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Zur Meinung von Amazon

CD Review: SCARVE - Irradiant

Veröffentlicht am Samstag 13 März 2004 12:32:40 von Zombie_Gecko
Scarve sind aus Frankreich. Das ist sicher. Scarve sind extrem. Das ist auch sicher. Scarve spielen – keine Ahnung!









01. Mirthless Perspectives
02. An Emptier Void
03. Irradiant
04. Asphyxiate
05. HyperConscience
06. The Perfect Disaster
07. Molten Scars
08. Fire Proven
09. Boiling Calm

(42:47 min)


2004 Listenable Records (www.listenable.net)


Line Up:
Pierrick Valence - Screams
Guillaume Bideau - Melodies & Screams
Patrick Martin - Rhythm Guitars
Sylvain Coudret - Rhythm & Lead Guitars
Loic Colin - Bass
Dirk Verbeuren - Drums

www.scarve.net



Scarve (Demo-Tape) (1994)
Six Tears Of Sorrow (EP) (1996)
Opacity (Promo & EP) (1998)
Translucence (2000)
Luminiferous (2002)
Irradiant (2004)



Auch nach unzähligen Durchläufen lässt mich „Irradiant“ jedes Mal ratlos zurück – zumindest für den Fall der Fälle, dass mich jemand fragt, was das französische Sixpack da verdammt noch mal spielt. Beim Opener „Mirthless Perspectives“ gefrickelt und drauflosgepoltert, als wollte man einen Frickelweltrekord aufstellen – um plötzlich moderne Einsprengsel zu bringen, bevor man wieder mit durchgetretenem Gaspedal drauf los brettert. Ebenfalls im ICE-Tempo rast „An Emptier Void dahin“ – wirklich atemberaubend was man da an fingerbrecherischen Riffs zusammengemischt hat, von kurzem (sehr!) ruhigen Zwischenpart mal abgesehen…nach dem man plötzlich (zeitweise) beinahe nach Devildriver klingt! Der Titelsong klingt zu Anfang sehr modern, um zwischenzeitlich wieder in hektiches Geknüppel zu verfallen, bevor man wieder einen Gang zurückschaltet…usw! Bei „Asphyxiate“ mischt dann Meshuggah`s Fredrik Thordendal mit, wobei das Ergebnis entfernt an einen deftigen und schrägen Soulfly-Track klingt. Klingt wirr? Ist es irgendwie auch! Andererseits hat man nie das Gefühl, die Franzosen wüssten nicht was sie da machen. Hier wird nach Lust und Laune in allen möglichen Bereichen extremer Musik gewildert, gepaart einer Menge technischer Finessen, verpackt in einen klinisch-modernen Sound – und egal wie man „Irradiate“ findet: kalt lässt einen dieses Album nicht! Vielleicht ist es das, was moderne Kunst schon immer war: ein Reizpunkt. Man kann „Irradiate“ herrlich abgefahren oder vollkommen scheiße finden, aber dazwischen gibt es nicht viel! Denn dieses Album ist ganz einfach zu hektisch, um dem Hörer die Möglichkeit zu bieten sich auszuklinken – denn plötzlich wechselt der Sound radikal und schüttelt einen wieder wach.
Ich kann guten Gewissens jedem nur empfehlen, vor dem Kauf des Albums auf der Homepage der Band mal den einen oder anderen Song anzutesten – und dann selbst zu entscheiden, ob ihm diese Musik liegt!

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