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CD Review: SALTATIO MORTIS – Erwachen

Veröffentlicht am Montag 26 Januar 2004 18:38:11 von vampires_angel
Mittelalter-Rock findet immer mehr Anhänger. Bekannt nicht nur durch In Extremo. Zutreffend beschreiben sich Saltatio Mortis mit „Spielleute des Mittelalters und der Gegenwart“








1. Hör die Trommeln
2. Falsche Freunde
3. Lass mich los
4. Traumreise
5. Erwachen
6. Am Scheideweg
7. Daedalus
8. Tanz der Tänze
9. God gave Rock ´n´Roll
10. Mein Weg
11. Hafen der Stille

(47:58 min)

2004 Napalm Records (www.napalmrecords.com)
www.saltatio-mortis.com

Line up:
Alea der Bescheidene – Gesang, Sackpfeifen, Schalmeien
Dominor der Filigrane – Sackpfeifen, Schalmeien, Pommern,Binjou, Programming
Die Fackel – Sackpfeifen, Schalmeien, Mandola, Harfe, Keyboards
Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein – Sackpfeifen, Schalmeien, indisches Wui,Conferenzen

Ungemach der Missgestimmte – Sackpfeifen, Schalmeien, Percussion, Gitarre
Lasterbalk der Lästerliche – Davul, Trommeln, Percussion, Pauken, Programming
Thoron Trommelfeuer – Darabuka, Trommeln, Percussion
Magister Flux – modernes Gerät

Discography:
Tavernakel-Marktmusik des Mittelalters (2001)
Das Zweite Gesicht (2002)
Heptessenz-Marktmusik des Mittelalters (2003)

Übersetzt heißt Saltatio Mortis „Totentanz“. Nun, dies kann nun jeder selbst interpretieren. Allerdings gibt es unbestritten schon eine Menge Mittelalter-Bands, die mehr oder minder erfolgreich ihre Scheiben unter das Volk bringen.

Saltatio Mortis haben einen schon bekannten Weg eingeschlagen. Und zwar eine Mischung aus Mittelalter-Rock und technisch modernen Einflüssen. Man kennt dies ja schon von In Extremo oder Subway to Sally.

Die Texte sind überwiegend in Deutsch gehalten und haben teils kritische Themen, wo auch der Titel schon einiges verrät. Beispiel hier ist „Falsche Freunde“. Der gewaltige Unterschied von Vergangenheit und Gegenwart auf dieser Scheibe dürfte wohl auch jedem bewusst werden, der sich nicht mit dieser Art von Musik beschäftigt.

Richtig mittelalterlich sind keine der Songs, da bei jedem mehr oder weniger Einflüsse von Keyboard und Drums vorhanden sind. Zum mittelalterlichsten würde ich eigentlich nur„Hör die Trommeln“ zählen.

Ein klein wenig überrascht hat mich „God gave Rock ´n´Roll“. Diese Version ist mal nicht ausgeleiert oder eingestaubt. Mit Dudelsack-Gejammer hat es irgendwie sogar was lustiges an sich.

Die Scheibe ist zwar auf ihre eigene Weise gelungen und mir als Mittelalter-Fan gefällt sie gut, aber es ist unumstritten, das es von dieser Art Musik einfach schon fast zuviel gibt. Daher ist es auch schwer irgend etwas neues zu schreiben, denn irgendwo gleichen sie sich doch zu sehr.

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