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CD Review: Sabaton - Attero Dominatus

Veröffentlicht am Montag 07 August 2006 16:05:24 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Die schwedische Power Metal Band Sabaton veröffentlicht mit „Attero Dominatus“ ihren dritten Longplayer. Haben die Power Metaller doch gerade mit dem Vorgänger „Primo Victoria“ ein sehr gutes Album abgeliefert, war es natürlich nicht so leicht diesen Standard zu halten.

Sabaton – Attero Dominatus

1. Attero Dominatus
2. Nuclear Attack
3. Rise Of Evil
4. In The Name Of God
5. We Burn
6. Angels Calling
7. Back In Control
8. Light In The Black
9. Metal Crüe


Black Lodge


Line Up
Joakim Brodén (v)
Rickard Sunden (g)
Oskar Montelius (g)
Pär Sundström (b)
Daniel Mullback (d)
Daniel Myhr (k)


Textlich geht es auf „Attero Dominatus“, wie schon auf dem Vorgängeralbum „Primo Victoria“ um Krieg und der Schlachtverläufe aus dem zweiten Weltkrieg. Deshalb gehe ich gleich auf die musikalische Seite der Schweden ein. Der bombastische Opener und gleichzeitige Titeltrack erinnert doch sehr an den Nightwish Song „Wishmaster“. Der Unterschied ist hier, dass „Attero Dominatus“ keinen weiblichen, sondern einen männlichen, teilweisen rauen Gesang hat. „Nuclear Attack“ schlägt die gleiche Richtung ein, hört sich aber sehr nach Fantasy Metal an, wenn nicht der kriegsbezogene Text wäre. Obwohl es in Texten aus der Fantasy Welt bei Heavy Metal Combos eigentlich auch um Kriege und Schlachten geht, vielleicht ist der Unterschied doch nicht so groß bei diesem Titel. Als die ersten Takte von „Rise Of Evil“ ertönen, bin ich schon leicht verwundert. Manowar hätten den Anfang kaum besser machen können. Die wuchtigen Drums und die sogenannten True Metal Riffs der Gitarristen Rickard Sunden und Oskar Montelius sind ein perfektes Zusammenspiel wie man es hätte kaum besser machen können. Auch die teils mystisch klingenden Keyboard Passagen untermalen das Ganze und geben „Rise Of Evil“ eine tollen Groove. Auch das der Song über seine acht Minuten hinweg niemals langweilt, sondern Abwechslung bietet macht sich hier sehr gut. Mit „Rise Of Evil“ ist Sabaton einer ihrer besten Stücke gelungen. Der Track „In The Name Of God“ ist ein typischer Power Metal Song mit energischem Gesang und hymnenartigen Chorus.

So zieht sich es auch auf dem ganzen Album durch. Songs wie der Headbanger „We Burn“, „Angels Calling“ oder „Back In Control“ dürftem jedem, der mit Power Metal und auch Heavy Metal etwas anfangen kann, sehr gut gefallen. Etwas aus dem Rahmen des ganzen Albums fällt der Kracher „Metal Crüe“. „Metal Crüe“ ist ein großartiger Party Metal Song auf dessen Text man unbedingt achten sollte. Hier werden gekonnt bekannte, wichtige oder auch weniger wichtige Metal Bands mit eingebaut. Der Schrei von Joakim Broden zu Beginn von „Metal Crüe“ erinnert stark an Hammerfall. Hier ein kurzer Ausschnitt vom Text:
Take some Venom and Accept
That you won t see Nazareth
The Rainbow leads you home
Warrior sent to milky way
UFO shooting Gamma Ray
A Riot of Destruction
Watch the Rock***** go Down, Vixen spread
Des weiteren werden genannt: Iron Maiden, Metal Church, Judas Priest, Slayer, Motörhead, In Flames und viele mehr. Dieser wirklich tolle Metalsong macht unheimlich Spass.

Mit „Attero Dominatus“ ist den Schweden Sabaton ein tolles Powermetal Album gelungen, das mit „Metal Crüe“ auch den Spassfaktor sehr hoch hält. Alle die offen für guten Metal sind sollten sich dieses Werk zulegen. Eines der lohnenswertesten Alben dieses Jahres, das mit dem Vorgänger Album mithalten kann.


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