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Konzert Review: SPITTIN VICARS + Angels Poetry /12.02.2005 Ratingen Lux

Veröffentlicht am Sonntag 13 Februar 2005 17:07:28 von madrebel
phpnuke.gifMan,man,man. Was war das voll im Ratinger Lux. Zwei endgeile Punkbands, ein rappelvoller Laden und ein Haufen knüppelhackedichter Punks und 5€ Eintritt. Was will man mehr?
SPITTIN VICARS + Angels Poetry /12.02.2005 Ratingen Lux


Um 21.00h fingen recht pünktlich „Angels Poetry“ aus Düsseldorf an und sorgten mit ihrem glamrocklastigen Punkrock für echt gute Laune. Geiler 1,2,3,4 Punkrock mit echtem Kick-Ass Feeling. Geil. Insbesondere der große und recht kräftige Sänger machte einen verdammt guten Eindruck. Noch geiler allerdings war der komplett hackenstramme Basser, der im weißen Anzug, Schlips und geputzten Schuhen abging wie ein Berserker. Total geil. Die Jungs rockten einfach ohne Ende und auch das Publikum nahm den Vierer dankbar auf. Pogo allerortens und einfach geile Stimmung. Cooler Gig.

Jetzt kam es aber noch knüppeldicker. Die „Spittin Vicars“ begannen ihren Set und von Anfang an gab es Stimmung ohne Ende in der rappelvollen Hütte des Ratinger Lux. Viele waren allerdings auch wohl wegen des Drummers der Band gekommen, bei dem es sich um niemand anderes als „Vom Richie“, seines Zeichens Drummer der Toten Hosen handelte. Nichtsdestotrotz hatte die Musik mit der Musik seines Hauptbrötchengebers nichts zu tun. Hier wurde richtig geiler klassischer Siebziger-Jahre-Punkrock serviert, der mit einem total geilem Fronter gesegnet ist. Geile Stimme, geiler Performer, absolut exzentrisch und sympathisch. Zwischenzeitlich gab es dann noch eine geile Tanzeinlage des Merchandisers, der mit dicker Brille und Mütze wie ein Irrer über die Bühne hampelte und verdammt viel Spaß inne Backen hatte.
Ich weiß zwar nicht, wie lange die rotzenden Pfaffen gespielt haben, aber es war einfach nur geil, dem furztrockenen Kick-Ass Punk des Düsseldorf/London/Eindhovener Dreiers(ja, es waren 5 auf der Bühne, weiß ich.) zuzusehen, zuzuhören und dazu abzugehen. Die zahlreichen Plattenverkäufe sprachen da eine deutliche Sprache.
Der Gig war definitiv endgeil und macht Lust auf mehr. Also, falls die mal wieder spielen sollten, hingehen. Lohnt sich ohne Ende.

madrebel


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