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CD Review: SENGIR - Guilty Waters

Veröffentlicht am Freitag 16 April 2004 01:54:17 von Zombie_Gecko
So kann`s gehen – da kommt man nicht dazu ein Album zu besprechen, und plötzlich offenbaren sich neue Facetten…







01. Intro
02. Soul`s Alive
03. Moonlight Reflection
04. Times Of Change
05. Feel
06. Cry Before The War
07. ACS
08. Ultimate Rest
09. Out Of Hurt
10. Guilty Water
11. Outro

(47:50 min)


2004 Buzzville Records (www.buzzville.be)


Line Up:
Ellen Schutyser - Vocals
Pieter De Lannoy - Guitar
Kris Scheerlinck - Guitar
Wim Schockaert - Keyboards
Olivier Roelandt - Bass
Bruno Goedhuys - Drums

www.sengirweb.com



Discographie:
Demo Tape (1996)
Demo CD (1997)
Autumn Tears (Demo) (2000)
Guilty Waters (2003)



Als das Debüt von Sengir die ersten Runden im Player drehte, war schnell klar was da ins Haus geflattert war: schnulziger Gothic / Dark-wie-auch-immer-Rock mit – man höre und staune – einer Sängerin, die zuckersüß ins Mikrofon säuselt. Geil - mal wieder eine Platte, die einen selbst mit drei Kannen Hallo-wach-Kaffee bei Vollmond einschlafen lässt! Das obligatorische Keyboard kleistert einen Tralala-Klangteppich, dazu Standard-Riffs und sich ständig wiederholendes Ufftata-Drumming. Zugegebenermaßen von Ex-Channel Zero-Klampfer Xavier Carion in ein halbwegs ordentliches Soundgewand gepackt trampelt das belgische Sixpack auf bereits niedergewalzten Pfaden einem Trend hinterher, der schon lange nicht mal mehr kalter Kaffee ist. Also im Hinterkopf angespeichert „bei Gelegenheit in die Pfanne hauen“ und x-mal anfangen wollen und nicht dazu gekommen. Und inzwischen muss ich sagen: zum Glück! Plötzlich geistern die Melodien von Sengir im Kopf herum und gehen einem nicht mehr aus dem Kopf und man fängt an, das Scheibchen richtig zu mögen! Gut, neu ist hier auch nach zig Durchläufen absolut gar nichts, und im Grunde genommen verliert das Album auch nichts an Schnulzigkeit, aber wenn schon Düsterrock, dann gerne so. Denn Sengir haben in ihrem schwülstigen Sound jede Menge schöne Melodien versteckt, die in Verbindung mit der nicht originellen, aber verdammt angenehmen Stimme von Sängerin Ellen sich ganz tief in die Gehirnwindungen fressen, und selbst nach drei Durchläufen am Stück macht „Guilty Waters“ noch Spaß. Songs wie das – warum auch immer – völlig geile „Moonlight Reflection“, das hitverdächtige „Times Of Change“ oder das beinahe zum Heulen schöne „Out Of Hurt“ (Piano-Vocal-Duett) mit einer klasse Gesangsleistung (aber leider zu abrupten Schluß) sind einfach gut.
„Guilty Waters“ braucht Zeit und ist absolut nichts neues – aber wer auf düsteren Rock mit schönen Melodien steht, der sollte das Album auf jeden Fall antesten! Auf der Homepage finden sich bisher nur Samples, aber möglicherweise überzeugen die ja den einen oder anderen…

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