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Sonstige Festivals: Rock Hard Festival 2005 - Gelsenkirchen

Veröffentlicht am Montag 23 Mai 2005 22:38:49 von madrebel
phpnuke.gifDie dritte Runde für das Rock Hard Open Air brach dieses Jahr an und es scheint, als würde es jetzt schon einen festen Platz in unserer Szene ergattert haben. Dazu scheint sich die Qualität dieses Festivals rasch herumgesprochen zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass schon am frühen Freitagabend der Zeltplatz weitgehend bebaut und der Parkplatz voll ist ?
Rock Hard Festival 2005 / Gelsenkirchen 13-15.05. 2005

Nun denn, wie dem auch sei. 7000 Besucher schienen sich vom guten Billing und von der guten Partystimmung dieses Festivals angezogen zu fühlen und so konnte eine geile Party beginnen.

Den Beginn machten dann die Gothic Metaller um „Regicide“, die eine recht gute Show ablieferten, in keinster Weise düster rüberkamen, sondern eher gutgelaunt und mit viel Spaß in den Backen. Insbesondere der sympathische Fronter, die kleine Geigerin und die Frau mit den Rastalocken heizten der Menge richtig ein.Besonders letztere und der Frontmann heizten der Menge schon mal gehörig ein. Eines konnte man schnell merken, die 7 norddeutschen hatten genauso viel Spaß, wie die schon anwesenden Zuschauer. Coole Band.

„Sunride“ waren danach ein ganz anderes Kaliber. Stoner Rock, der um diese Zeit aber irgendwie deplatziert wirkte. Eine gut aufeinander eingespielte Band, die durchaus ihr Handwerk verstand, aber irgendwie den Nerv des Publikums nicht traf. Der Besucher hörte es sich zwar nebenher an, bevorzugte aber das frischgezapfte Bier an den zahlreichen Bierständen. Ist ja auch mal ganz schön.

Gegen 21:20 hieß es dann auch endlich "Gefahr die Hesse komme!" Mit viel guter Laune und ordentlich Power in ihrer Thrash Metal Mucke ließen Abandoned endlich die Festival Stimmung in mir aufkommen, die bei den ersten beiden Bands nicht wirklich aufkommen wollte.
Neben diversen alten und neuen Nummern, durfte natürlich auf keinen Fall der Song im Set fehlen, welcher der Band im Simevil Download Contest, einen Plattendeal und natürlich den Auftritt auf dem Rock Hard Festival 2005 beschert hatte! Keine Frage, "Private Little Hell" war und ist ein volles Brett, das auch live eine verdammt gute Figur gemacht hat.
Ein guter Sound und die immer wieder stimmungsträchtigen Ansagen von Sänger Kalli hielten die Menge vor der Bühne ordentlich am kochen!
Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass die sympathischen Hessen noch die richtige Spielfreude an den Tag legen, um die Menge zu begeistern. Es war ein geiler Auftritt und die richtige aufwärm Runde für die Mädelz von Girlschool und wer die Jungs noch nicht kennt, sollte sich ruhig mal auf ein Konzert von Abandoned begeben oder gleich die CDs antesten! (Mr. Graves)

Headliner am Freitag waren dann die alten Rockerbräute von “Girlschool”. Tja, was soll man sagen? Irgendwie war es schon geil, zu sehen wie die alten Damen die Bühne in Grund und Boden rockten. Auch wenn es etwas lauter hätte sein können. Das Publikum, insbesondere das ältere Semester zeigte sich jedoch vollkommen begeistert von den vier Mädels.
Ein besonderes Highlight war dann das kleine Ständchen an Frontfrau „Kim McAucliffe“, die an diesem Abend ihren Geburtstag feierte.
Einige Songknaller gab es dann auch noch, „Emergency“ und „Innocent“ waren nur zwei Songs, einer schwer rockenden Setlist. Hat echt Spaß gemacht der Truppe zuzusehen. Daumen hoch.

Zu den Bildern von Freitag geht es hier !!!

Den Samstag eröffneten dann die Norweger „Communic“, die mit ihrer aktuellen Scheibe „Conspiracy in Mind“ fett in der Szene einschlugen. Dementsprechend gespannt waren auch schon sehr viele Besucher und die Norweger enttäuschten in keinster Weise. Die Jungs spielten ein verdammt kraftvolles Set und auch das Publikum machte schon einmal dementsprechend gute Stimmung. Für diese frühe Tageszeit war das schon richtig geil und die drei Norweger konnten wirklich überzeugen. Sehr geiler Opener.

Nun wurde jetzt aber das erstmal die grobe Kelle ausgepackt. Die Metalcorler „Heaven Shall Burn“ aus dem Osten der Republik gaben richtig Gas und heizten einigen anwesenden heftigst ein. Die Reaktionen waren zwar sehr gespalten, einige fanden die Truppe vollkommen daneben, die andere Hälfte moshte sich den allerwertesten ab. Auch die Band zeigte sich sehr bewegungsfreudig. Es gab kleine Circle-Pits, Windmills, etc. Leider konnte der eigentliche Sänger wegen Krankheit seinen Auftritt nicht wahrnehmen, weswegen Andre von „Maroon“ das Mikro übernahm. Dieser machte seinen Job ziemlich gut und wurde auch dementsprechend gelobt. Insbesondere, wie er nur wenig Zeit hatte, die Songs einzustudieren. Das einzige Manko war meinerseits, der recht monotone Sound der band und die eindeutigen Slayerriffs, die immer wieder rauszuhören waren. Ansonsten war der Auftritt soweit in Ordnung.

„Ensiferum“ wurden danach richtig freudig begrüßt und von Beginn an, machten die finnischen Milchgesichter richtig Party. Leider hatte man die Songauswahl sehr beschränkt, aber dies tat der Stimmung keinerlei Abbruch. Die Finnen hatten sichtlich Freude an ihrem Auftritt und den Jungs wurde auch sichtlich warm. Nicht umsonst standen die Burschen alle oben ohne auf der Bühne.
Die Songauswahl war auch soweit okay, insbesondere „LAI LAI HEI“, „Token of Time“ und „Hero in a Dream“ konnten wieder mal überzeugen. Leider fehlte der „Battle Song“, der zwar lauthals gefordert wurde, aber dennoch nicht gespielt wurde.
Trotzdem, ein sehr guter Auftritt.

Auf diese Band hatte ich mich sehr gefreut und ich hatte es erst geglaubt, dass sie auftreten, wenn sie auf der Bühne stehen. Und tatsächlich. „The Haunted“ kamen, sahen und bretterten eine Granate nach der anderen in die Menge, das es nur so krachte. Die Jungs gingen dermaßen energiegeladen ab und dementsprechend sah es auch im Publikum aus. Crowdsurfer, Circle-Pits, die Security hatte alle Hände voll zu tun, aber es lohnte sich auch. Denn was die Schweden da ablieferten war eine Thrashkanonade der Spitzenklasse. Kommentiert wurde dies von einem mir nebenstehenden bekannten mit den Worten:“Die Jungs werden Slayer beerben.“ Dem ist wohl auch nichts hinzuzufügen. Leider war nach 60 Minuten schon Schluß, aber die hatten es auch in sich.

„Samael“ traten danach auf und nun ging es in düstere Sphären. Nebel kam aus den Nebelwerfern, ein beinahe glasklarer Sound und ein Fronter, der ohne Ende Charisma besaß.
Dazu eine Songauswahl, die kaum Wünsche offen ließ. „On Earth, Jupiterian Vibe“ und das endgeile Baphomets Throne“ riessen das Publikum zu wahren Moshattacken hin. Die Band hatte Bewegungsfreude pur, „Xy“ an den Keyboards und der Percussion hüpfte hin und her und Basser „Masmiseim“ hatte ein Duracellmännchen geschluckt. In einer Form war er am vor und zurück springen. Gekrönt wurde es allerdings von der düsteren und ausdrucksstarken Stimme und Präsenz von Fronter „Vorphalack“.
Ein echter Höhepunkt des Samstags.

Der Abend begann dann mit den „AC/DC“ des Viking-Metal. „Amon Amarth“ verließen ihr Drachenboot, überfielen das Rock Hard Festival wie einstmals ihre Ahnen das Kloster Lindisfarne und nach einer Stunde hinterließen die Schweden nur noch eine Spur der Verwüstung.
Eine Granate nach der anderen verließ das biergeölte Organ von Frontberserker „Johan Hegg“ und das Publikum ging richtig mit. Stücke wie „Vs. The World“, „Death in Fire“,Blood Shed“ oder auch “Bleed for Ancient Gods” versetzten die Fans in wahre Verzückung. Die bierseligen Wikinger waren der Gewinner des frühen Abends.

Nach dieser Granate wurde es dann etwas ruhiger, aber nicht unbedingt schlechter. Die Kinder des Lake Bodom riefen noch mal die Energiereserven der Headbanger, insbesondere des Nachwuchses hervor. Erstmal das Intro von „Die nackte Kanone“ und dann machten sich die „Children of Bodom“ ran, ein Programm voller Highlights der Menge zu präsentieren.
Mit Stücken in der Hinterhand wie „Silent Night, Bodom Night“, „Hate Crew Death Roll“, „Bodom after Midnight“ und dem erstmals live gespielten „Knuckle Duster“ gelang ihnen das mühelos. Und auch wenn ich es nach einer Weile persönlich etwas ermüdend fand, der Grossteil der Leute war doch angetan vom Gig. Und das ist es ja wohl, was auch zählt. Nach drei Zugaben und dem „Beastie Boys“-Knaller, „Fight for your Right“ war dann auch dieser Gig zu Ende.

Der Abend neigte sich dem Ende zu, doch vorbei war es noch nicht. Dafür sorgte der, von den Rock Hard Lesern einstimmig gewählte Headliner. Der Mountain King persönlich, „Jon Oliva“ machte sich auf, den Besuchern noch mal richtig einzuheizen. Nun, die Meinungen waren extremst geteilt, die einen fanden es saugeil und die anderen schnarchlangweilig.
Tja, die Wahrheit liegt wohl immer in der Mitte und trotz teilweise stimmlicher Probleme, spielte der Meister sowohl Songs seiner leider wohl nicht mehr existenten Band „Savatage“, als auch Songs seines Projektes „Pain“ am heutigen Abend. „The Dark“, von seinem Projekt war nur einer der Songs, der gespielt wurde. Aber man wartete natürlich auf wahre Klassiker. Und mit „Power of the Night“, „Believe“, „Jessus Saves“, „Sirens“ und „The Dungeons are Calling“ zauberte der sympathische dicke wohl so manch wohliges grinsen in das eine oder andere Gesicht.
Ein Meister des Humors schien an ihm allerdings auch verloren gegangen zu sein. Immer wieder einen flotten Spruch und um einen flachen Witz nicht verlegen, unterhielt der „Mountain King“ die Gäste, bis irgendwann gegen 01.00h nachts auch er sich verabschiedete und den ersten Tag des Festivals beendete.



Zu den Bildern von Samstag geht es hier !!!

Sonntag früh und die ersten standen schon vor der Bühne, um sich die Newcomer „Hellfueled“ anzuschauen.
Es war zwar schon gut was vor der Bühne los, aber dennoch war die Stimmung noch etwas gedämpft. Trotzdem, die Schweden bemühten sich sichtlich, den schon anwesenden die Kälte der vorangegangenen Nacht aus den Gliedern zu treiben und dieses gelang ihnen auch ganz gut. Der an einen gewissen „Ozzy“ erinnernde Fronter hatte sichtlich gute Laune und rockte mit dem Rest der Truppe so richtig das Haus. Mit „Born to Rock“ spielte man dann auch einen neuen Song und das war es dann auch. Ordentlicher Gig.

„Wolf“ sind wohl der Geheimtipp unter den Tradionalisten der Szene und selbige konnte man dann auch begeistern. Richtig geiler klischeebeladener 80er Jahre Metal, mit fettem Posing, klassischen Riffs und einem eigentlich guten Sänger, der aber wohl etwas erkältet war. Nur so lässt sich die etwas flügellahme Stimme des Sängers erklären. Trotzdem, die Band bemühte sich redlich gute Stimmung zu machen und trotz des Handicaps gelang ihnen das auch.
Guter erdiger Gig, den ich mit einem fitten Sänger gerne noch mal sehen würde.

Pünktlich um 15.00h verließ der nächste Wikingertroß das Drachenboot und sie standen den gestrigen Berserkern in nichts nach. Im Gegenteil. Die alten Kämpfer um „Johan Edlund“ knallten dem Publikum aber richtig derbe einen vor den Latz.
Und es gab einen Schwertstoß nach dem anderen. „To Asgard we fly“, „Winterland“, „Shadows in the Deep“, Hells Unleashed“, „Before the Creations of Time“, „Victims of war“, „Into Glory Ride“, „Berzerk“ oder das göttliche „Neverending Hate“ durchzogen einen Gig, der sogar dem etwas ruhigerem Rockfan Respekt einflößte. Die Stimmung war auch dementsprechend gut und die Band hatte sichtlich gute Laune bei diesem Auftritt. Besonders der Trupp Nordmänner, bewaffnet mit Horn und Bier, hatte tierischen Spaß an dem Gig.
Leider war nach einer Stunde schon alles vorbei, aber einig waren sich so ziemlich alle, die Jungs haben die Hütte echt gerockt.

Nach diesem Sturm wurde es etwas ruhiger und auch die dem Rentenalter schon näher gerückte Fraktion bekam jetzt ein nettes Schmankerl serviert. „Pretty Maids“, die netten Herren aus Dänemark gaben sich ein Stelldichein, um auch mal den Jungspunden zu zeigen, dass alte Männer durchaus noch rocken können, wenn sie nur wollen.
Nun, mehr als 20 Jahre sind die Jungs nun im Geschäft und da hat man schon mal einen oder zwei Hits geschrieben. „Future World“ oder das endgeile „Red,Hot & Heavy“ waren nur zwei davon und selbige knallten dann auch ordentlich. Der Rest des Gigs war dann gemütlicher Heavy Metal, zum Kaffeetrinken und Kuchen essen. Angenehm, nicht nervig und unaufdringlich. Spaßiger Gig.

Zwei Stunden danach wurde es dann richtig laut. Bobby Blitz lief sich hinter der Bühne schon mal warm und mit einem Donnerknall erscheinen dann die Jungs von „Overkill“ auf der Bühne. Und das hieß dann nur noch eine ganze Stunde Vollgas, dass die Schwarte kracht. Bei dem Gig sah man dann wirklich kein unzufriedenes Gesicht, denn die alten Thrashchaoten wussten jede einzelne Sekunde zu überzeugen.
Die einzige Unterbrechung gab es dann, als der „Overkill-Fanclub Skullcrusher“ dem sichtlich gerührten Blitz ein selbstgemachtes Bandemblem schenkte.
Danach ging es dann ohne Umschweife weiter. Und der wirklich nicht kaputtzukriegende Blitz und der geniale Herr „D.D.Verni“ gaben Gas ohne Ende. Das die Mege nicht ruhig blieb, dürfte da klar gewesen sein und die Security hatte dementsprechend zu tun. „Und dazu noch Killer wie „Rotten to the Core“, „Hello from the Gutter“, „Elimination“ und natürlich “Fuck you”, durften nicht fehlen. Einzig das fehlende „In Union we stand“ hätte man noch spielen können. Dennoch, ein endgeiler Gig und für viele waren die sympathischen New Yorker, der heimliche Headliner und die wohl beste Band des Festivals.

Die finnischen „Sentenced“ hatten es dann danach wirklich schwer. Und auch wenn es einer der allerletzten Gigs der Finnen war, die Meinungen waren geteilt. Einige fanden den Gig klasse, andere eben schnarchlangweilig. Hauptsächlich wurden dann auch Songs jüngeren Datums gespielt. Einzig „Nepenthe“ vom Durchbruchsalbum „Amok“, war dann ein Klassiker älterer Tage, der den Weg in das Set fand. Insgesamt beschränkte man sich aber auf Stücke jüngeren Datums und das war wohl für einige auch ein Knackpunkt. Eine gesündere Mischung hätte dem Gig wirklich gut getan, aber so wurde da nur der jüngere Fan befriedigt. Gerade noch „Killing me, Killing you“, das wie eine etwas härtere Version von „H.I.M.“ rüberkam, konnte noch Spannung erzeugen. Ansonsten war mir persönlich der Gig irgendwann zu langweilig, auch wenn die Lightshow durchaus Klasse hatte. Abgefeiert wurden die Jungs trotzdem. Nun, Meinungen sind glücklicherweise verschieden.

Nun aber kam es zum Höhepunkt, auf den 90% der Besucher das ganze Wochenende gewartet hatten.
Man wollte sie schon für das Jubiläumsfestival, aber damals klappte es nicht. Aber, was lange währt, wird endlich gut und von einem zu Tränen gerührtem „Götz Kühnemund“ wurden dann die deutschen Stahlschmiede überhaupt angekündigt. „Accept“ betraten mit „Starlight“die Bühne und lieferten einen wirklich geilen und fulminanten Best of… Auftritt, der kaum Wünsche offen ließ. Hit reihte sich an Hit, es wurde gepost ohne Ende, „Udo Dirkschneider“ meckerte wie immer die Songs in das Mikro, als wäre er nie weggewesen. „Peter Baltes“ und „Wolf Hoffmann“ hatten ihre Posen perfekt einstudiert und das Publikum hatte sichtlich Spaß. Und nur wenige interessierte, dass es eine perfekt aufeinander eingespielte Show war. Warum denn auch? Man wollte rocken, die älteren wollten ihre Jugendhelden noch einmal sehen und die jungen waren mindestens genauso schwer begeistert von der metallenen Zeitreise in die goldenen Achtziger.
Die Pyros knallten dann auch noch gewaltig und irgendwie wusste jeder, dass dies ein wirklich denkwürdiger Abend war.
Das Publikum sowohl vor der Bühne und auf den Rängen sang jede einzelne Strophe mit und spätestens beim Zugabenteil war dann die Stimmung auf dem Siedepunkt angelangt. „Princess of the Dawn“, I m a Rebel“ „Winter Nights“ und natürlich „Balls to the Wall“ verwandelten das Amphitheater in einen glühenden Hexenkessel, der den alten Stahlschmieden im Pott alle Ehre gemacht hätte.
Nach diesem letzten Knaller ließen sich die Solinger noch richtig abfeiern und das Rock Hard Festival 2005 war damit Geschichte.
Hier noch mal die Setlist der Solinger:
Starlight, Living For Tonight, London Leatherboys, Metal Heart, Love Child, Breaker , Bass Solo+ Head Over Heels, Neon Nights, Guitar Solo: Bolero / Sabre Dance / Hall Of The Mountain King / Pomp And Circumstance, Medley: Restless And Wild / Son Of A Bitch, Turn Me On, TV War, Monsterman, Flash Rockin Man, Fast As A Shark, Princess Of The Dawn, Winter Dreams und Balls To The Wall.


Nach diesen drei grandiosen Tagen, voller geiler Bands, viel Bier, Lärm und Spaß kann man den Veranstaltern nur noch eines sagen, Daumen hoch für ein wirklich großartiges Festival. Es geht kaum besser und für den Ruhrpott ist dies wirklich ein ganz großer Gewinn.
Die Bierpreise waren fair, 2,30€ für ein 0,3Ltr Gefäß, faire Essenspreise, immer saubere Toiletten, die dazu noch kostenlos waren. Einzig auf dem etwas beengten Zeltplatz könnte man im nächsten Jahr noch einen oder zwei weitere Toilettenwagen aufstellen.
Ansonsten, Daumen hoch für ein wirklich gelungenes Metalweekend. Bis zum nächsten Jahr. Und zwar mit den schon im Vorfeld angekündigten Bands „Bolt Thrower“ ,“Soilwork“ und „Brainstorm“.
Bis dahin, keep on banging.

P.S: Nette Anekdote noch am Rande. Der Chefredakteur zeigte sich einer Ruhrgebietskultfigur äußerst spendabel. Dem kleinen Mann der auf allen Konzerten ist, spendierte er eine Eintrittskarte für das ganze Wochenende. Klasse Aktion. Und auch die Türkeireise, die der Klofrau von einem weiblichen Gast geschenkt wurde, kann man nur als coole Aktion begrüßen.


madrebel


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