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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Schandmaul - Wie Pech und Schwefel

Veröffentlicht am Montag 28 Juni 2004 14:17:07 von Bloody_Vampire
Das Schandmaul immer noch wie Pech und Schwefel zusammen halten , sollte das neue Album der Mittelalter Rocker wieder einmal bestätigen....
1.Leb
2.Der Drachentöter
3.Der Tyrann
4.Kalte Spuren
5.Das Geisterschiff
6.Das Tuch
7.Stein der Weisen
8.Der Sumpf
9.Das Duell
10.Die Flucht
11.Der Schatz
12.Tief im Reich der Träume
13.Klagelied
14.Der verbotene Kuss
15.Folk You

So das ist sie nun also. Die neue Scheibe der süddeutschen Folk -Rocker ist endlich erschienen und ich habe wirklich nicht zu viel erwartet.
Schon gleich beim Opener Leb kommt die ganze spieltechnische Fähigkeit der Jungs und Mädels wieder zum Vorschein. Das Stück strahlt eine - wie der Name schon sagt - totale Lebensfreude aus, die Schandmaul schon auf ihren früheren Werken auszeichnete. Auch wird einem nach längerem Einverleiben klar, wie gut sich die 5 Schandmäuler mit ihren Instrumenten verstehen. Da werden die Schalmeien und Dudelsäcke so irre gut mit Gitarrenläufen und dem wirklich richtig geilen Gesang von Sänger Thomas gepaart, dass man schon fast denken könnte es wäre für diese aussergewöhnliche Band überhaupt kein Problem ein Stück mal eben so aus dem Ärmel zu schütteln.
Jedoch ist Leb natürlich nicht das einzige Highlight auf diesem Album. Nachdem man sich bei diesem Song wohl schon in völlige Extase getanzt hat ,folgt gleich mit Drachentöter der nächste Hit. Einfach nur richtig cool ,was man hier wieder auf die Ohren bekommt. Mein absolutes Lieblingsstück der Scheibe ist jedoch die Ballade Das Duell. Mit Akkustikgitarren und Geige unterlegt fühlt man sich richtig in eine frühere Zeit zurückversetzt und es kommen fast schon Gefühle auf, als würde man selbst auf einem Turnierplatz stehen umringt von Schaulustigen die nur auf das Kreuzen der Klingen warten.
Textlich gesehen unterscheidet sich die neue Schandmaul jedoch etwas von ihrem Vorgänger Narrenkönig.Stücke wie kalte Spuren oder auch Das Tuch besitzen wirklich melancholische Lyrics über eine verflossene Liebe oder eben eine nicht ganz so treue Geliebte. Abschließend kann man also nur sagen ,dass Schandmaul mit Wie Pech und Schwefel wieder eine ganz große Scheibe abgeliefert haben. Spielfreude trifft auch ganz großes Können an den jeweiligen Instrumenten und wird mit der Atmosphäre einer längst leider schon vergangenen Zeit gepaart.
Letztendlich teile ich auch nicht die Meinung von anderen Rezensoren , die neue Schandmaul habe etwas von ihrer Naivität verloren , da man mehr auf das Technische setzt.

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