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CD Review: Rob Zombie - Educated Horses

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Veröffentlicht am Sonntag 14 Mai 2006 12:40:56 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Nachdem Rob Zombie sich nun mehr als Filmemacher engagiert hat und mit seinem Film „The Devil’s Reject“ etwa zwei Jahre zu tun hatte, gibt es nun ein neues Studioalbum. Im Gegensatz zum Film, brauchte Rob Zombie für „Educated Horses“ nur drei Monate bis das ganze Album im Kasten war.

Rob Zombie – Educated Horses


1.Sawdust In The Blood
2.American Witch
3.Foxy Foxy
4.17 Year Locust
5.The Scorpion Sleeps
6.100 Ways
7.Let It All Bleed Out
8.Death Of It All
9.Ride
10.The Devils Rejects
11.The Lords Of Salem


Geffen Records

Line Up

Rob Zombie (v)
John Five (g)
Blasko (b)
Tommy Clufetos (d)


Das Mister Zombie sich mehr dem Filme drehen widmet merkt man leider auch an seiner Musik. Zwar ist „Educated Horses“ ein recht ordentliches Album, kann aber in keinster Weise mit seinem Megaseller „Hellbilly Deluxe“ mithalten. Mit den White Zombie Alben will ich erst gar nicht einen Vergleich ziehen. Kommen wir zum Album selbst. Der erste Song „Sawdust In The Blood“ ist ein gut gemachtes Intro, dass sich auch gut als Vorspann eines Filmes eignen würde. Mit „American Witch“ hat Rob Zombie ein sehr an Alice Cooper erinnerndes Stück aufgenommen. Rob Zombie hat sich möglicherweise von dem Meister des Schockrocks inspirieren lassen oder liegt es daran, dass Rob Zombie und Alice Cooper gute Freunde sind. Wie auch immer, „American Witch“ erinnert sehr an Alice Cooper. Leider macht der darauffolgende Titel „Foxy Foxy“ eher den Eindruck als sei er aus Langeweile geschrieben worden. Zu uninspiriert kommt „Foxy Foxy“ an. Mit dem leicht schleppenden „17 Year Locust“ ist Rob Zombie ein gutes Stück Horrormusik gelungen. Der Text und auch die leicht orientalisch angelegten Gitarren lassen eine ängstliche Atmosphäre aufkommen.
„The Scorpion Sleeps“ ist leider auch nur ein mittelmäßiger Pop orientierter Song geworden. Belanglose Melodien wechseln mit einem belanglos singenden Rob Zombie ab.

Das Highlight auf „Educated Horses“ ist der Song „Let It All Bleed Out“. Bei diesem Stück werden Erinnerungen an „Hellbilly Deluxe” Zeiten wieder wach. Hier und da wird man auch an selige White Zombie Songs erinnert. Leider ist das der einzige Titel auf dem Album, der sich an Rob Zombies Glanzzeiten anlehnt. Obwohl auch mit „Death Of It All“ ein sehr gutes, horrormäßiges Stück enthalten ist bleibt „Educated Horses“ leider nur ein durchschnittliches Rob Zombie Album. „The Devils Reject“, aus dem gleichnamigen Film, hört sich zu sehr nach „House Of 1000 Corpses“ an. Was sich in zwei Richtungen ausdrückt. Einmal ist es ein guter Song, denn „House Of 1000 Corpses“ ist ein toller Titel, und zum anderen ist „The Devils Reject“ scheinbar die Fortsetzung, genau wie der Film. Auch „Lords Of Salem“ hat irgendwo Klasse und ist im Gesamtbild des Albums mit ein Highlight. Dennoch kann „Lords Of Salem“ nicht die Qualität älterer Songs halten.

Rob Zombie hat sich auch zwei bekanntere Namen geholt. Einmal wäre da Gitarrist John Five, der schon bei Marilyn Manson die Saiten quälte und zum anderen hat da noch Mötley Crüe Drummer Tommy Lee einen Gastauftritt. Rob Zombie hat mit seinem neuen Werk „Educated Horses“ leider zu wenig Songs die man vielleicht erwartet hätte. Natürlich erkennt man an einigen Stücken sofort das hier Rob Zombie am Werke ist, doch klingt das ganze Album zum größten Teil zu flach und ohne Biss. Wobei „Educated Horses“ auch wirklich richtig gute Songs enthält wie das stampfende „Let It All Bleed Out“ oder der Horrorsong „Death Of It All“ die auf „Educated Horses“ herausragen. Rob Zombie war wohl zu sehr damit beschäftigt Filme zu drehen, denn sonst wäre das neue Album sicherlich besser ausgefallen.

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