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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Sanguis - Infernum Infinitum

Veröffentlicht am Freitag 03 Dezember 2004 09:26:17 von maximillian_graves
An dieser Stelle müsste eigentlich der unglaubliche Schrei von " Emperor Magus Caligul " den man am Anfang von Dark Funerals „DIABOLIS INTERIUM „ hören kann, als Beschreibung für dieses Album stehen. Sanguis haben sich selbst und alle meine Erwartungen an diese junge BM Band übertroffen!












Trackliste:
1. Chaos Unleashed
2. Nemesis (the Last Chapter of Hope)
3. My Heart is Ice
4. Fire of Catharsis
5. The Serpent Kiss
6. Ode an Den Schmerz
7. Fear My Vengeance
8. Edifying Agony

Erschienen 2004 bei Supreme Chaos Records

Line-Up:
Aries - bass
Azazel - guitars
Svart - drums
Umbra - vocals

Während die letzte Scheibe guten alten BM zu bieten hatte, der allerdings damals schon im obersten Drittel der BM Newcomer anzusiedeln war, hat man mit der Neuen an ein paar kleinen aber feinen Schrauben gedreht und unglaubliche Effekte erzielt.
Kleinigkeiten wie die brachialeren Drums, ob es an der Aufnahme liegt oder neuen Büchsen es klingt in den schnellen Passagen göttlich. Das Spektrum von Geschwindigkeitswechseln wurde leicht ausgebaut und so geben die Mid-Tempo-Parts kurze Atempausen für Gewaltakte der aller ersten Güte! Auch die gewohnten Gitarrenmelodien, die schon auf dem ersten Album den Ton angegeben haben, sind auch wieder an Board und stellen für mich das größte Markenzeichen von Sanguis dar.
Die großen Veränderungen gab es natürlich auch und so ist das Mikro an "Umbra" übergeben worden, der "Storm" schon schon lange ersetzt. "Umbra" hat mit seinem variablen Gesang, der mit einigen tiefen Growls zum Black Standard Programm eine gute neue Komponente zur Musik der Österreicher hinzugefügt.
Wie gewohnt gibt es mit der ersten Nummer auch direkt was auf die Löffel und zwingt einen schnell zum Verharren vor den heimischen Boxen. "My Heart is Ice" lässt einem eine kurze Atempause, zeigt aber das Sanguis auch Sinn für Melodie haben und mit den kommenden Songs wird das Aggressionspotenzial langsam und zielstrebig nach oben geschraubt, um ab "Edifying Agony" den niederstreckenden Schlag in die Fresse mit anschließendem Hocker wegtreten auf dem man sitzt auszuführen! So knüppeldick eins übergebraten haben mir nur wenige Bands und kann nur hoffen das ich noch einiges an Mucke in genau diesem Paket von Sanguis käuflich erwerben kann!.
Mit "Ode an Den Schmerz" gibt es auch mal einen Titel mit Deutschen Texten, der einmal mehr beweist (übrigens nicht nur bei diesem Song!), dass ein fähiger Black Metal Sänger durchaus klare Texte über den Äther schicken kann.

Wer wissen will ob es auch in diesem Jahrtausend noch knallharte BM Bands am Start sind kommt an dieser spitzen Scheibe nicht vorbei. Keep the Black Flame Burning!!

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