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Konzert Review: Samael - Flowing Tears 24.11.2004 Krefeld Kulturfabrik

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Veröffentlicht am Sonntag 05 Dezember 2004 13:05:57 von madrebel
phpnuke.gifNur ca. 200 Besucher verirrten sich an einem kalten Mittwochabend in die Krefelder KuFa um ein wirklich großes Konzert zu sehen. Denn nach Ewigkeiten tourten die Schweizer Avantgarede Metaller durch die Weltgeschichte und machten auch in der Seidenweberstadt Station.







Samael – Flowing Tears 24.11.2004 / Krefeld Kulturfabrik


Nur ca. 200 Besucher verirrten sich an einem kalten Mittwochabend in die Krefelder KuFa um ein wirklich großes Konzert zu sehen. Denn nach Ewigkeiten tourten die Schweizer Avantgarede Metaller durch die Weltgeschichte und machten auch in der Seidenweberstadt Station.

Den Anfang machten „Flowing Tears“ aus dem Saarland, die im Frühjahr schon auf Akustiktour mit „The Gathering“ waren. Heute holten die 4 aber wieder den Knüppel raus und rockten sich knappe 40 Minuten durch einen durchaus guten Gig, der den meisten anwesenden recht gut gefiel. Okay, es wurde zwar geposed ohne Ende, insbesondere die Ventilatoren und das böse gucken erreichten da einen sehr filmreifen Effekt.
Helen Vogt, ihres Zeichens Frontdame sang auf jeden Fall sehr angenehm, aber auch auf eine Art und Weise recht aggressiv. Trotzalledem war der Auftritt durchaus ordentlich. Nicht mehr und nicht weniger.

Nach einer knappen halben Stunde Umbaupause ging es dann endlich los. Die Meute jubelte frenetisch und nach einem kurzen Intro ging man dann mit „Rain“, dem Opener der aktuellen CD direkt in die vollen. Die Bühnenshow war spartanisch, aber wirkungsvoll durch Lichteffekte und zwei Videoleinwänden die bei jedem Song andere optische Untermalungen zu den Songs lieferten. Zeitweise hatte das schon etwas psychedelisches an sich. Passte aber wunderbar zu den Liedern. Die Band selbst verausgabte sich auch körperlich über alle Massen. Keyboarder XY hüpfte und sprang wie ein Kampftroll, Masmiseim sprang wie ein Flummi auf und ab und das den ganzen Gig lang. Beeindruckende Kondition im übrigen. Und auch Makro an der Gitarre und Vorphalack hatten sichtlich Spaß an der Sache.
Leider dauerte der Auftritt nur etwas mehr als 70 Minuten, aber die hatten es in sich. Insbesondere „Baphomets Throne“ kam äußerst derb, aber „The Ones Who Came Before“ kam dann mit einer solch brachialen Power aus den Boxen, dass die Wände wackelten.
Danach gab es dann noch 3 Zugaben, bevor man eine kleine aber glückliche Menge in den Nachthimmel entließ.
Fazit: Ein großartiges Konzert, was nach einer raschen Wiederholung schreit.

Hier noch mal die Setlist:
Intro / Rain
Shining Kingdom
Insh Allah / On Earth
Jupiterian Vibes
Reign Of Light
Telepath
Nautilus & Zeppelin
Black Trip
Baphomets Throne
Year Zero / High Above
Infra Galaxia
The Ones Who Came Before

Moongate
The Cross
My Saviour

Madrebel


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