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CD Review: SECRET SPHERE - Scent Of Human Desire

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Veröffentlicht am Donnerstag 22 Mai 2003 13:19:57 von Zombie_Gecko
Das dritte Album der Italiener, die sich irgendwo zwischen Power Metal und Hardrock tummeln.


01. Rain
02. Still Here
03. 1000 Eyes` Show
04. More Than Simple Emotions
05. Surrounding
06. Desire
07. Virgin Street 69
08. Runaway Train
09. Scent Of A Woman
10. Life Part I - Walking Through The Dawn


2003 Nuclear Blast (www.nuclearblast.de)


Ramon - Vocals
Aldo Lonobile - Guitars
Paolo Gianotti - Guitars
Andrea Buratto - Bass
Antonio Agate - Keyboard
Luca Cartasegna - Drums

www.secretsphere.com



Leicht fällt es mir nicht, mich zu diesem Album zu äußern! Denn erstens hat "Scent Of Human Desire" viele Facetten, von hardrockigen, fast balladesken Songs wie "More Than Simple Emotions", wo sogar vereinzelt eine Sängerin zum Einsatz kommt, bis zu dem energiegeladenen "Still Here", einer reinrassigen Power Metal-Nummer oder dem stark nach modernem Rock / Metal klingenden "Surrounding" pendelt man geschickt zwischen den jeweiligen Stilrichtungen hin und her. Zweitens baut man hie und da noch kleine Schmankerl in die Songs ein, wie zusätzlichen Frauengesang oder auch mal eine Hammondorgel (oder ein Keyboard, das zumindest stark danach klingt). Drittens beinhaltet "Scent Of Human Desire" noch ein nicht gerade häufiges Paradoxum: obwohl die Songs abwechslungsreich gehalten sind (sowohl in als auch zwischen den jeweiligen Nummern) gehen sie schnell ins Ohr, man entdeckt diverse Feinheiten und immer wieder neue kleine Kniffe, um die Songs aufzulockern. Auf der anderen Seite bleibt das Scheibchen aber irgendwie nicht hängen, obwohl Songs wie die oben genannten oder die hymnische Hardrock-Nummer "Desire" eigentlich locker das Potential dazu hätten. Aber auch nach 20 oder mehr Durchläufen - zumindest bei mir bleibt der "Aha"-Effekt bei dieser Platte aus. Viertens ist da noch ein Sänger, der in tiefen und mittleren Tonlagen eine astreine Performance hinlegt, in den höheren Regionen aber ein merkwürdig "quakendes" Organ hat, welches den Kompositionen eigentlich nicht gerecht wird.
Somit möchte ich kein endgültiges Urteil über dieses Album fällen, denn gerade hier sollte das jeder für sich selbst entscheiden. Bevor mich aber jemand falsch versteht, trotz aller von mir bemängelten Punkte ist "Scent Of Human Desire" alles andere als ein schlechtes Album! "Virgin Street 69" und "Desire" könnten ohne weiteres auch vom STAR ONE-Album stammen und würden dort in keinster Weise aus der Rolle fallen, das bereits erwähnte "Still Here" ist eine überdurchschnittliche Power Metal-Nummer (und leider die einzige dieser Sorte), und es ist , mir unverständlich, warum die Band diese eindeutige Stärke nicht viel öfter ausspielt. Denn nichts gegen die ansonsten eher hardrockigen Nummern, aber denen fehlt im Vergleich zu "Still Here" eindeutig die gewisse Power, wobei man mit den recht eingängigen Nummern schon fast radiotauglich wäre. Ganz im Gegenteil zum nächsten Song, der völlig aus der Rolle fällt: "Runaway Train", eine experimentielle Nummer, die sehr modern klingt und schon fast MTViva-tauglich wäre (für die etwas härteren Sendungen). Und mit "Scent Of A Woman" hat man eine verdammt starke, sehr ruhige, größtenteils akustische Ballade in der Hinterhand, die aufgrund des Gesangs, mit engelsgleicher Stimme im Hintergrund eigentlich als Radioveröffentlichung das Zeug zum Chartbreaker hätte.
Und auch wenn "Scent Of Human Desire" bei mir nicht den gewissen "Klick" macht, kann ich euch zumindest mal reinhören empfehlen, denn stark ist das knapp sechzigminütige Werk der Italiener auf alle Fälle!

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