Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Rock City Angels - Young Mans Blues

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Sonntag 30 April 2006 13:07:07 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Wenn von einem Album ein Re-Release erscheint, dann ist es oft so eine zwiespältige Sache. Bei bekannten Bands sind dann unveröffentlichte Bonustracks enthalten um den Käufer zu animieren das Album, das es sowieso schon hat, noch einmal zu kaufen. Bei raren Dingern, fragt man sich manchmal ob das jetzt noch einmal rauskommen sollte oder nicht. Das Album „Young Man’s Blues“ von den Rock City Angels zählt zu den Perlen der Achtziger.

Rock City Angels – Young Man’s Blues

1.Deep Inside My Heart
2.Hard To Hold
3.Mary
4.Our Little Secret
5.Damned Don t Cry
6.Wild Tiger
7.These Arms Of Mine
8.Rumblefish
9.Boy From Hell s Kitchen
10.Liza Jo
11.Beyond Babylon
12.Hush Child
13.Ya Gotta Swear
14.Rough nTumble
15.South Of Border


Line Up
Bobby Durango (v)
Mike Barnes (g)
Doug Banx (g)
Andy Panik (b)
Jackie D. Jukes (d)

Gott Discs/Soulfood


Die Rock City Angels waren eine Band, die ursprünglich aus Florida kam. Mitte der achtziger Jahre gingen sie nach Kalifornien um das Album „Young Man s Blues“ aufzunehmen. Ich habe das 1988 erschienen Album damals geholt und es steht noch heute in meinem Plattenschrank (ja genau, es war noch eine von diesen großen schwarzen runden Scheiben die man umdrehen musste um das ganze Album zu hören). Damals erschien „Young Man s Blues“ als Doppelalbum zum gleichen Preis von einem und das gab es damals noch nicht oft.

Die Rock City Angels spielten damals eine perfekte Mischung aus Sleaze Metal, Bluesrock und etwas Southern Rock. Der Sound der Rock City Angels hatte auch einige Anleihen die an die Rolling Stones erinnern. Die stilistische Bandbreite beindruckt heute noch, obwohl „Young Man s Blues“ schon 18 Jahre auf dem Buckel hat. Der Opener „Deep Inside My Heart“ ist ein achtziger Jahre Hard Rocker wie aus dem Lehrbuch. Die Besonderheit sind die Bläsersätze auf „Deep Inside My Heart“. Diese verleihen dem Song ein leichtes Big Band Flair, das sich hier super anhört. Das bluesige „Mary“ lässt einem noch heute ein Gänsehaut über den Rücken laufen. Bobby Durango (auch ein geiler Name) singt hier abwechselnd tragisch und dann wieder richtig rau. was sich absolut klasse anhört. Die beiden Rock’n’Roller „Our Little Secret“ und „Damned Don t Cry“ bereiten richtig gute Laune. Die Rock City Angels haben auch einen Coversong auf das Album gepackt. Der Otis Redding Klassiker „These Arms Of Mine“ kommt mit viel Respekt an. Aber das schöne ist, die Rock City Angels haben nicht einfach gecovert, sondern den Titel etwas umarrangiert. So klingt „These Arms Of Mine“ auch nach der Band selbst. „Rumblefish“ ist ein schöner Headbanger der Achtziger. Sehr experimentell war die Band mit „Beyond Babylon“, das sehr Stones lastig ist. Aber auch hier muss ich sagen, haben die Rock City Angels auch etwas eigenes gemacht. Der leicht funkig angehauchte Song hat tolle Bassläufe und auch die Bläser schaffen eine tolle Atmosphäre, die ein wenig an ein Tanzlokal erinnern. Zum guten Schluß gibt es noch das Latino angehauchte „South Of Border“, mit dem die Rock City Angels beweisen wie vielseitig sie sind.

Die Band hat damals fast zwei Jahre an dem Album gearbeitet. Leider war im Jahr 1988, als das Album erschien, das Augenmerk sehr stark auf Guns n Roses, die damals beim gleichen Label waren, gerichtet. Schade, denn „Young Man s Blues“ ist eine Perle der Achtziger die leider damals verloren gegangen ist. Auch heute noch ist das Album der Rock City Angels eines der besten und abwechslungsreichsten Rockalben die es gibt. Möglicherweise kommt ja von den Rock City Angels irgendwann noch etwas nach, denn angeblich soll die Band über 100 Songs für das Album eingespielt haben.
Jedenfalls ist „Young Man s Blues“ uneingeschränkt empfehlenswert für jeden.


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!