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CD Review: Rammstein - Pussy

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Veröffentlicht am Donnerstag 24 September 2009 17:41:30 von madrebel
Rammstein – Pussy

Pussy
Rammlied

Pilgrim

Lead-Gesang – Till Lindemann
Lead-Gitarre, Hintergrundgesang - Richard Zven Kruspe
Rhythmus-Gitarre, Hintergrundgesang - Paul H. Landers
E-Bass - Oliver Riedel
Schlagzeug, Perkussion - Christoph „Doom“ Schneider
Keyboard – Christian „Flake“ Lorenz

Fünf Jahre sind seit den letzten Tonaufnahmen von Rammstein vergangen. Eine lange Zeit, in der man von den fünf Berlinern wenig hörte. Aber, irgendwann ist auch die lange Zeit des Darbens vorbei und hier liegt mit „Pussy“ die erste Vorabsingle vor. Das Video zum Lied wird ja mittlerweile überall heiß diskutiert. Hat man es doch mal wieder geschafft, einen Skandal zu inszenieren. Dieses Mal ist das Video ein Kurzporno geworden. Nun, ob diese Form der Provokation nötig war, darüber kann man sich streiten. Aber die Truppe ist wieder in aller Munde und das wollte man ja auch bezwecken.
Nun, textlich geht es, wie soll es auch anders sein, ums ficken. Ja, nennen wir das Kind beim Namen. Und hier hat Till Lindemann wohl irgendwelche alten Reime aus der Jugendzeit gefunden, denn anders lassen sich Zeilen wie "Schnaps im Kopf, Du holde Braut, steck' Bratwurst in dein Sauerkraut" nicht erklären. Die Nummer hat auf jeden Fall was hitverdächtiges, aber zu den Highlights in der Rammsteinhistorie gehört der Song wohl nicht.
Und für den Reim “You've got a pussy, I have a dick, So what's the problem? Let's do it quick.”, sollte man dem Herren eigentlich mal in den Hintern treten. So was traut sich ja vor Peinlichkeit nicht mal ein sechzehnjähriger zu schreiben. Die Textzeile „Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr“ ist aber wiederum genial. Das ist so platt, das es schon wieder gut ist. Nun, die Single wird so oder so ihren Erfolg haben.
Doch das wirkliche Highlight auf der Vorabsingle ist „Rammlied“. So strunzdämlich der Titel auch klingt, so geil ist die Nummer. Treibend, stampfend und überrollt einen, wie eine Panzerarmee. Der Song wäre ein passender Opener für die Konzerte. Besonders dank dieser Zeilen: „Wer wartet mit Besonnenheit, Der wird belohnt zur rechten Zeit. Nun das warten hat ein Ende, Leiht euer Ohr einer Legende.“ Und so geil wie hier, hat man Till lange nicht mehr das Wort „Rammstein“ singen hören. Nun, die Vorabsingle ist gelungen, aber es bleibt zu hoffen, dass das Album weitaus mehr bieten wird. Bis dahin kann man sich darüber unterhalten, ob die Jungs jetzt selbst kopuliert haben im Video, oder es Doubles waren.
Ich für meine Person genieße weiterhin die Single und freue mich, dass die Berechnungsprovokateure mit dem Hang zum Pyromanen wieder zurück sind.

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