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Zur Meinung von Amazon

VID/DVD Review: ROADRAGE DVD - Various Artists

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Veröffentlicht am Montag 29 September 2003 14:14:34 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifDie visuelle und akustische Vollbedienung für Fans neuerer Musik zum günstigen”Nimm mich mit“-Preis!
















01. SLIPKNOT - My Plague (Director's Cut)
02. SOULFLY - Back To The Primitive (Uncensored Version)
03. KILLSWITCH ENGAGE - Fixation On The Darkness
04. ILL NINO - Unreal
05. ILL NINO - God Save Us
06. COAL CHAMBER - Loco
07. SPINESHANK - Smothered
08. SPINESHANK - Synthetic
09. FEAR FACTORY – Resurrection
10. MACHINE HEAD - The Blood, The Sweat, The Tears (Live)
11. SEPULTURA - Roots Bloody Roots
12. CHIMAIRA - Down Again
13. CHIMAIRA - Split
14. TYPE O NEGATIVE - I Don't Wanna Be Me
15. STONE SOUR - Inhale
16. MURDERDOLLS - White Wedding
17. SINCH - Tabula Rusa
18. THEORY OF A DEAD MAN - Nothing Could Come...
19. NICKELBACK - Too Bad
20. LIFE OF AGONY - Weeds
21. DOWNTHESUN - Medicated
22. MISFITS – Scream

(83 min)


2003 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)


Zur Roadrage-Tour (über die ich an dieser Stelle wohl nicht mehr viele Worte verlieren muß) gibt`s von Roadrunner die komplette Vollbedienung: neben guten bis sehr guten Scheiben der beteiligten Bands Spineshank, Chimaira und Ill Nino CD`s und Poster für unsere Verlosungsaktion, die Tickets gibt`s zum äußerst günstigen Preis und jetzt liegt mit der dazugehörigen DVD noch ein Produkt vor, dass wirklich „Value for Money“ bietet. Der günstige Preis geht natürlich zu Lasten des Drumherums: das Booklet klärt darüber auf, von welcher Platte welcher Song ist und ist ansonsten eher ein Roadrunner-Minikatalog. Die Menüführung beschränkt sich auf „Alle Tracks“ und „Einzelne Tracks anwählen“.
Dafür kann man über den Rest nicht meckern. Die Bands der Roadrage-Tour Spineshank, Chimaira und Ill Nino sind mit je zwei Tracks vertreten, und die anderen sechzehn Clips sind auch nicht von schlechten Eltern. Slipknot`s „My Plague“ ist mit Szenen aus „Resident Evil“ aufgepeppt, Soulfly gibt`s live mit diversen Percussionisten, Killswitch Engage warten mit einem schwarz-weiß-Video-Clip in klassischer Manier mit Live-Szenen auf, bevor Ill Nino mit „Unreal“ vom Debüt einen Vorgeschmack auf das geben, was die Fans bei den Shows erwartet. Dagegen wartet „God Save Us“ mit mehr visuellen Effekten auf. Coal Chamber können mich zwar auch mit Video nicht begeistern, unterstreichen aber den auf CD gewonnenen Eindruck, dass man etwas schräg drauf ist. Weniger aufwendig, dafür einfallsreicher ist der mit im Zimmer versteckten Kameras aufgenommene Clip von Spineshank zu „Smothered“, während Clip Nummer zwei ein typischer neumodischer Clip ist, den ich persönlich recht langweilig finde. Da haben Fear Factory mit ihrem teilanimierten Clipü schon mehr zu bieten, bevor Machine Head mit dem Live-Brecher „Ten Ton Hammer“ und Bildern, die vom With Full Force stammen könnten klar stellen, wer die Harten im Roadrunner-Garten sind. Ähnlich wie schon auf „Hellalive“ kann man sich ein Stück Live-Atmosphäre ins Wohnzimmer holen. Bereits bekannt dürfte Sepultura`s „Roots Bloody Roots“ sein – typischer Clip der Brasilianer ohne große Überraschungen. Chimaira können dann weniger mit ihren durchschnittlichen Clips als vielmehr mit der Musik überzeugen, bevor Type O Negative ihren eigenwilligen Humor mit dem schrägen Clip zu „I Don`t Wanna Be Me“ beweisen. Macht Spaß! Dagegen können Stone Sour dann weder musikalisch noch visuell anstinken, zumal die folgenden Murderdolls optisch heftigst an Marylin Manson erinnern und dem Schockrocker auch musikalisch recht nahe kommen – aber mit einem Song wire Billy Idol`s „White Wedding“ kann man natürlich locker abräumen. Dagegen lassen mich die folgenden Sinch relativ kalt, bevor Theory Of A Deadman für ihre Ziehväter und Vorbilder Nickelback „anheizen“. Nicht sehr schlau, die beiden Clips hintereinander zu positionieren – zumal zwei Sachen klar werden: Bands die mit E-Gitarren mitten in der Botanik stehen sind albern und Nickelback sind schlicht und einfach interessanter! Gleiches gilt für Bands wie Life Of Agony, die zwar mit „Weed“ überzeugen können, aber in dem Hausgerüst ebenfalls albern aussehen. Im Grunde genommen ebenfalls albern, aber etwas witziger sind Downthesun, die den Eindruck machen als hätten sie ihre Medikamente schon eine Weile nicht mehr genommen, bevor die Misfits für Highlight und Schlusspunkt der DVD sorgen. Herrlich dämlich und mit seinen Splattereffekten vermutlich der Auslöser für die Freigabe ab 16 – rult!

Wer auf die vertretenen Bands abfährt oder sich einen Überblick über die Roadrunner-Bands verschaffen will, liegt hier genau richtig, vor allem weil man ach was zu sehen bekommt. Traditionalisten werden sich allerdings mit Grausen abwenden...

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