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CD Review: Rhapsody - The dark Secret

Veröffentlicht am Mittwoch 04 August 2004 19:51:42 von madrebel
Lovestealer schrieb: Rhapsody geben einen Vorgeschmack auf ihr kommendes Werk...













Unholy Warcry
Thunders mighty Roar
Guardians of Destiny
Sacred Power of Raging Winds
Non ho Sonno


Magic Circle Music / Steamhammer SPV

Fabio Lione - Vocals
Luca Turilli - Guitar
Alex Staropoli - Keyboards
Patrice Guers - Bass
Alex Holzwarth - Drums


Rhapsodys neuer Five-Tracker soll als Vorgeschmack auf den im September erscheinenden Longplayer dienen. Vorab gesagt: Der „executive Producer“ ist Joey DeMaio. Mal schaun was uns der Manowarrior da schönes fabriziert hat.
Unholy Warcry beginnt mit einem gesprochenen intro von niemand anderem als dem Dracula-Altmeister Christopher Lee, der auch immer wieder zwischendrin Unholy Warcry mit seiner Stimme beehrt. Ein wahnsinnig fetter und präziser Sound, der Rhapsody noch viel stärker klingen lässt. Das Trompeten/Posaunen Ensemble mit dem Chor zu Anfang verspricht viel. Es wird, wie es sich gebührt, nicht an Double-Bass gespart und der Bombast kennt kaum Grenzen. Einziger Kritikpunkt ist das Gitarrensolo bei dem der gute Luca vollkommen übertrieben sein immenses Können unter Beweis stellt. Es wird gefrickelt bis der Notarzt kommt. Tolle Leistung, passt aber nicht so ganz !
Thunders mighty roar beginnt Großartig! Trompeten, Geigen und Gitarre liefern sich gegenseitige Höhepunkte. Der Gesang setzt ein und... Fabios Stimme klang noch nie so extrem aggressiv. Geil! Die Spannungsmomente werden nach dem extrem epischen Refrain wieder mit den Geigen und Trompeten nachgespitzt, um dann wieder in den aggressionsgeladenen Gesang überzugehen. Auch das Stück, einfach geil !
Guardians of Destiny beginnt mittelalterlich. Akustikgitarre, Flöte, Laute und eine schöne Frauenstimme darüber. Sehr ruhig, der Song. Etwas schade ist, daß der gesang und die Gitarre die gleiche Melodie spielen. Ein kurzes Interlude mit dem man einen „harten“ Ansatz in das Stück bringt und dann wieder in diese etwas langweilige Strophenpassage. Sie wechseln zwar in der Instrumentierung des Hintergrunds aber das hilft nicht darüber hinweg, daß für Rhapsody Verhältnisse ziemlich wenig passiert. Gut, damit lassen sie einen ganzen Haufen Bands, die sich in dem Genre versuchen, weit hinter sich aber von dieser Band erwartet man einfach mehr. Ich kann dem Song nicht so viel abgewinnen wie den anderen. Eigentlich schade.
Sacred Power of the Raging Winds ist der einzige Song, der auch auf dem Album enthalten sein wird.
Sturm, Christopher Lee und dann ein geiles Gitarrenriff künden vom nahenden Sturm, der sich dem Hörer als Hightemponummer präsentiert, wobei auch die Ruhe darin gut dargestellt ist. Der Schneesturm ist fast fühlbar ! Dargors Verbannungsszene ist zwar ein wenig arg pathetisch aber es passt ausgesprochen gut rein! Der darauffolgende Part kling ein wenig wie Tubular Bells go Dream Theater. Nette Idee. Auch wenn ich kein so großer Fan von dem ganzen Prog-Zeug bin ist das doch sehr interessant! Der klassischste Song auf der CD und zugleich auch der wohl stärkste !
Nach etwas Internetrecherche habe ich dann auch mal rausgefunden, was der letzte Track des Albums ist. Non Ho Sonno von einem gewissen „Goblin“. Es handelt sich hierbei um ein Stück aus dem gleichnamigen Horrorfilm (zumindest geben das meine rudimentären Italienischkenntnisse her, unterstützt vom Babelfish...) Stimmungsreiches Stück, wobei Luca und Alex noch an dem Song rumgewerkelt haben und ihn, in typischer Rhapsody Manier, fett gemacht haben! Ich kenne leider das original nicht aber ich schau mal ob ich das finden kann. Klingt ganz interessant.

Abschließend bleibt nicht viel zu sagen außer, daß ich schwer gespannt auf das neue Werk bin! Wenn das so viel hält wie diese EP verspricht, dann wird das wohl das bis dato stärkste Rhapsody Album überhaupt! Wer diese Musik mag: Pflichtwerk !

Lovestealer


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