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CD Review: Savage Circus - Dreamland Manor

Veröffentlicht am Dienstag 25 Oktober 2005 14:43:43 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Es mag wenig originell erscheinen, eine neue Band mit einer etablierten zu vergleichen, aber die Vergangenheit holt den Gründer von Savage Circus, Thomen Stauch auch hier ein. Das Debüt der neuen Formation des Drummers erinnert zu sehr an die glorreichen Zeiten seiner ehemaligen Gruppe Blind Guardian, als das ein Review möglich wäre, ohne auf die mehr oder weniger offensichtlichen Parallelen einzugehen.
Savage Circus – Dreamland Manor

01. Evil Eyes
02. Between The Devil And The Seas
03. Waltz Of The Demon
04. Tomorrowland
05. It – The Gathering
06. Beyond Reality
07. When Hell Awakes
08. Ghost Story
09. Born Again By The Night

Dockyard1

Jens Karlsson – Vocals, Guitars
Emil Norberg – Guitars
Piet Sielk – Bass
Thomen Stauch – Drums

Wobei es mir eigentlich widerstrebt, auf eventuelle Vergleichsmöglichkeiten näher einzugehen, und ich lieber die eigenen Vorteile von Savage Circus hervorheben würde. Doch die Ähnlichkeiten beider Combos sind zu eindeutig, um einfach übergangen zu werden. Das gilt sowohl für das Songmaterial, als für die musikalischen Stilmittel.
Speziell was die Stimme von Jens Karlsson betrifft, sind deutliche Analogien vorhanden. Allerdings möchte ich nicht soweit gehen, hier eine bloße Kopie von Hansi Kürsch (Blind Guardian-Sänger) zu vermuten. Gerade in den tieferen Tonlagen entfaltet der, wie auch Gitarrist Emil Norberg, bei Persuader tätige Karlsson seine Eigenheiten, die ihn als individuellen Sänger auszeichnen. Die häufig eingesetzten und perfekt produzierten, sowie platzierten Chöre sprechen ebenfalls für sich, und sind in dieser Form auch auf von Alben der Krefelder Power Metaller bekannt.
Abgesehen von diesen Parallelen gibt es an diesem Debüt allerdings absolut nichts auszusetzen. Beginnend mit dem klassischen, hymnischen Opener „Evil Eyes“ wird ein musikalisches Feuerwerk des melodischen Speed Metal gezündet, wie es seit Anfang der 90er nur sehr selten gehört wurde. Dieser Song steht auch Highlights der „Tales From The Twilight World“- bzw. „Somewhere Far Beyond“-Ära in nichts nach, und kann es locker mit den Hits dieser Guardian-Episode aufnehmen.
Weitere Highlights gefällig? Kein Problem, das getragen beginnende „It-The Gathering“ versprüht mehr mystisches Flair, als die letzten beiden Blind Guardian-CD’s zusammengenommen. Die hier vorhandene Spannung ist fast schon unbeschreiblich. Ein abwechslungsreicher und mit sämtlichen, zu diesem Genre gehörenden Trademarks versehener Song, der das Zeug zum absoluten Klassiker besitzt.
Doch Savage Circus beherrscht nicht nur die heftigere Gangart. „Beyond Reality“ beispielsweise ist eine Halbballade, deren Schlichtheit im Bereich des Melodischen Metal in dieser Weise äußerst selten vorhanden ist. Dennoch versprüht das Lied eine Intensität und eine Emotionalität, die einem fast die Sprache verschlägt.
Wobei diese drei genannten Songs nur exemplarisch für die Vielfalt und Klasse von „Dreamland Manor“ stehen. Jedes der insgesamt neun Stücke könnte ähnlich in den Himmel gelobt werden, um die Genialität dieses Albums zu beschreiben. Ich kann für mich nur abschließend zu dem Urteil kommen, dass ich seit Jahren keine überzeugendere CD aus dem Bereich des melodischen Power Metal in den Händen hatte.

Kommentare zu diesem Artikel
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old school
Wirklich geile Scheibe und wer drauf steht muss Persuader mit gleichem Sänger auch gleich antesten. Stimmt die Scheibe und auch alles von Persuader klingt genau wie BG, aber mit der Power und Spielfreude der alten Tage! BG hör ich schon lange nicht mehr, diese bei den Bands oft.