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CD Review: SIX FEET UNDER - Bringer Of Blood

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Veröffentlicht am Mittwoch 01 Oktober 2003 17:52:37 von Zombie_Gecko
Extrem-Kiffer Chris Barnes und seine Metzgergesellen packen wieder die Kettensäge aus und liefern mit „Bringer Of Blood“ ihre sechste Schlachtplatte ab!







01. Sick In The Head
02. Amerika The Brutal
03. My Hatred
04. Murdered In The Basement
05. When Skin Turns Blue
06. Bringer Of Blood
07. Ugly
08. Braindead
09. Blind And Cagged
10. Claustrophobic
11. Escape From The Grave
12. Bringer des Blutes (Bonus)

(41:10 min)


2003 Metal Blade (www.metalblade.de)


Line-Up:
Chris Barnes - Vocals
Terry Butler - Bass
Steve Swanson - Guitar
Greg Gall - Drums

www.sfu420.com



Haunted (1995)
Alive And Dead (1996)
Warpath (1997)
Maximum Violence (1999)
Graveyard Classics (2000)
True Carnage (2001)



Der neueste Output von Six Feet Under wurde sicher von vielen mit Spannung erwartet, nachdem der Vorgänger „True Carnage“ recht zwiespältig aufgenommen wurde. Und um es vorweg zu nehmen: ihre ersten drei Alben werden Six Feet Under auch mit „Bringer Of Blood“ nicht übertreffen. Natürlich fährt man immer noch ein deftiges Death Metal-Brett, aber den primitiven Charme der ersten Alben kann auch die neueste Langrille nicht erreichen. Zwar sind die Songs immer noch relativ simpel gestrickt und weder Riffs noch Soli erreichen Malmsteen`sche Dimensionen, aber irgendwie wirken die Songs einfach zu umständlich – auch wenn ich nicht darauf komme, an was das liegt. Auch der Gesang von Mainman Chris Barnes (der auch produziert hat und für das Artwork zuständig war) ist natürlich noch schön tief, wobei so manche Experimente auch hier wieder...sagen wir mal gewöhnungsbedürftig klingen („Amerika The Brutal“). Andererseits hat man aber auch wieder Songs am Start, wie sie wohl nur Six Feet Under schreiben: der Opener „Sick In The Head“ hätte auch schon auf den ersten drei Alben stehen können, und mit „Murdered In The Basement“, „When Skin Turns Blue“ und dem Titeltrack hat man drei Songs am Start, die sich wie eine Boschhammer ins Gehirn bohren. Im Gegenzug dazu "glänzt" das bereits vorab auf manchen Samplern veröffentlichte „Amerika The Brutal“ mit einer völlig missglückten Gesangsleistung, während musikalisch immerhin noch Durchschnitt abgeliefert wird. Der Rest bewegt sich irgendwo dazwischen und zählt im Vergleich zu den alten Sachen zum Durchschnitt – nichts besonderes also. Die Produktion ist etwas weniger basslastig geraten, was „Bringer Of Blood“ teilweise schon fast thrashig klingen lässt, was vor allem den Gitarren zwar gut tut, aber das Album auch nicht mehr retten kann. Ebensowenig (ok, das kann man jetzt gut oder schlecht finden) wie die Tatsache, daß Chris Barnes seine Texte etwas näher an der Realität verfasst. Bevor mich jemand falsch versteht: ein Album wie dieses müssen andere Bands erst mal schreiben – aber von Six Feet Under erwarte ich mehr, denn die Amis können es nachweislich besser!

Bliebe noch zu erwähnen, das sich auf dem Digipack noch eine deutsche Version von „Bringer Of Blood“ befindet – ganz witzig aber auch kein Gassenhauer, und der abschließende Track (sofern als Song anzusehen) lohnt nicht der Beachtung.
Auf der ebenfalls enthaltenen DVD findet sich Chris Barnes beim Tüten bauen (und nebenher Interview geben), wobei dem Gesichtsausdruck nach zu vermuten steht, das erwähntes Tütchen bei weitem nicht das erste ist, eine langweilige animierte Photogallerie, Live-Ausschnitte mit Fankommentaren und Anmerkungen der Musiker sowie ein Making Of, bei dem man SFU im Proberaum sieht. Für Fans eventuell ganz witzig, aber nicht essentiell, ansonsten recht uninteressant. Das Digipack ist allerdings recht hübsch gemacht...

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