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Konzert Review: Six Feet Under - Fleshcrawl - Criminal - Essen - Zeche Carl 26.02.2004 !!!

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Veröffentlicht am Mittwoch 03 März 2004 18:48:34 von madrebel
phpnuke.gifWildes Schneetreiben, Glatteis und eine Saukälte umgaben einen Abend voller romantischer Klänge in der Zeche Carl.
Six Feet Under / Fleshcrawl / Criminal

26.02.2004 - Essen / Zeche Carl


Wildes Schneetreiben, Glatteis und eine Saukälte umgaben einen Abend voller romantischer Klänge in der Zeche Carl. Ca. 700 Nasen liessen sich von den Witterungsbedingungen nicht abschrecken um richtig geil abzumoshen.
Den Anfang machten „Criminal“ die mit ihrer Mischung aus alten „Sepultura“, einem dicken Schuß Death, Thrash und Hardcore bei mir und vielen anderen keinen Blumentopf gewinnen konnten. Zwar gaben sich die 4 Chilenen alle Mühe und bei der einen oder anderen Nummer gelang das auch. Aber auch nur mit Abstrichen. Irgendwie war das wohl heute nicht der Tag der Chilenen. Passend dazu auch die Aussage eines bekannten, als er mich fragte wie die denn hießen. Ich antwortete ihm „Criminal“, was er mit einem lapidarem „Abführen!“ kommentierte.
Die nachfolgenden „Fleshcrawl“ waren dann auch schon ein ganz anderes Kaliber. Die mittlerweile immer angesagteren Schwedendeather aus Bayern knüppelten sich fast 50 Minuten durch einen grandiosen Set, der natürlich hauptsächlich aus dem kürzlich erschienenem Album „Made of Flesh“ bestand. Und die Songs haben es wirklich in sich. Allesamt Nackenbrecher der Extraklasse . Natürlich wurde auch der Überhit nicht vergessen. Und zwar „As Blood rains from the Sky“. Das war dann natürlich einer der Höhepunkte eines Supergigs der Bayern. Daumen hoch.
„Six Feet Under“ spielten daraufhin in knapp 65 Minuten einen guten Querschnitt aus neuem und altem Material. Der Mosh und Pogopit war dort mörderisch und auch die Stagediver flogen mal wieder wie ein Tieffliegerkommando. Das sah schon geil aus. Das Publikum hatte sichtlich Spaß an dem Gegrunze von Mr.Oberkiffer „Chris Barnes“. Allerdings merkt man immer mehr, daß dem Rastabrüllwürfel die übermäßige Kifferei mittlerweile doch zusetzt. Er war etwas langsam und träge. Wie dem auch sei, dem Publikum gefiel es und ich frage mich immer noch, weswegen eine solch langweilige und durchschnittliche Kombo wie „Six Feet Under“ solch einen hohen Status hat. Ich werde das wohl nie verstehen.
Trotzalledem, ein schöner Abend und die Besucher waren zufrieden. Was wollte man mehr ?

madrebel


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