Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Resistance-Tour mit Suicidal Tendencies, Ignite, Madball….am 14.11.03 in München

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Sonntag 16 November 2003 18:22:24 von madrebel
Dieser Artikel wurde von endless_pain mitgeteilt
phpnuke.gifSworn Enemy mit Madball in München! Als ich las, dass das der Fall ist, war für mich gleich klar, dass ich mir dieses Konzert nicht entgehen lassen darf! Und da auch noch ein Interview-Termin anstand war es beschlossene Sache, dass wir uns auf den Weg nach München machen!











Als wir gegen 17.30 Uhr die Halle betraten hielten sich vielleicht mal 30 Leute in der selben auf! Nachdem wir unsere Interview-Partner SWORN ENEMY gefunden hatten und mit ihnen Richtung Backstage stiefelten waren wir dann doch etwas überrascht, dass bereits jetzt die erste Band KNUCKLEDUST anfing zu spielen! Im Vorbeigehen hab ich dann nur mitbekommen, dass sie recht extremen Metalcore spielten!

Als wir dann wieder in die Halle kamen war der Auftritt der Engländer schon wieder vorbei und es begann die Umbaupause für LENGTH OF TIME! Die Belgier hatten genau wie ihre Vorgänger noch ziemlich mit der kleinen Zuschauerzahl zu kämpfen! Mit ihrem Hardcore-lastigen Metalcore konnten sie nur wenige Leute vor die Bühne ziehen und ernteten nur Höflichkeitsapplaus!

Nach ca. einer Stunde war ich dann etwas verwundert, da plötzlich ein Lied von Johnny Cash aus den Boxen dröhnte! Glücklicherweise entpuppte sich das ganze dann als ein Intro für die dritte Band des Abends! BACKFIRE aus Holland war dann auch die erste Band, die durch die stetig wachsende Zuschauerzahl profitieren konnte! Ihr Hardcore im NY-Stil wusste auch zu gefallen, doch leider war auch hier die Spielzeit auf maximal eine halbe Stunde begrenzt!

Als vierte Band kam dann die von mir schon sehnsüchtig erwarteten SWORN ENEMY aus New York! Ihr extrem genialer Metalcore sorgte dann auch gleich für einen amtlichen Pogo-Pit und sie wurden kräftigst abgefeiert! Bei ihren (ziemlich von Slayer beeinflussten) Songs wurde die Wut die in den Texten steckt direkt spürbar! Die noch recht junge Band konnte vom ersten Ton an die Menge begeistern und sie waren für mich neben Madball und Ignite die Abräumer des Abends! Bemerkenswert war aber die Knalltüte die unbedingt in die Menge diven wollte aber irgendwie nicht bedacht hatte, dass die pogenden Mitmenschen kein Auge für ihn hatten und er dann unsanft auf dem Hallenboden landete! Fazit des Auftritts ist für mich, dass hier eine große Nachwuchshoffnung der Hard/Metalcore-Szene auf der Bühne stand!

DEATH BY STEREO hatten nach diesem Hammerauftritt einen schweren Stand! Nach zwei recht guten Stücken zum Anfang, fiel der Gig dann noch dazu etwas ab! Die Lieder wirkten irgendwie chaotisch und der Wechsel zwischen cleanem und dem typischen Hardcore-Gesang war nicht unbedingt für meine Ohren bestimmt! Von ihren Fans wurden DbS jedoch bejubelt und die Bühne entwickelte sich langsam aber sicher zur ‚Startbahn’ für Stagediver!

Neben Sworn Enemy gehören auch MADBALL zu meinen Faves und deshalb war ich schon sehr gespannt wie die New Yorker sich auf der Bühne machen würden! Neben Suicidal Tendencies waren MADBALL die Band, die die meisten Fans anzogen. Zumindest hatte jeder vierte ein Shirt der NY-Hardcore-Legende an! Schon als die vier auf die Bühne kamen wurden sie gefeiert wie noch was! Besonders ins Auge viel mir Basser Hoya Roc, bzw. den kann wirklich nicht übersehen! An ihm sah der Bass aus wie die Ukulele bei Stefan Raab! Der Bass war dann auch der Auslöser für eine Einlage von Sänger Freddie der mit den Fans einige sing-a-longs sang bis die Panne behoben war! Danach wurden wieder die gewohnten Hardcore-Knaller geboten mit denen MADBALL bewiesen, dass sie nicht zu unrecht eine der bekanntesten und besten Hardcorebands sind!

Nach soviel Power stimmten dann IGNITE endlich mal etwas ruhigere Töne an! Die Kalifornier kann man in etwa mit (um einiges) härtere Offspring bezeichnen! Auch diese Band hatte die Halle gleich im Griff und sorgte mit den eingängigen Melodien für eine gute Stimmung! Mit ‚Sunday bloody Sunday’ wurde ein U2-Song gecovert bei dem man feststellen konnte, dass es sich um einen echt guten Sänger handelt und auch der Rest der Band ist alles andere als untalentiert! Daumen hoch für den guten Auftritt!

Nach einer jetzt doch ziemlich langen Umbaupause war dann die Zeit für den Headliner des Abends SUICIDAL TENDENCIES gekommen! Hier ist es aber so wie schon am Vortag bei Disbelief, dass mir persönlich die Band noch nie so besonders gefiel und so machten wir uns dann nach 3 Liedern auf den Heimweg!


Unterm Strich ist die Resistance-Tour eine recht ansprechende Veranstaltung! Vielleicht sollte man für das nächste Mal überlegen ob man nicht mehr auf Klasse statt Masse setzten sollte! Die ersten vier Bands innerhalb von nicht mal 2 Stunden auftreten zu lassen und dann den Auftritt des Headliners dann über eine halbe Stunde hinauszögern beisst sich meines Erachtens ein bisschen!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!