Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Slipknot + Guests / 24.11.08 Düsseldorf Philipshalle

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Freitag 05 Dezember 2008 14:26:13 von madrebel
phpnuke.gif
Slipknot + Guests /24.11.08 Düsseldorf Philipshalle

Eine völlig ausverkaufte Philipshalle bot sich heute dem geneigten Besucher. Sollten doch die neuen Metalsuperstars „Slipknot“ endlich live spielen, nachdem man die für den Spätsommer anberaumte Tour aufgrund einer Erkrankung von Joey Jordison verschieben musste.
Scheinbar war er wieder topfit, denn die Energie, die der mann an den Tag legte war wirklich bemerkenswert.
Dazu aber später.
Eröffnungsband waren die finnischen „Children of Bodom“, denen man eine halbe Stunde Spielzeit gewährte. Nun, die Zeit nutzte man aus und verstand es, dem Publikum einzuheizen. Die Songauswahl war ordentlich, die Show dementsprechend. Das Alexi Laiho allerdings seinem Tourettesyndrom nichts mehr entgegensetzen kann, wirkt neben der Keyboardüberfrachtung des Sound, sehr störend. Nichtsdestotrotz legte man einen akzeptablen Gig hin. Nicht mehr und nicht weniger.
Ein ganz anderes Kaliber waren danach „Machine Head“. Rob Flynn und seine Mannen legten eine energiegeladene Show auf die Bretter, die für extrem viel Feuer im Publikum sorgte. Man spielte eine quasi Best Of. Show und sorgte für Moshpits ohne Ende in der Menge. Dazu war der Sound sehr fett und man bewies ein wirkliches Gespür für die Menge und sorgte auch für keinerlei Pause zum verschnaufen im Publikum. Eine Granate nach der anderen wurde gezündet und man hatte schon das Gefühl, das der Hauptact es schwer haben würde, dies zu toppen. Mit“Davidian“ beendete man nach knappen 50 Minuten einen beeindruckenden Auftritt.
Doch was „Slipknot“ danach auf die Beine stellten, spottete jeder Beschreibung. Eine großartige Lightshow, ein Topsound, eine unfassbar energiegeladene Show, was will man mehr? Corey Taylor riss das Publikum einfach nur mit und wenn man das Drumming des Ausnahmeschlagwerkers Joey Jordison hört, weiß man um die Qualität der Musik. Das fast die gesamte Halle am toben war, sollte man nicht unerwähnt lassen und es war schon eindrucksvoll, wie sich die Menge madengleich bewegte. Was auch immer wieder für erstaunen sorgt, sind die sich drehenden Schlagzeuge und das man es gleichzeitig schafft, dabei sauber und druckvoll zu spielen, selbst wenn sich das Instrument im Looping dreht.
Leider war die Show aber auch schon auch etwas mehr als 80 Minuten beendet, was meines Erachtens viel zu kurz war. Dennoch schaffte man es zu überzeugen und es ist zu wünschen, dass die Jungs schon bald zurückkehren. Sehr cooler Auftritt.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!