
  • Antoine Reuben-Diavola (d)
  • Don Angelo Tringali (g)
  • Adrian Maestas (b)
Das hier ist schon das mittlerweile sechste Album der Amerikaner Slough Feg und ichmuss zugeben, das erste, das ich von den Amis höre. In Amerika selbst haben die vier Musiker schon so etwas wie Kultstatus erreicht. Abseits aller Trends, ziehen die Amerikaner hier auf „Hardworlder“ ihr eigenes Ding durch. Slough Feg orientieren sich stark an den siebziger Jahre Rocksound, der auch teilweise etwas abgespaced klingt. Das Comic artige Cover erinnert auch etwas an jene Zeit. Das instrumentale „The Return Of Dr. Universe” hat etwas nostalgisches. “Tiger! Tiger!” erinnert stark an Space Rock der Siebziger und lässt einen schemenhaft Bilder aus dieser Zeit vor den Augen erscheinen. Auch der Folk angehauchte Titel „The Sea Wolf“ hat etwas ungewöhnliches, was hier und da vom Gitarren Riffing an Thin Lizzy erinnert.
  •  
Wie die Amerikaner auf einen Titel wie „Frankfurt-Hahn Airport Blues“ wäre einmal interessant zu erfahren. Der Song selbst ist ein staubtrockener Stoner Rock Song, der unglaublich schwer wirkt. „Galactic Nomad“ ist wiederum ein Instrumentales Stück, das mit aufeinanderfolgenden Gitarren Solis aufwartet und teils an frühe Lynyrd Skynyrd Gitarrenarbeiten erinnern lässt. „Dearg Doom“ ist eine Cover Version. Das Original stammt von den Horslips. Die Songs „Insomnia“ und „Poisoned Treasures“ sind typische seventies orientierte Rockstücke.
  •  
Mit „Karma-Kazee“ überraschen Slough Fed noch einmal, denn hier geht die Band alles sehr düster und doomig an. Ganz frühe Black Sabbath lassen grüßen. Den Abschluss von „Hardworlder macht das Manilla Road Cover „Street Jammer“. Da muss ich sagen, diese Version von Slough Feg tritt ganz schön Arsch und weiß besser zu gefallen als das Original. So ist das nun, eine Cover Version muss nicht immer schlecht sein, sondern kann durchaus eine Bereicherung in der Musikwelt sein.
  •  
Slough Feg haben mit „Hardworlder“ ein hörenswertes Album aufgenommen. Zwar ist die ganze Sache etwas schwerfällig und hier und da gewöhnungsbedürftig, aber wenn das Album einige Durchläufe hinter sich hat, findet der Musikliebhaber schnell gefallen daran. Für Mainstream oder Hitparaden Hörer ist „Hardworlder“ nichts. Die Musik ist dafür zu schwer, teils kompliziert und vor allem bleibt keiner der Songs sofort im Ohr hängen. Die Produktion ist kraftvoll und weiß zu überzeugen. Sough Feg haben mit „Hardworlder“ ein exquisites Album aufgenommen. Zwar wird die Fangemeinde nicht in ungeahnte Höhen schießen, aber ich denke darauf haben es Slough Feg auch nicht abgesehen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, wer ein offenes Ohr für gute, teils experimentelle Rockmusik hat, sollte hier einmal reinhören, es lohnt sich.
  •  
Redtotem

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