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Konzert Review: Rob Zombie - Oberhausen / 06.06.2011

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Veröffentlicht am Donnerstag 09 Juni 2011 18:15:59 von madrebel
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Rob Zombie – Oberhausen Turbinenhalle – 06.06.2011

Mehr als 16 Jahre hat sich der Altmeister Rob Zombie nicht mehr in Europa blicken lassen. Und dementsprechend heiß waren die Besucher. Gab es auf deutschem Boden lediglich drei Clubkonzerte und nur zwei Festivalgigs. Gleichzeitig war der Gig in Oberhausen der Start der Europahallentournee. Knapp 2000 Menschen tummelten sich also in der Turbinenhalle, welche voller Erwartungen waren.

Den Beginn des Konzertes durften dann erstmal Duff McKagans Loaded machen, dessen Fronter vor einer halben Ewigkeit mal bei Guns´n´Roses gespielt hat. Die Band bemühte sich also redlich, der Menge einzuheizen. Dabei scheiterten sie allerdings gnadenlos, denn die knappe Stunde war an Langeweile und Belanglosigkeit kaum zu unterbieten. Auch „It´s so easy“ änderte nichts daran. Dieses hatte zur Folge, dass die Besucher in Scharen gen Vorraum strömten. Dort war es weitaus interessanter. Aber, auch eine solche Stunde endet irgendwann einmal und nun setzte das Warten ein.

Und exakt um 21.30 begannen die Band um Rob Zombie mit dem Konzert. Und von Beginn an war der Deibel los. Die Band wirkte wie aus einem Guss eingespielt, der Sound war ordentlich, die Bühnendeko allerdings recht spartanisch. Dennoch waren die überdimensionierten Bilder von Frankenstein, Dracula, King Kong und dem Wolfsmenschen sehr beeindruckend. Auch der Knochenmikroständer machte richtig was her. Die Lightshow war übrigens große Klasse. Rob Zombie gab von Anfang an Gas, die Band um ihn war einfach gut drauf, was angesichts solcher Männer wie Ginger Fish an den Drums und John 5 an der Gitarre kaum verwundert. Ist deren Qualität doch unumstritten. Songtechnisch gab es kaum Enttäuschungen, spielte sich die Band doch durch zahlreiche Hits, wobei auch die Zeit von White Zombie nicht vergessen wurde.
Das Publikum feierte dementsprechend und ging richtig gut ab.
Rob Zombie selbst ist und bleibt ein Entertainer vor dem Herrn, sehr professionell, dabei aber auch sehr spontan und immer sympathisch. So soll es sein. Das immer wieder wechselnde Bühnenoutfit wirkte dabei auch sehr positiv.
Nach einer knappen Stunde war dann allerdings auch schon Schicht im Schacht, aber die Band ließ sich noch zu drei Zugabenblöcke auf die Bühne locken. Danach war aber auch schon Konzertende und das Publikum wurde in den Abendhimmel entlassen.
Und dieses war für viele das größte Manko an dem Abend. Zwar war das Konzert sehr gut,allerdings viel zu kurz. Denn bei den vielen Songs, die diese Band geschrieben hat, wären mehr als knappe 80 Minuten angemessen gewesen. Aber das scheint bei amerikanischen Bands immer mehr Usus zu werden. Nichtsdestotrotz ein lohnenswerter, wenn auch kurzer Konzertabend.

Setlist:

Sawdust in the Blood
Jesus Frankenstein
Superbeast
Scum of the Earth
Living Dead Girl
More Human Than Human
Sick Bubble-Gum
Pussy Liquor
American Witch
Drum Solo
Never Gonna Stop (The Red, Red Kroovy)
Super-Charger Heaven
Thunder Kiss '65
Dragula
House of 1000 Corpses
Lords of Salem
Mars Needs Women


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