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CD Review: Revolting Cocks - Cocked and Loaded

Veröffentlicht am Montag 20 Februar 2006 17:16:57 von madrebel
Geschlagene dreizehn Jahre ist es jetzt her, dass sich Al Jourgensen in seinem Sideproject Revolting Cocks mit ein paar nicht minder bekannten Musikern ausgetobt hat. Nun, Linger, Ficken, Good war damals schon ein musikalischer Amoklauf und nicht anders gestaltet sich das neue Album auch.










Revolting Cocks - Cocked and Loaded


1. Fire Engine
2. Ten Million Ways to Die
3.Caliente (Dark Entries)
4.Prune Tang
5. Dead End Streets
6. Pole Grinder
7. Jack in the Crack
8. Devil Cock
9. Viagra Culture
10. Revolting Cock Au Lait


13th Planet/Soulfood


Wenn man die Feuersirene am Anfang von Fire Engine hört, sollte dem Hörer schon klar sein, auf welches Abenteuer er sich da eingelassen hat. Und das geht über vierzig Minuten so. Ob das ein Stück ist, wie Ten Million Ways to die, was einen richtig coolen Gute-Laune-Groove beinhaltet, ein abgefahrenes Cover von Bauhaus. Caliente(Dark Entries), da hat man den Song einfach regelrecht auseinandergefetzt und wieder zusammengetackert oder Dead End Streets der tierisch abgeht und dabei singt niemand anderes als Punkrocklegende Jello Biafra(Ex-Dead Kennedys). Selbiger veredelt dann auch noch die Götternummer Viagra Culture. Ein unglaublich hartes, dabei extremst tanzbares Stück und dazu mit einem bitterbösen Text versehen, wie ihn eben nur Jello Biafra schreiben kann. In diesem Text wird das westliche Streben nach Reichtum, Erfolg, Schönheit und Geltungsbewusstsein auf heftigste Weise karikiert und wirkt wie ein mit Überschallgeschwindigkeit abgegebener Schlag in die Fresse.
Dass sich der Rest der Scheibe qualitativ auf einem verdammt hohen Niveau bewegt, sollte da niemand verwundern. Denn außer dem eben genannten .Jello Biafra (Ex-Dead Kennedys, LARD), sind noch Gibby Haynes von den Butthole Surfers, Billy Gibbons von den Rauschebärten ZZ Top, Rick Nielsen und Robin Zander von Cheap Trick und dazu noch Phildo Owen von den Skatenigs auf diesem Album zu hören. Und beim hören merkt man einfach, wie viel Spaß dieser wild zusammengewürfelte Haufen gehabt haben muss, denn dieser Silberling sprüht nur so vor Energie.
Industrialfreaks sei dieses Album tunlichst ans Herz gelegt und die Fans von Ministry werden sich eh schon den Erscheinungstag von Cocked and Loaded im Kalender rot angestrichen haben.
Wenn das in Kürze erscheinende neue Album von Ministry genauso eine Qualität hat, wird 2006 das Jahr für Al Jourgensen und all seiner Mitstreitern werden, sowohl bei RevCo, als auch bei seiner Hauptband Ministry.
Cocked and Loaded ist für mich jetzt schon eines der Hammeralben in diesem Jahr und ich kann nur sagen, kauft euch das Teil.

madrebel


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