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CD Review: SUN OF SADNESS - Pictures

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Veröffentlicht am Dienstag 29 Oktober 2002 00:00:00 von Zombie_Gecko
Prima Hintergrundmusik für Plattenläden.
Vor drei Jahren ungefähr wäre diese Platte noch etwas halbwegs besonderes gewesen. Mittlerweile ist für mich der Bereich Gothic Metal allerdings so ausgeschlachtet, das Platten wie diese im Grunde genommen ziemlich überflüssig sind. Nicht das die Musiker oder die Songs schlecht wären - aber hier war alles schon einmal da, wenn auch vielleicht in minimal anderer Form. Passend dazu saß mal wieder Alex Krull an den Reglern um die Masse des Einheitsbreis noch zu vergrößern. Auch er hat nicht wirklich etwas falsch gemacht bei dieser Scheibe ( ok, das Schlagzeug ist zu weit im Hintergrund und die Synthies für meinen Geschmack zu dick aufgetragen...), aber für mich ist das ganze Genre schon viel zu ausgereizt um hier noch etwas mit einer solchen Platte reißen zu können. Da helfen auch Songs wie „No Looking Back“ mit stellenweise fast klassischen Metalriffs oder das ebenfalls positiv auffallende „Stone Cold“, das wesentlich flotter daher kommt als der Rest und richtig rockt oder das ebenfalls überdurchschnittliche „Anthropomanize“ mit deutschem Text und coolen Synthie-Sounds nicht wirklich. Denn der Rest der Platte ist einfach durchschnittlicher Gothic Metal der stellenweise schlicht und einfach an einem vorbei läuft. Da fehlen die Parts, die einen wirklich aufhorchen lassen und einen mitwippen lassen. „Picture“ ist in etwa die Scheibe, die ich als Besitzer eines CD-Ladens für Metalfans im Hintergrund laufen lassen würde - rockige Hintergrundmusik an der sich keiner stören würde, und wo die wenigsten fragen dürften, was da gerade läuft. Nächster Kritikpunkt ist dann doch der Aufbau der Platte: von neun Songs sind drei lediglich eineinhalb Minuten lang, und nach Abzug des Intros bleiben unterm Strich noch 5 Songs, von denen zwei wirklich nur Durchschnitt sind. Und durch die diversen Zwischenstücke wird die Platte nicht aufgelockert (dafür fallen sie zu wenig auf) sondern irritiert den geneigten Hörer eher desöfteren. Was die Spielzeit betrifft schafft man es trotzdem dank überlangen Songs wie „Through The Night“ mit 7:38 Minuten auf eine Gesamtspielzeit von 39:40 Minuten zu kommen - allerdings hätte es der Scheibe wahrscheinlich gut getan das ganze etwas zu strafen und lieber in einer halben Stunde etwas knackigere Songs rauszuhauen. Alles in allem ein durchschnittliches Album - that`s it!

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