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CD Review: Queensrÿche - Operation: Mindcrime II

Veröffentlicht am Mittwoch 12 April 2006 23:59:42 von Master_Of_Puppets
Mit Operation: Mindcrime schufen Queensrÿche im Jahre 1988 ein Meisterwerk, eines der wohl besten Konzeptalben aller Zeiten. An Bedeutung und Faszination hat dieses Album seitdem nichts verloren. Allein die Ankündigung des zweiten Teils sorgte für besorgtes Stirnrunzeln. Würde man nach zahlreichen fragwürdigen Veröffentlichungen erneut ein geniales Stück Musikgeschichte schreiben?
 
 
 
 
1. Freiheit Ouvertüre
2. Convict
3. I’m American
4. One Foot In Hell
5. Hostage
6. The Hands
7. Speed Of Light
8. Signs Say Go
9. Re-Arrange You
10. The Chase
11. Murderer?
12. Circles
13. If I Could Change It All
14. An Intentional Confrontation
15. A Junkie’s Blues
16. Fear City Slide
17. All The Promises
 
Rhino/Warner Music
 
Line-Up
Geoff Tate - Vocals
Mike Stone - Guitars
Michael Wilton - Guitars
Ed Jackson - Bass
Scott Rockenfield - Drums
 
Das Album beginnt mit der Entlassung des Hauptcharakters Nikki aus der Psychiatrie. Mit dem eigentlichen Opener „I’m American“ zeigen Queensrÿche eindrucksvoll, dass sie auch anno 2006 noch ordentlich rocken können. Mit „One Foot In Hell“ folgt im Anschluss gleich ein weiteres Highlight, man könnte meinen man ist wieder in den 80ern. Queensrÿche in Hochform. Musikalische Querverweise zum ersten Teil kommen auf der CD zusätzlich auch in zahlreicher Zahl vor. Der nächste Track „Hostage“ ist im Vergleich zu diesen Glanzleistungen zunächst etwas schwächer, entwickelt sich mit einer gewissen Eingewöhnungszeit aber zu einem weiteren Knaller. Die nun folgenden vier Songs sind schwer mit Worten zu beschreiben. Musikalisch wird hier für meine Begriffe dort angesetzt, wo der erste Teil der Mindcrime-Saga aufhörte. Eine nahezu perfekte Umsetzung der nach wie vor spannenden Story.
Neben der bereits vom ersten Teil bekannten Pamela Moore, deren hervorragende Stimme immer mal wieder in einzelnen Songs vorkommt, hat auch Ronnie James Dio einen Gastauftritt als Dr.X. Beim Stück „The Chase“ liefert er sich ein packendes Gesangsduell mit Geoff Tate.
Nach dem wieder etwas schnelleren „Murderer?“ und einem kurzen Zwischenspiel wird es gegen Ende der CD mit Ausnahme von „Fear City Slide“ ruhiger, fast schon besinnlich. Die letzten fünf Stücke verdeutlichen die innere Zerrissenheit des Protagonisten, der seine Vergangenheit aufarbeitet. Hier zeigt sich auch, wie sehr sich die Band in der Zeit zwischen den beiden Teilen der Mindcrime-Story entwickelt hat. Eine außerordentlich reife Darbietung, die stilistisch zwar nicht unbedingt zur ersten Hälfte aus den Achtzigern passt, aber dennoch gemessen am Verlauf des lyrischen Konzepts sinnvoll ist. Die in den Songs transportierte Spannung ist jedenfalls große Klasse.
Zugegeben, eine exakte Kopie des ursprünglichen Meisterwerks ist es zwar nicht, das war aber auch nicht zu erwarten. Hierfür haben sich Queensrÿche im Laufe der Zeit zu sehr entwickelt, was man den einzelnen Songs auch anmerkt. Aber nichtsdestotrotz kann Operation: Mindcrime II auf ganzer Linie überzeugen. Eine absolut lohnenswerte Investition.

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