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CD Review: SWALLOW THE SUN - The Morning Never Came

Veröffentlicht am Donnerstag 13 November 2003 16:37:42 von Zombie_Gecko
Wer ein Album sucht, welches seine Laune sicher nicht verbessert, der könnte mit “The Morning Never Came” genau richtig liegen! Welcome to dying…









01. Through Her Silvery Boody
02. Deadly Nightshade
03. Out Of This Gloomy Night
04. Swallow
05. Silence Of The Womb
06. Hold This Woe
07. Under The Waves
08. The Morning Never Came


(56:32 min)


2003 Firebox Records (www.firebox.fi)


Line Up:
M. Kotamäki - Vocals
J. Raivio - Guitar
M. Jämsen - Guitar
M. Honkonen - Bass
A. Munter - Keyboards
P. Pasanen - Drums

www.swallowthesun.cjb.net


Out Of This Gloomy Light (Demo)
The Moorning Never Came (2003)



Genau die passende Musik zum nasskalttrüben Wetter nach dem Jahrhundertsommer (war ja nicht schwer nachdem dafür gerade mal vier Sommer in Betracht kamen…) liefern die Finnen Swallow The Sun mit ihrem Debüt „The Morning Never Came“ hier ab. Tiefe Gitarren mit typisch skandinavischen Melodic-Death-Melodien; guter, aber schon tausend Mal gehörter tiefer (Grunz-) Gesang mit gelegentlich cleanen Parts; erfreulich dezentes Keyboard und eine düstere und depressive Grundstimmung machen die 8 „Doomy Death Metal“-Songs (Label) zur perfekten Begleitmusik zum Lesen, Rotweintrinken, scheiße drauf sein oder um sich in suizidaler Absicht den gesammelten Schlafmittelvorrat seiner Oma einzupfeifen. Speziell zu letzterem eignet sich der Silberling gut, womit wir auch schon beim Kritikpunkt wären: die acht überlangen Songs (zweimal über acht, einmal sogar über neun Minuten lang!) sind etwas zu lang, um die Spannung zu halten, schaffen es aber gerade noch nicht ins Langweilige abzudriften – verbunden mit einer gewissen Gleichmäßigkeit beim Songaufbau zwischen den einzelnen Songs (lediglich das etwas flottere „Hold This Woe“ fällt etwas aus dem Rahmen) stellt sich über die gesamte Laufzeit leicht eine gewisse Eintönigkeit ein, die sich aber noch in Grenzen hält.
Zweifellos erinnert die Grundstimmung gelegentlich an ältere My Dying Bride-Werke, ohne aber deren Depressivität oder Genialität zu erreichen. Die Produktion ist richtig gut, vor allem da wie bereits erwähnt das Keyboard dezent begleitet und nicht Soundlöcher zustopft, und so ist „The Morning Never Came“ ein durchaus gelungenes Debüt einer Band, die auf alle Fälle Potential hat. Bücherwürmer, Freunde eines edlen Tropfens bei Kerzenschein und Selbstmordkandidaten sollten dieser Scheibe eine Chance geben!

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