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CD Review: SALEM - Collective Demise

Veröffentlicht am Freitag 04 Oktober 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Salem kommen aus Jerusalem, sie sind laut, sie sind heftig, sie experimentieren - und sie sind gut!
Obwohl Salem bereits seit 1985 existieren, ist „Collective Demise“ das erste akustische Lebenszeichen, das mir von den Israelis (!) unterkommt. Was wirklich schade ist, da das Quartett eine amtliche Extrem Metal-Scheibe abgeliefert hat! Denn Salem in eine bestimmte Schublade zu packen fällt mehr als schwer, da Salem diverse Einflüße in ihre Musik einfließen lassen, als da wären (zum Glück dezent eingesetzte) weibliche Gesangsparts, eine arabische Drarbuka (was auch immer das ist...) sowie zwischendurch eingestreute Percussionparts, die den wirklich heftigen Metal positiv durchsetzen. Den kann man am ehesten als eine Mischung aus altem Thrash und Black Metal bezeichnen, wird dem Ergebnis allerdings damit nicht gerecht. Salem passen wie gesagt nicht wirklich in eine bestimmte Schublade, kreischt der Sänger doch schon phasenweise Black Metal-reif zu herrlich alten Thrash-Riffs, im Hintergrund Percussion, die etwas an Sepultura zu „Chaos A.D.“-Zeiten erinnert. Mit denen kann man dann auch das textliche Konzept Salem`s vergleichen, wobei Texte über Glaubenskriege und religiösen Wahnsinn aus der Feder eines Israelis etwas authentischer klingen, andererseits hätten Sepultura`s Clips zu „Refuse / Resist“ oder „Territory“ ebensogut zu der Musik Salem`s gepasst. Das Ergebnis müsste also allen, die sich für „Chaos A.D.“ begeistern können, und ebenso denen, denen diese Scheibe schon zu weit entfernt vom alten Sepultura-Sound war zusagen, wobei Salem eine Spur rauher rüberkommen, in etwa vergleichbar mit „Beneath The Remains“, um beim Vergleich mit den Brasilianern zu bleiben. Genauso müßten sich allerdings tolerante Anhänger aus dem Thrash / Death / Black-Lager für Salem zu begeistern wissen. Um einen groben Überblick über die Bandbreite Salems zu erhalten, kann man vielleicht folgende Namen nennen: produziert wurde „Collective Demise“ (im übrigen mehr als ordentlich) von Colin Richardson (Fear Factory, Machine Head) und man teilte sich die Bühne bereits mit so illustren Acts wie Megadeth, Entombed, Ancient Rites, Cancer, Rotting Christ oder Disharmonic Orchestra! Also zumindest reinhören kann ich jedem Freund härterer Klänge unbedingt empfehlen!

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