Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Prostitute Disfigurement - Left in Grisly Fashion

Veröffentlicht am Samstag 07 Januar 2006 19:14:27 von Bloody_Vampire
Zwar schon ein Weilchen für geneigten Musikliebhaber zu ergattern, aber aufgrund der Genialität dieser Scheibe ist sie auch zu diesem Zeitpunkt immer noch eines Reviews würdig.
01. Body to Ravage
02. Freaking on the Mutilated
03. Left in Grisly Fashion
04. The Corpse Garden
05. Bluedrum Torso
06. Victims of the Absurd
07. Shotgun Horror
08. Disemboweled
09. In Death’s Decay
10. Bloodlust Redemption


Zwar schon ein Weilchen für geneigten Musikliebhaber zu ergattern, aber aufgrund der Genialität dieser Scheibe ist sie auch zu diesem Zeitpunkt immer noch eines Reviews würdig.
Nach dem im Death Metal Underground schon stark abgefeierten 2003er Album Deeds of Derangement , erschien Ende 2004 dann das Re - Release zu ihrer ersten Scheibe Embalmed Madness.
Nachdem die alten Songs in genialer Weise wieder neu eingespielt wurden, war man wirklich gespannt auf das, was dann letztes Jahr über uns hereinprasseln sollte.
Left in Grisly Fashion ist der Name dieses neuen Infernos, welches Deeds of Derangement noch einmal in den Schatten stellt. Schon mit dem Opener Body to Ravage fährt man ungemein schweres Geschütz auf. Ein kurzes Intro, dann gehts ohne weiteres voll auf die Fresse. Knallharte, sägende Gitarrenriffs unterstützt durch einen Menschen am Schlagzeug der mit einer unglaublichen Präzision knüppelt, dass es eine wahre Freude ist.
Als nächstes folgt dann Freaking on the Mutilated. Dies ist wohl der Song der den meisten Fans auch schon vorher bekannt sein sollte, denn ihn fand auch auf der Band eigenen Website zum Donwload.
Natürlich werden hier in gewohnter Manier keine Gefangenen gemacht. Bis zum Anschlag wird das Gaspedal über große Teile des Tracks durchgetreten und den Hörern nur durch kurze Midtempoparts, gespickt mit pfeilschnellen Bassdrumsalven, eine kleine Verschnaufpause gegönnt.
So oder wenigstens so ähnlich bauen sich alle auf dem Album vertretenen Stücke auf. Teilweise kleine Intros, oder eben brachiale Midtempopassagen, die aber jedes Mal dazu im Stande sind dem Hörer den Kopf abzuschrauben. Auch soundtechnisch gibt es meiner Meinung nach nicht viel auszusetzen. Druckvolle Gitarren, gepaart mit Drums die einen sofort aus den Schlappen ballern und dazu der stets hervorstechende Gesang, welcher aber nie zu viel in den Vordergrund gedrückt wird. Lyrisch wird natürlich auch auf Left in Grisly Fashion die Gore Schublade wieder ordentlich bedient und die Szene um weitere vor Blut und Mord triefenden Texten bereichert.
Zu diesem Punkt mag man nun stehen wie man will, aber es passt eben einfach. Für manche vielleicht ein wenig zu offensiv ausgerichtet, für andere wieder genau das richtige. Hier kann sich ja jeder seine eigene Meinung bilden, was die Qualität der Musik ja auch in keiner Weise beeinträchtigt.
Am Schluss bleibt dann eigentlich nur noch eins zu sagen. Prostitute Disfigurement erfinden ihr Genre zwar nicht neu, aber sie treten mächtig Arsch und in dem was sie tun, sind sie wirklich wahre Meister. Nicht umsonst ist diese Truppe im Death und Grind Underground zu einer solch festen Institution geworden, die sich niemand mehr von dort weg denken möchte.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!