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CD Review: Probot - Same

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Veröffentlicht am Mittwoch 28 Januar 2004 16:01:13 von madrebel
2001 geisterte ein Gerücht durch die Szene, daß Dave Grohl, seines Zeichens Fronter der “Foo Fighters” und Ex-Drummer der Grungelegende “Nirvana” ein Metalalbum aufnehmen wolle. Nun, irgendwann schlief dieses Gerücht ein, aber im Jahre 2003 stellte sich dann heraus, daß eben jenes Gerücht der Wahrheit entsprach.






Probot - Same


1.Centuries Of Sin ( W/ Cronos / Venom)
2.Red War ( W/ Max Cavalera / Soulfly, Sepultura)
3.Shake Your Blood ( W/ Lemmy / Motörhead)
4.Access Babylon ( W/ Mike Dean / C.O.C.)
5.Silent Spring ( W/ Kurt Brecht / D.R.I.)
6.Ice Cold Man ( W/ Lee Dorrian / Cathedral / Napalm Death)
7.The Emerald Law ( W/ Wino / Place Of Skulls / The Obsessed)
8.Big Sky ( W/ Tom G. Warrior / Celtic Frost)
9.Dictatorsaurus ( W/ Snake / Voïvod)
10.My Tortured Soul ( W/ Eric Wagner / Trouble)
11.Sweet Dreams ( W/ King Diamond / Mercyful Fate)


Southern


2001 geisterte ein Gerücht durch die Szene, daß Dave Grohl, seines Zeichens Fronter der “Foo Fighters” und Ex-Drummer der Grungelegende “Nirvana” ein Metalalbum aufnehmen wolle. Nun, irgendwann schlief dieses Gerücht ein, aber im Jahre 2003 stellte sich dann heraus, daß eben jenes Gerücht der Wahrheit entsprach.
Nun, was ist bei „Probot“ rausgekommen ? Das werde ich euch jetzt einfach mal erzählen:
Den Start auf dieser Scheibe macht „Centuries of Sin“, eingesungen von „Cronos“, der Schreihals von „Venom“. Klingt echt wie ein Stück seiner Hauptband, nur mit einem sauberen Drumsound. Hätte „Abbadon“ wohl nie hinbekommen. Geile Nummer
„Red War“ klingt wie ein bastard aus „Roots“ und „Soulfly“, eingebrüllt von „Max Cavalera“. Hätte so auch auf eine seiner eigenen Scheiben stehen können. Guter Brecher.
„Shake your Blood“ ist einfach nur ein richtig geil hingerotztes Stück Rock´n´Roll. Und wer sonst außer Gott „Lemmy“ himself könnte so was bringen ? Seht ihr, keiner. Überhammer.
„Access Babylon“ ist eingesungen von „C.O.C“ Fronter „Mike Dean“. Geile Nummer, rockt. „Kurt Brecht“ von der Hardcore Legende „D.R.I“ darf sich dann über „Silent Spring“ hermachen und das klingt verdammt rotzig. Kicks ass.
“Lee Dorrian” macht dann das, was er am besten kann. Richtig fetten Doom Metal. Die Nummer wabert und quält sich richtig cool aus den Boxen und das nachfolgende „The Emerald law“ haut gleich in dieselbe Kerbe. „Wino“ Ex-Obsessed, zelebriert hier einen Doomleckerbissen, der zwar schwer zu kauen ist, aber einen sehr leckeren Abgang hat.
Sehr düster geht es dann mit „Big Sky“ bei „Tom Warrior“ zu, aber das Ding kann man nicht beschreiben, daß muss man hören. Alleine der Anfang. Was ein Knaller. „Snake“ von „Voivod“ kann dann mit „Dictatorsaurus“ (welch cooler Songtitel) mal wieder brillieren. Solch eine Nummer hätte auch auf einer seiner Scheiben stehen können. „Eric Wagner“ von „Trouble“ darf dann mit „My tortured Soul“ richtig geil losrocken, bevor sich „King Diamond“ an „Sweet Dreams“ macht. Eine Nummer, die mal seinen gesanglichen Charakter perfekt unterstreicht und durch seine doomigen und sphärisch bluesigen Melodien richtig gut in´s Ohr geht. Geile Nummer.
Dave Grohl hat auf diesem Album die Drums und Gitarren eingespielt und das beweist wieder mal, welch genialer Musiker dahintersteckt. Dabei rockt das Album auch noch ohne Ende, wirkt in keinster Weise aufgesetzt oder irgendwie anbiedernd. Wenn es ein Album gibt, was einen ehrlichen Tribut an den Metal darstellt, dann ist es diese Scheibe. Für mich persönlich ist es schon jetzt der heißeste Anwärter für eines der 10 besten Alben des Jahres 2004. Ein Video ist übrigens auch schon abgedreht, und zwar „Shake your Blood“ was ab Mitte Februar über die Bildschirme flimmern wird.
Das Album kann man jedem alten und jungen Metalhead wärmstens empfehlen, und ganz ehrlich, ihr werdet begeistert sein.
Anspieltipps : Die ganze Scheibe.

madrebel


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