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CD Review: Slayer - Christ Illusion

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Veröffentlicht am Donnerstag 16 November 2006 00:04:33 von Master_Of_Puppets
Lange fünf Jahre hat es gedauert, bis sich die kalifornischen Thrash-Heroen Slayer mit einem neuen Album zurückmelden. Nach dem vorzüglichen Eindruck des vorab veröffentlichten Songs „Cult“ konnte man durchaus großes erwarten. Es stellte sich vor allem die Frage, ob die lange Wartezeit sich auch gelohnt hatte.
 
 
 
 
 
 
 
 
1. Flesh Storm
2. Catalyst
3. Skeleton Christ
4. Eyes Of The Insane
5. Jihad
6. Consfearacy
7. Catatonic
8. Black Serenade
9. Cult
10. Supremist
 
Def American
 
Tom Araya - Bass, Vocals
Kerry King - Guitar
Jeff Hanneman - Guitar
Dave Lombardo - Drums
 
Hohe Erwartungen weckte die einige Wochen vor dem regulären Album veröffentlichte Single „Cult“ vor allem wegen ihrer Old School-Attitude. Erinnerungen an die Glanzzeiten Slayers Mitte bzw. Ende der 80er wurden hier geweckt. Umso spannender war also die Entdeckung des vollständigen Albums.
„Christ Illusion“ lebt insbesondere von der hohen Energie, die jeder Song beinhaltet. Pausen zum Durchatmen sind so gut wie nicht vorhanden. Vom ersten Moment an herrscht eine Intensität, die lange nicht auf einem Slayer-Release vorhanden war. Jeder Song ist für sich genommen ein kleines Highlight. Neben dem bereits erwähnten „Cult“ bestechen auch „Eyes Of The Insane“, „Jihad“ und der Opener „Flesh Storm“ mit einer Klasse, die nahtlos an ein legendäres Album wie „Seasons In The Abyss“ anknüpft.
Aber nicht nur die Songs an sich sind Merkmale, die an längst vergessene Zeiten erinnern. Auch die Produktion ist angenehm klassisch ausgefallen und besitzt sämtliche Trademarks welche die Thrash-Legende Slayer bereits vor 15-20 Jahren zu einer Institution der harten Musik machte. Sehr positiv auf den Sound von „Christ Illusion“ wirkt sich die Rückkehr von Dave Lombardo an die Drums aus. Man merkt zu jeder Sekunde, welche Legende hier Hand anlegt. Aber das alleine macht nicht den Charme des Albums aus. Neben dem wie immer exzellenten Gebrüll Tom Arayas solieren auch die Herren Hanneman und King herrlich kreischend, wie man es aus der Vergangenheit gewohnt ist.
Sehr interessant sind auch die Lyrics ausgefallen. Hervorzuheben sind vor allem „Eyes Of The Insane“, bei dem es um die Gefühle von Soldaten im Irak-Krieg geht und „Jihad“, das die Sicht religiös motivierter Terroristen wiedergibt. Hier zeigen sich Slayer wieder einmal von ihrer kontroversen Seite, was allerdings nicht negativ sein muss.
Die hohen Erwartungen an die neue Slayer-Veröffentlichung konnten vollauf erfüllt werden. Mehr noch, mit einem derart starken Album habe zumindest ich nicht gerechnet. Ein absoluter Pflichtkauf!
    

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