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Konzert Review: SOILWORK - CALIBAN - THE FORSAKEN im Rockhouse Salzburg am 7.3.04

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Veröffentlicht am Mittwoch 10 März 2004 17:51:56 von endless_pain
phpnuke.gifNach dem schon recht guten Auftritt in Wacken 2003 waren SOILWORK nun auf Headliner-Tour. Klar das mich selbst rote Ampeln und Schneetreiben nicht vom Konzert-Besuch abhalten konnten.


Als THE FORSAKEN die Bühne betraten befanden sich leider noch relativ wenige Besucher in der Halle und die 5 Schweden konnten nicht alle Anwesenden in den Bann ziehen! Zwar wurden sie von einigen Leuten abgefeiert, aber es waren nach einigen Liedern schon vereinzelt Rufe nach der zweiten Band zu hören. Die Mannen um Anders Sjöholm bemühten sich jedoch und ernteten nicht nur Höflichkeitsapplaus. Zum Ende des Auftritts wurde dann die Frage „ Do you know a Band named Metallica“ gestellt und da ging dann ein Ruck durchs Publikum. Es wurde „Blackened“ angestimmt, das dann die Versammelten schier ausrasten lies. Irgendwie reicht noch immer der Name und ein altes Lied von Metallica um richtig Stimmung ins Publikum zu bringen. Mit God of demise vom aktuellen Album „Traces from the past“ beendeten The Forsaken dann den leider etwas zu kurzen Auftritt.

Was danach folgte kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss es erleben. Man stelle sich vor, man fährt mit dem Auto mit 150 Sachen gegen eine Wand, dann hat man das was einem bei CALIBAN erwartete! Die fünf Jungs aus dem Pott errichteten eine musikalische Wand aus heftigstem Metalcore mit leichten Thrash und Hardcore Elementen. Neben älterem Material wurden auch einige neue Songs vom voraussichtlich im Mai erscheinenden Album gespielt. Diese Stücke lassen wieder auf ein sehr intensives Album schließen. Die jetzt schon etwas zahlreicher erschienen Besucher wurden von der Energie und der guten Laune die von der Band auf der Bühne verbreitet wurde angesteckt und gingen ganz gut ab. Etwas irritiert war ich nur vom Aussehen des Sängers, irgendwie könnte der bei Oomph! mit auf der Bühne stehen und würde dabei gar nicht auffallen! Da ich die Band noch nie gesehen bzw. gehört habe war ich ziemlich begeistert, nur war die Lautstärke mal wieder sehr kurz vor der Schmerzgrenze, was sich etwas negativ auswirkte.

Nun kam aber dann das Highlight des Abends. SOILWORK betraten die Bühne und zündeten mit ‚Figure number five’ gleich die erste Granate. Der melodische Death-Metal der sechs Schweden war offensichtlich der Grund, warum die meisten der etwas über 200 Anwesenden gekommen waren! Vom ersten bis zum letzten Lied wurde gebangt, gepogt und gehüpft als gäbe es kein Morgen mehr. Auch der Band machte es sichtlich Spaß und sie zockten sich munter durch die Band-History. Neben ‚The flameout’, ‘As we speak’ und ‘ Millionflame’ sorgte dann das durch das Video bekannte ‘Rejection role’ für ausgelassene Stimmung. Sänger Björn, der dieses mal nicht mit seinem obligatorischem Ferrari-Hemd sondern mit einem Uniform-Hemd inklusive schwarzer Krawatte auf der Bühne stand, bedankte sich bei den Fans für die Unterstützung und freute sich riesig, dass die Band endlich die erste Headliner-Tour durch Europa machen durfte. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich der neue Schlagzeuger Dirk vorgestellt. Der Sound war anfangs um einiges besser als bei den beiden vorangegangenen Bands, was jedoch mit längerer Spielzeit wieder anders wurde, da die Lautstärke wieder nach oben gedreht wurde. Nach gut einer Stunde war dann mit dem regulärem Set leider schon wieder Schluss und nachdem man die Band noch mal auf die Bühne zurück holen konnte, wurden noch zwei Zugaben gespielt. SOILWORK haben an dem Abend bewiesen dass sie ein würdiger Headliner sind und nicht nur immer als Support-Act fungieren müssen.

Bis auf den Umstand dass am Sonntag Abend nur etwas mehr als 200 Leute zu mobilisieren waren und der Eintrittspreis mit 23 Euro doch ziemlich hoch war, hat sich die Tour nach Salzburg wieder gelohnt.

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