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Sonstige Festivals: Rock im Park 2004

Veröffentlicht am Mittwoch 09 Juni 2004 09:54:31 von madrebel
phpnuke.gifMr. Blackwell hat uns dankenswerter Weise seinen Bericht zum Rock im Park überlassen, aber lest selbst.


















Rock im Park im Nürnberger Frankenstadion vom 04.06-06.06.2004.


Das Rock im Park Festival hatte in diesem Jahr ein tolles Billing für den sehr fairen Preis von 105 Euro für 3 Tage. Alle kosten wie parken, campen oder Müll sind eingeschlossen. Somit ist der Tagespreis von 35 Euro billiger als beim Bang your Head Festival wo man diese Kosten noch extra bezahlen muss. Die Organisation war absolut perfekt. Aber genug davon, jetzt zu den Bands die ich mir am Freitag angesehen habe.
Freitag :
Judas Priest: Die Setlist war eigentlich für solch ein großes Festival nicht ganz geeignet weil große Hits wie Living after Midnight, You´ ve got another thing comin´ , oder United fehlten. Der Sound war gut, die Stimmung allerdings nur Durchschnitt. Dazu trug auch der nur mäßige Gesang von Rob Halford bei. oftmals wurden Gesangslinien mit extremen Melodien vereinfacht damit der Wechsel von hohen zu tiefen Tönen umgangen wurde. Teilweise fehlte auch die Power in den mittleren Tonlagen ,wie etwa bei Touch of Evil oder Hell bent for Leather, besonders schwach fand ich die Gesangsleistung bei Painkiller, aber das war ja auch schon auf der Painkiller Tour so wie auch Götz K. schon mal bemerkt hat. insgesamt war es nett wieder mal die Originalbesetzung zu sehen mehr aber nicht. Ripper Owens lag live wesentlich näher an Rob Halford als dieser selbst. Victim of changes war allerdings gut gesungen. Mal sehen ob es nur ein schlechter Tag war und die auf dem Schwedenrock besser sind. Setlist :Electric Eye,Victim of Changes,Turbo Lover,Beyond the Realms of Death,Hell bent for Leather,The Sentinel,Painkiller,Tocuh of Evil,Green Manalishi,Breaking the Law, um da nur einige zu nennen. Trotzdem, guter Gig, hat Spaß gemacht.
Avril Lavigne: Nette Unterhaltung mit Rocksongs wie Skater Boy. Komisch finde ich aber das die Zuschauer nur bei den Hits ausflippen und ansonsten kaum Stimmung aufkommt. Konnte man sich gut anschauen.
Static-X: Die modern Thrasher sind ganz gut angekommen und machten ihre Sache nicht schlecht. Es fehlen halt die richtig guten Songs und man beschränkte sich eher auf Powerchord Gekloppe. Eigentlich eher was für das Talentforum als für die Hauptbühne.
Donots: Sehr geil was die Punkrocker hier abgeliefert haben. Hier ging das Publikum auch richtig mit. Auch die Covers von We re not gonna take it, Sheena is a Punk Rocker oder auch das angespielte Enter Sandman waren gut gemacht und die eigenen stark Ramones beeinflussten Songs haben einfach gute Laune verbreitet. Klasse.
The Rasmus. Bis auf die beiden Singlehits war nichts los. Insgesamt ein sehr langweiliger Auftritt. Ein One-Hit Wonder eben.
Zuschauer heute etwa 40000. Sehr gelungener auftat, bis auf das Wetter.

Samstag:
Motörhead: Unglaublich aber im Moment sind Motörhead bei den jungen Kids die totalen Heroen. Na ja, da hat es eben mal die richtige Band getroffen. Zwar war der Sound bei den ersten beiden Songs noch etwas dünn aber danach ging die Hysterie in ungeahnte höhen. Alle zusammen ob Punks, Hardrocker oder Rock`n Roller feierten eine gigantische Party. Mit Songs wie Dr.Rock oder Shoot you in the back hatte man die Setlist etwas verändert und es war einfach nur noch geil. Leider gab es noch keine Songs vom neuen Album Inferno. Gut allerdings, das die Band sich im Gegensatz zu Priest für massentaugliche Hits entschieden hat was auf einem Festival einfach besser ankommt. Songs wie beispielsweise We are Motörhead,Overkill,Going to Brazil,Sacrifice,Civil War, God save the Queen, Ace of Spades, Over the Top, Ramone waren nur einige davon. Anmerken möchte ich noch das gerade bei den jungen Kids die neueren Songs genauso abgefeiert werden wie die ganz alten. Gut so, Lemmy hat es verdient.
Evanescence: Diese Band hat mit ihrem Jahrhundert Album, da fallen einem Klassiker wie Master of Puppets oder In Rock (Ui, da greifen wir aber ganz schön hoch was ? Red.)abgeliefert und bringt diese Klasse auch auf der Bühne rüber. Unglaublich wie emotional Songs wie My Immortal dargeboten wurden. Amy hat dieses mal einen richtigen Flügel dabeigehabt und die Parts selber gespielt. Und die stimme wird höchstens noch von Tarja Turunen überboten. Schön ist das bei Evanescence ALLE Songs abgefeiert werden weil das ganze Album von vorne bis hinten überragend ist. Besser wie Tourniquet oder Bring me to life kann man modernen Metal nicht spielen. das Korn Cover mit Klavier war auch super. Was für eine Band. Songs :das ganze Fallen Album+ ein Korn cover, kenne den Song nicht im original und death vom ersten Album.
Machine Head: Machine Head sind ganz klar besser als Static-X. Ähnliche Musik aber mit mehr klasse. Überraschenderweise war die Stimmung ziemlich gut bei den etwa 30000 Leuten die anwesend waren. Davidian war natürlich der Höhepunkt und der Circle-pit sah ziemlich gewaltig aus. Rob strahlte über das ganze Gesicht und war völlig happy. Hoffe mal sie schreiben in Zukunft noch bessere Songs etwa in der Art von Davidian. Hat Spaß gemacht.

Sonntag:
Anthrax: So muß ein Festival zuende gehen.Mit Krachern wie Antisocial,Room for one more ,Be all end all oder Deathrider haben die Jungs in typischer Anthrax Manier alles platt gemacht,trotz 3 Tagen Rock`n Roll und Nachtzeit, es war halb 1 Montagnacht, war die Arena proppevoll und die Stimmung super.Joey Vera von Armored Saint war am Bass zu sehen.Songs die gespielt wurden, waren, Caught in a mosh,Safe home,What doesn`t die,Got the time und auch das göttliche NFL. So macht das Spaß.
Edguy: Aus der Wald und Wiesen Combo ist inzwischen eine Weltklasse Heavy Metal Band geworden. Wahnsinn wie:King of Fools,Tears of a Mandrake oder Lavatory Love Machine abgefeiert wurden. Tobi ist einer der besten Entertainer überhaupt. Der Drummer hat zweimal die Bassdrum durchgetreten und Tobi die Pausen mit Mike Krüger überbrückt oder gemeint den Komiker gespielt. Nur der Spruch :'Ihr wißt ja,heute vor 60 Jahren haben uns die Alliierten einen Strich durch die Rechnung gemacht', war voll daneben. Zumindest hat er sich gleich dafür entschuldigt
Ansonsten Weltklasse!!!
In Flames: Die wohl im Moment beste Death Metal Band überhaupt hat wieder einmal total überzeugt. Dieses Mal haben sie sich eher auf die Death Metal Roots konzentriert aber auch Groover wie only for the weak konnten die Massen begeistern. .Die Arena war fast schon überfüllt und die Stimmung überragend.toll!
Ebenso Killswitch Engage,Chimaira, Dillinger Escape Plan und Mnemic haben die Meute mit ihren Knüppelsounds gut angeheizt. Schlußendlich bleibt nur eines zu sagen, es war ein rundum gelungenes Wochenende.

Mr. Blackwell


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Rock im Park 2004
105 Euro (210 Mark!!!!!!!!!!!!!!) als SEHR fairen Preis zu bezeichnen ist meiner Meinung sehr gewagt. Wacken z.B. geht auch über 3 Tage und kostet mit Parken und Campen knappe 90 Euro (was auch nicht gerade billig ist). Hier ist jedoch ein ganz anderes Preis/Leistungs Verhältnis vorhanden. Wenn die Preise weiterhin so steigen, freuen sich sicherlich die Veranstalter der kleineren 'Underground'-Festivals wie das PartySan (28,60 € Eintritt, incl Parken/Campen) über mehr Besucher.
Re: Rock im Park 2004
also ich finde auch das die grenze des bezahlbaren, bei vielen veranstaltungen den bereich des bezahlbaren übersteigt! dann sollen doch eben ein paar bands weniger spielen, um den preis wieder zu drücken! wenn man auf dem wacken eintritt plus essen und trinken, plus sprit rechnet, kommt man locker auf 180 bis 230 euro (man überlege wenn man mit seiner frau/freundin hinfährt!)......da kann man locker ein bis zwei wochen urlaub für machen.
Re: Rock im Park 2004
Das stimmt. 105 Euro sind nicht gerade ein Lercherlschaß, wie man so schön sagt. Außerdem muss man noch 5 Euro pro Person für den Müllsack abtreten. Ist zwar als Kaution deklariert, die man bei Rückgabe rükerstattet bekommt, aber die Rückgabezelte werden schon so zeitig abgebaut, dass man am Montag Vormittag keine Gelegenheit mehr erhält, sich das Geld zurückzuholen, bevor man abreist.
Ein bißchen mehr Kulanz könnte man sich da seitens der Veranstalter schon erwarten.