Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Slime - Sich fügen heißt Lügen

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Montag 06 August 2012 14:44:39 von madrebel

slime.png

Slime - Sich fügen heißt Lügen

1.Sich fügen heißt Lügen
2.Rebellen
3.Freiheit in Ketten
4.Wir geben nicht nach
5.Seenot
6.Bürgers Alptraum
7.Bett aus Lehm und Jauche
8.Revoluzzer
9.Trinklied
10.Zum Kampf
11.Bauchweh
12.Lumpen
13.Das Beil
14.Soldatenlied
15.Alle gegen Alle
16.Mensch
17.Deutschland

People Like You Records

Dirk - Vocals
Elf - Gitarre, Gesang
Christian - Gitarre
Nici - Bass, Gesang
Alex – Drums

Slime, eine der dienstältesten und populärsten Deutschpunkbands meldet sich in diesem Jahr mit ihrem neuen Album „Sich fügen heißt Lügen“ furios zurück und das mit einer Intensität, die man den Jungs nicht mehr zugetraut hätte. Viele haben schon gedacht, was wollen die alten Männer denn noch, ist das noch überzeugend und ich muss zugeben, dass ich zu eben jenen gehört habe.
Aber ganz ehrlich, es tut nicht weh zuzugeben, sich geirrt zu haben.
Denn was die Hamburger Jungs nach ihrem letzten Hammeralbum „Schweineherbst“ auf die Beine gestellt haben, kann sich absolut hören lassen.
Die Lyrics sind dieses Mal nicht aus Eigenhand entstanden, sondern eine Vertonung des Anarchisten und Dichters Erich Mühsam, der 1936 von den Nazis totgeschlagen wurde. Und es ist erstaunlich und gleichzeitig erschreckend, dass sich an den Texten dieses Mannes auch nach so langer Zeit faktisch nichts geändert hat und der Inhalt auch heute noch brandaktuell ist. Dazu überzeugt die Platte in jeder erdenklichen Hinsicht. Gesanglich aggressiv und angepisst, was sich bei „Rebellen“, „Revoluzzer“, „Trinklied“ oder „Bürgers Alptraum“ ganz besonders abzeichnet, aber auch beim Rest der Platte nicht minder deutlich rüberkommt.
Die ganze Scheibe hat keinen Ausfall zu vermelden und mit den vier Bonuslivenummern hat die CD noch ein kleines Leckerchen zu bieten, was die Platte noch einmal mehr aufwertet.
Die Hamburger haben von ihrer Intensität und Wut in all den Jahren nichts eingebüßt und das macht das neue Album zu einem echten Highlight und einem Must Have.


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!