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CD Review: SEPULTURA - Chaos A.D. (CLASSIC-REVIEW)

Veröffentlicht am Sonntag 28 Dezember 2003 18:38:14 von Zombie_Gecko
Für viele auch nach 10 Jahren noch Sepultura`s bestes Album – und in jedem Fall eines der wichtigsten Alben der Metal-Geschichte.







01. Refuse / Resist
02. Territory
03. Slave New World
04. Amen
05. Kaiowas
06. Propaganda
07. Biotech Is Godzilla
08. Nomad
09. We Who Are Not As Others
10. Manifest
11. The Hunt
12. Clenched

13. Policia (Bonus-Track)

(51:55 min)


1993 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)



Max Cavalera - Throat, 4 String Guitar, Nylon Strings Acoustic
Andreas Kisser - Guitar, 12 String Streel Acoustic, Nylon Strings Acoustic
Paulo Jr. - Bass and Floor Tom
Igor Cavalera - Drums and Percussion

www.sepultura.com.br



Morbid Visions (1986)
Schizophrenia (1987)
Beneath The Remains (1989)
Arise (1991)
Chaos A.D. (1993)



Mit den Vorgängern „Beneath The Remains“ und „Arise“ hatten die früher belächelten Sepultura sich etabliert und zwei Thrash Metal-Klassiker abgeliefert, die in jede gut sortierte Thrash-Sammlung gehören und bereits einen eigenen Sound geschaffen, der aber trotz allem „nur“ Thrash Metal war. Mit dem 1993er Album „Chaos A.D.“ lieferte man einen Paukenschlag ab, der Sepultura endgültig in den Olymp der großen Bands beförderte. Die Videos zu „Refuse / Resist“ waren Dauergäste bei Headbanger`s Ball (R.I.P.) und für viele hatten die Brasilianer hiermit ihr Meisterstück abgeliefert, wobei auch jede Menge Fans den Vorgänger „Arise“ vorziehen. Mit Thrash Metal im herkömmlichen Sinn hat „Chaos A.D.“ jedenfalls nicht mehr viel zu tun, denn Sepultura erweiterten ihren Sound um Hardcore / Punk / Crust-Elemente und flochten dazu in beinahe jedem Song Tribal-Drumming ein – und schufen das Genre Tribal Metal. Im Gegensatz zu der durch das Tribal-Drumming sehr ursprünglich klingen Musik (unterstützt durch Max` bewußt mit dem primitiven Charme des Hardcore / Punk versehenen Gitarrenspiels und Gebrülls) ist die Produktion technisch-kalt klingend, womit der Unterschied zwischen den einfach lebenden Urvölkern (Tribal-Drumming) auf der einen Seite und der immer weiter technisierten Welt auf der anderen perfekt dargestellt wird. Textlich prangern Sepultura wie gehabt politische und gesellschaftliche Mißstände an, was auch durch die teilweise extremen Fotos (erschossene Gefangene nach einer Gefängnisrevolte) unterstrichen wird. Mit den verschiedenen Songs haben Sepultura auf „Chaos A.D“ ebenfalls ein breites Spektrum abgedeckt – von den bekannten thrashcorigen Granaten wie „Refuse /Resist“ und „Territory“ über das triballastigere „We Who Are Not As Others“, das mit Nachrichten versehene „Manifest“ oder die Akustiknummer „Kaiowas“. Dazu kamen noch Tracks wie das sehr gelungene New Model Army-Cover „The Hunt“, das von Max zusammen mit Evan Seinfeld von Biohazard geschriebene „Slave New World“ (Text) oder die mit einem Text von Jello Biafra versehene Tribal-Punk-Nummer „Biotech Is Godzilla“. Als Bonustrack gab`s im hübschen Digipack noch die Crust-Nummer „Policia“. Für die Aufmachung war Tattoo-Legende Paul Booth zuständig und produziert hat Andy Wallace. Wer also „Chaos A.D.“ noch nicht zu Hause hat, sollte diesen Mißstand schleunigst ändern!

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: SEPULTURA - Chaos A.D. (CLASSIC-REVIEW)
Also neee, das bestes Album von den Seppels finde ich liegt schon ein oder zwei Scheibchen vor Chaos A.D. Ich finde mit diesem Album hat das langsame sterben einer Kult-Combo begonnen, die einst noch mit satanischen Versen in ihren Songs rumgeposed haben und uns ein Werk nach diesem, mit den Wurzeln ihres Landes den anspruchsvollen und politisch korrekten Metal verkaufen wollten.....tja ber man wollte damals schon in die Charts und hat es mit Soulfly (gut das ich ne Fliegenklatsche habe!) dann ja leider auch geschafft :-(......außerdem habe ich den Langzeitwert von Chaos A.D. nie verstanden, da bis auf ein oder zwei Songs doch eh keiner mehr darüber spricht oder?
Re: SEPULTURA - Chaos A.D. (CLASSIC-REVIEW)
Zitat von Dieter Nuhr in Gedabken hier posted.*lol*
Re: SEPULTURA - Chaos A.D. (CLASSIC-REVIEW)
Ich halte persönlich auch mehr von "Arise". Die zieht man heute noch gerne aus dem Regal um sich z.B. "Desperate cry" anzuhören.
An der "Chaos" reizt mich nix mehr.
Re: SEPULTURA - Chaos A.D. (CLASSIC-REVIEW)
Ich selber ziehe auch "Arise" und "Beneath The Remains" vor (finde "Chaos A.D." aber auch sehr gut) - ändert aber nix dran, dass "Chaos A.D." für viele (d. h. nicht alle...) das beste Album ist, welches für den Sound nicht nur von Sepultura wegweisend war. Und da es dieses Jahr sein zehnjähriges hatte hab ich`s mir nochmal vorgeknöpft. Aber in etwa mit den Reaktionen hatte ich gerechnet...mal sehen welche Alben ich als nächstes nochmal hochleben lass... ;-)))
Sepultura
Also schlecht ist das Album sicher nicht, aber das beste ist das sicher nicht. Da fand ich Roots und das ganze vorher viel besser.
Oh ein echter Seppel Fan
Tja, Roots und so vor der Chaos A.D. fand ich auch super LOL. Naja, was willste eigentlich mit dieser Band, erst waren sie Satanisten und haben geile Mucke gemacht, dann waren sie auf einmal die großen Ratamattaas, die ihre einstigen Götter huldigen. Auf der anderen Seite muss ich sagen, das schon damals zu Arise Zeiten und sicherlich dem Höhepunkt der Seppelkarriere Paradise Lost die Herren voll an die Wand gespielt haben.