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CD Review: SARX - Of Natural Rage

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Veröffentlicht am Freitag 25 Juni 2004 22:15:52 von maximillian_graves
Sarx gewinnen nicht nur den ersten Preis für ihr kaum zu entzifferndes Logo, sondern stehen auch schon länger mit ihrem wuchtigen Death Metal in der Gunst der Metalheads aus unserem Umkreis! Live durfte ich die Band schon einmal erleben und wollte jetzt mal überprüfen, ob das "einfach genial" auch für ihr erstes Scheibchen gilt!












Trackliste:
1. O.N.E
2. The Harvest Insane
3. No Better Seasons
4. Hymn Of The Worm
5. Multiple Personality
6. ...Of Natural Rage...
7. Funeral Bitch
8. Healer

Erschienen 2000 Eigenproduktion

Line-Up:
Fernando an der Pearl Schießbude
Gregor am a very evil bass (of death.com)
Jost spielt überhaupt kein Instrument
Christian an den Jackson Guitars mit ordentlichen Zacken dran !
Daniel an der Hamer und allem, was ihm sonst noch in die Finger kommt

Klar, allein schon durch den Gesang mit seinen tiefen Growls (Live klingt der Mann noch viel tiefer) und dem fiesen Gekreische lässt Erinnerungen an Six Feet Under oder die Corpse wach werden. In den hohen Passagen gefällt mir das Ganze sogar besser als vom guten alten Corpse Grinder, doch wäre es die völlige Unterbewertung Sarx als Abklatsch und sinnentleerte Blastkapelle zu beschreiben. Sarx bewegen sich glücklicherweise mehr im Mid-Tempo Bereich, der immer wieder durch gute und schön aggressive Knüppelpassagen aufgewertet wird. Die Aufnahme ist für den Erstling auch bereits sehr gut gelungen, kann aber nicht annähernd die Power der Liveauftritte dieser Bands widerspiegeln, hier müssen die Jungs unbedingt nachlegen!
Weiterer Pluspunkt waren für mich die unzähligen groovigen Gitarrenparts und die Teilweise absolut 80er mäßigen Solos, für die man sich in fast jedem Song zeitgenommen hat! Vom feinsten kann ich da nur sagen und so kann auch ein Death Metal Muffel wie ich es bin, endlich mal schreiben, dass diese Art Metall durchaus mehr zu bieten hat als den Sound einer gurgelnden Klospülung (LOL so etwas schreibt ein Black Metal Fan!).
Schon der schneller Opener lässt jedes Ohr aufhorchen und verkündet 40 Minuten guter Musik. Danach ist mir "No Better Seasons" in Erinnerung geblieben, da hier erstmals die fetten melodischen Gitarren Riffs so richtig zum Einsatz kommen! Ein schönes ausgiebiges Gitarren Solo ziert das letzte Drittel dieses Songs und könnte aus jeder guten Heavy Metal Nummer der 80er Jahre stammen, einfach genial! Ein Konzept, das absolut aufgeht und zum Beispiel im Titel Track "...Of Natural Rage..." richtig gut kommt. Schnelle Knüppelpassagen untermalt mit dem deftigen Gesang des Fronters, wechseln sich mit stimmigen treibenden Passagen ab, in denen wieder klar das Gitarrenspiel dominiert. Ordentlich auf die Fresse geht noch mal der letzte Song "Healer", der wieder mehr Geschwindigkeit bietet und den Nacken noch mal ordentlich Schmerzen bereitet.

Also jeder der auf guten Death Metal steht kommt an Sarx nicht vorbei! Wer beim Kauf dieser Platte noch zögert, sollte sich mal ein Konzert des Fünfers geben, das neben guter Musik auch noch einen hohen Unterhaltungswert zu bieten hat. Wie man sich das vorstellen muss? Den Link findet ihr rechts oben unter "Verwandte Links".

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