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CD Review: STURM - Fragmente

Veröffentlicht am Samstag 29 März 2003 00:44:16 von maximillian_graves
Fand ich "Krakatoa" bereits sehr interessant und die Aggressivität und Morbidität des Albums extrem anziehend, war ich doch sehr gespannt auf den Nachfolger, der seit dem 17.03.2003 in Form von "Fragmente" vorliegt.












Tracklist:
1. Schmerz
2. Fleisch
3. Blutbad
4. Kalte Gefühle
5. Stahlfleisch
6. De Histrione
7. Egophil
8. Priester
9. Bestie
10. Wahn & Sinn
11. Fragmente


Erschienen 2003-03-17 beim Twilight-Vertrieb

Fand ich "Krakatoa" bereits sehr interessant und die Aggressivität und Morbidität des Albums extrem anziehend, war ich doch sehr gespannt auf den Nachfolger, der seit dem 17.03.2003 in Form von "Fragmente" vorliegt.

Und um es kurz zu machen: "Fragmente" hat mich überzeugt. Machte "Krakatoa" stellenweise noch einen etwas unausgegorenen Eindruck und war stellenweise - speziell etwa beim Gesang - sehr seltsam gemixt, so wurde die Schwächen bei den Aufnahmen zu "Fragmente" offensichtlich konsequent behoben, was zu diesem wirklich hochklassigen Album geführt hat.

Schon der Opener, "Schmerz" macht seinem Namen alle Ehre. Ein herrlich heftig-morbides Stahlgewitter, schnell und hart. Gewöhnungsbedürftig ist vielleicht "Stahlfleisch", welches mit echtem Gesang und nicht nur den gewohnten Tiefton-Growls aufwartet. Interessanter wird es gleich wieder im Anschluss. "De Histrione" ist zum einen langsamer und stampfender als die meisten anderen Songs der CD, weist aber durch die mystischen Gesangsparts im Song einen coolen, kleinen Gruselfaktor auf. Beinahe schon philosophisch-intellektuell wird es dann bei "Egophil", dessen Lyrics sich natürlich um das Wort "Ich" ranken und offensichtlich von massiven (Selbst)zweifeln handeln. Ein eher ruhiger Song, der durch seine musikalische "Ruhe" (subjektiv) Gelegenheit gibt, sich auf den wirklich tiefgründigen Text einzulassen.

Die vorgestellten Songs sind im Prinzip sehr repräsentativ für das Album. Die Stärke der Band liegt ganz klar bei sehr morbiden, nachdenklichen Texten, die es durchaus mit den Königen dieser Disziplin - Eisregen - aufnehmen können, gepaart mit stampfendem Düster-Metal.

Meine Empfehlung kriegt dieses Album. Wer sich eine textlich härtere und kränkere Version des Rammstein-Schaffens zu Gemüte führen möchte, der wird an diesem Album nicht vorbeikommen. Ansonsten gelten die gleichen Empfehlungen wie beim letzten Album: Fans von Eisregen oder Stalhammer und Konsorten sollten dem Album dringendst eine Chance geben. Nachdem etwas weniger Elektro-Einflüsse vorhanden sind als noch auf "Krakatoa" dürfte das Album aber auch bei Fans der alten Schule seine Freunde finden.

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