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CD Review: SYCRONOMICA - Paths

Veröffentlicht am Montag 22 November 2004 21:24:21 von endless_pain
    
Mit Paths legen SYCRONIOMICA ein Debüt vor, was bei Old-School Black Metallern nicht gerade auf Gegenliebe stoßen wird, jedoch Schwarzkitteln die modernere Klänge bevorzugen, sicherlich gefallen wird.
 
 
 
 
 
 
 
Preludium
Erased by the light
Creation of mine
Paths (…of forgotten time)
In silence I die
Durch das Geäst
Vampiric dances
Something from the north
Lost
The sound of horns
 
(62:29 min)
 
Black Attack
 
Line-Up:
Oliver Walther - Vocals
Florian Winter - Keyboard
Christian Metz - Gitarre
Johannes Lüde - Gitarre
Max Marquardt - Bass
Michael Bayer - Schlagzeug
 
 
Als ich das Beiblatt zum Debüt Album “Paths“ von SYCRONOMICA aus München las war ich mir nicht sicher, ob ich diese Platte besprechen kann. Es war von melodischem Black-Metal mit reichlich Keyboard die Rede, und ich befürchtete wieder einen Dimmu of Filth Klon hören zu müssen. Jedoch weit gefehlt. Nach einem sphärischen Intro vermutet man beim ersten Lied “Erased by light“ zwar am Anfang noch selbiges, aber spätestens wenn der Gesang einsetzt wendet sich das Blatt. Die Vocals reichen vom typischen BM-Geschrei bis hin zu tiefen Growls, welche man eher im Death Metal Bereich vermuten würde. Vom musikalischen her gesehen ist  auch gut Abwechslung angesagt. Epische, vom Keyboard dominierte Passagen werden durch schnelle Gitarren-lastigere Knüppelpassagen mit ordentlichem Double Bass Gewitter abgelöst, so dass das Album nie langweilig wird. Bei den Texten wird bewiesen, dass es im BM auch ohne Satanismus und Rechtsextremismus geht, auf was die Band ganz besonderen Wert legt. Nicht zuletzt durch eine gute Produktion, kann die Band auf ganzer Linie überzeugen. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht das ab und an zu dominante Keyboard anzuführen.
Zwar wurde mit diesem Output das Black-Metal-Genre nicht neu erfunden, jedoch kann man sagen, dass SYCRONOMICA nie kopieren, sondern sich höchstens an verschiedenen Bands  orientieren. “Paths“ ist auf alle Fälle ein gelungenes Debüt-Album, welches sogar mir, der normalerweise nicht viel mit Black-Metal anfangen kann, gut gefällt und man darf gespannt sein, wie sich SYCRONOMICA weiter entwickeln.

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