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CD Review: Shakra - Fall

Veröffentlicht am Sonntag 06 November 2005 21:01:16 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Aus der Schweiz gibt es ja schon einge schöne Dinge. Die Berge, der Käse, Schnee und Hard Rock. Die bekanntesten Bands in diesem Genre sind wohl Krokus und Gotthard. In diesem Fahrwasser bewegen sich auch Shakra und das schon seit 1998, als ihr selbstbetiteltes Debütalbum in ihrem Heimatland schon sehr große Beachtung fand.










1. Chains of temptation
2. Out of control
3. Take me now
4. All or nothing
5. How it feels
6. Fall
7. Walk on water
8. She s my ecstasy
9. Make it alright
10. Nightlife
11. Do you know
12. Immortal
13. Too good for me


afm records


Thomas Muster (g)
Roger Tanner (d)
Mark Fox (v)
Oliver Lindner (b)
Thom Blunier (g)

Im Bereich Hard Rock und Melodic Metal haben sich Shakra zu einer der wichtigsten Bands entwickelt. Auch Marc Fox, der für den ausgestiegenen Pete Wiedemer gekommen ist, hat sich unwahrscheinlich gesteigert. War bei ersten Auftritten seine Stimme noch etwas gewöhnungsbedürftig, ist er heute kaum noch von Shakra wegzudenken.

Das mittlerweile 5. Studioalbum der Schweizer Heavy Rocker nennt sich „Fall“. Shakra machen eigentlich da weiter, wo sie mit den letzten vier Studioalben aufgehört haben, lupenreinen Heavy Rock.
Allerdings hat „Fall“ ein paar musikalische Ausnahmen wie z.B. das gewöhnungsbedürftige, aber nach mehrmaligem Hören, starke „Chains of temptation“ oder „She s my ecstasy“, das tolle Riffs aufweist, beim Refrain allerdings doch etwas belanglos wirkt. Highlights sind für mich der Headbanger „Out of control“, das groovige „Take me now“ und der zukünftige Shakra Live Kracher „All or nothing“. Mit dem Song haben Shakra genau das gemacht, was auf einem Konzert gut rüber kommt. Einen Part wo man einfach mitklatschen muss und einen Refrain, den jeder gleich mitsingen kann. Mit „How it feels“ und „Immortal“ sind die obligatorischen Balladen auf dem Album auch dabei. Immortal erinnert sehr an ein typische Gotthard Ballade, was möglicherweise beabsichtigt ist. Der absolute Knaller auf "Fall" ist aber das sieben minütige „Walk On Water“. Fast schon Heavy Metallastige Riffs mit teils doublebassdrum und einem ruhigeren Mittelteil, erinnern hier sehr an Bands wie Running Wild. Das Songwriting ist aber verglichen mit älteren Werken von Shakra doch schlechter ausgefallen. Auch fehlen hier richtige Hammersongs wie man sie von ältern Alben her kennt. Songs vom Kaliber „Why don t you call me“, „The devil in me“ oder “Don t try to call” sucht man auf “Fall” vergeblich.

Die Produktion von „Fall“ ist sehr schwach. Die Gitarren klingen teilweise zu lasch und man muss schon an den Reglern der Anlage etwas drehen, um den Sound optimal zu haben. Wenn man dagegen die Alben „Rising“, „Powerride“ oder „Moving Force“ hört, dann kommt einem schon der Gedanke, dass hier vielleicht gespart wurde. Außerdem ist die Limited Edition diesmal nicht so interressant. Neben einem Videoclip gibt es als Bonustrack lediglich die Live Version von „Too good for me“ den man aber schon von der letzten Live CD/DVD „My life-my world“ kannte.

Insgesamt gesehen haben Shakra mit „Fall“ wieder ein Album aufgenommen, das die Fans nicht enttäuschen sollte und diesmal auch einige neue dazu gewinnen wird


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