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CD Review: Rage / Soundchaser

Veröffentlicht am Freitag 03 Oktober 2003 12:55:24 von madrebel
Gerade mal etwas mehr als ein Jahr haben sich Rage Zeit gelassen, um ein neues Album aufzunehmen. Diese Zeit hat sich allerdings gelohnt, denn was der Trupp aus Herne da abgeliefert hat, ist mit das Beste, was ich in vergangener Zeit hören durfte.








Rage / Soundchaser


1. Orgy Of Destruction (Intro)
2. War Of Worlds
3. Great Old Ones
4. Soundchaser
5. Defenders Of The Ancient Life
6. Secrets In A Weird World
7. Flesh And Blood
8. Human Metal
9. See You In Heaven Or Hell
10. Falling From Grace: Wake The Nightmares (Pt. 1)
11. Death Is On Its Way
12. Bonus-Track: French Bourrée


Steamhammer/SPV

Peavy Wagner
Mike Terrana
Viktor Smolski


Gerade mal etwas mehr als ein Jahr haben sich Rage Zeit gelassen, um ein neues Album aufzunehmen. Diese Zeit hat sich allerdings gelohnt, denn was der Trupp aus Herne da abgeliefert hat, ist mit das Beste, was ich in vergangener Zeit hören durfte.
Das Album schlägt seinen Vorgänger, der schon eine Klasse für sich war, um Längen. Progressiv, melodisch und gleichzeitig äußerst heavy wird hier zu Wege gegangen und macht dabei gleichzeitig noch eine Menge Spaß. Das Soundmaterial klingt frisch und unverbraucht, dazu kommt nicht eine Sekunde irgendein Hauch von Langeweile auf. Thematisch geht es im ganzen Album um den sogenannten „Soundchaser“, eine mystische Figur aus längst vergangenen Tagen, und gleichzeitig das Bandmaskottchen, was die Alben ja schon seit Jahren ziert. Beeinflusst wurde dies alles von H.P. Lovecraft Geschichten der sogenannten „Great Old Ones“.
Nun, produktionstechnisch hat Charly Bauerfeind hier wieder alles richtig gemacht und dem ganzen einen unglaublich fetten und glasklaren Sound verpasst.
Die Songs sind äußerst anspruchsvoll, und versprühen Lebensfreude und sehr viel Gefühl, insbesondere „Secrets in a Weird World“, eine Nummer die mit ganz tollen Solis aufwartet, die in keiner Sekunde langweilen.
„Flesh & Blood“ beginnt sehr eingängig und bleibt dabei auf weite Strecken sehr ruhig. Besonders die orientalisch anmutenden Riffs klingen ziemlich abgefahren.
" War of Worlds" wartet mit einem tollen Mitsingrefrain auf, der auf Konzerten durchaus was hermachen könnte.
„See you in Heaven or Hell“ ist ein harter Brocken, der allerdings nach mehrmaligem hören immer mehr Qualitäten entwickelt und sich dabei zu einem großen Ohrwurm entwickelt.
Insgesamt ist jede Nummer eine Klasse für sich und hebt sich im Konzept als auch einzeln positiv aus dem metallenem Einheitsbrei hervor.
Rage haben sich mit diesem Album selbst übertroffen, schaffen es dabei trotzdem, sich nicht selbst zu kopieren und ihre eigenen Trademarks passend im Songmaterial unterzubringen und zeigen dabei mal wieder eindrucksvoll, dass sie wohl die mit beste Metalband aus deutschen Landen sind .
Äußerst empfehlenswertes Album, oder um es mit der Einleitung in der CD zu sagen: „EXZELLENT!!!“

Anspieltip: Das ganze Album.

Madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Rage / Soundchaser
JAWOLL!!
ich warte schon so lange auf das neue Album meiner Lieblingsband. Nachdem ich dass hier gelesen haber kann ichs noch weniger erwarten bis ichs in meinen Händen halte.
Soundchaser = Soundorgasm
Ich kann den Reviewer nur zustimmen, eins der besten Alben der Band überhaupt, nicht nur etwas für Lovecraft-Fans , aber auch für welche die es werdem wollen (Tipp: Der Fall Charles Dexter Ward). Um zurück zu Rage zu kommen, dies ist ein klasse Album , welches eigentlich in keiner Metal-Sammlung fehlen sollte, doch leider ist es wie schon fast immer mit dieser Band , sie sind einfach zu unterbewertet. Den Anspieltipp kann ich auch nur wiederholen, das ganze Album. Ein Vergleich zu dem 2006 erschienen "Speak Of The Dead" möchte ich jetzt nicht ziehen, da die Grundideen zu verscheiden sind, aber beide Alben sind Klassen für sich.  
Vergleich zu Trapped/Missing Link
Wie sieht der Vergleich zu alten Alben aus? Missing Link/Trapped? Das waren die letzten Alben mit denen ich mich in Sachen Rage auseinandergesetzt habe, da der Party Faktor der Musik immer weniger geworden ist und man lieber den Anspruchsvollen hat raushängen lassen...
@themaxx (Rage)
Du solltest mal auf die Media-Seite von Rage schauen, dort gibt es ein bisschen Material von den Sachen die nach "Trapped" und "Missing Link"  kamen. Am besten machst du dir selbst ein Bild, leider ist dort nichts von den Alben "Black In Mind", "End Of All Days" und "Lingua Mortis".   www.rage-on.de/content/en/media.html
gehts so
Also Soundchaser und Speck of fand ich schon mal sehr langweilig. schade ich dachte rage wären doch noch mal ein hören wert, aber ich kann mich null für die begeistern.