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Zur Meinung von Amazon

Interview: Postmortem im Gespräch

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Veröffentlicht am Donnerstag 27 November 2008 21:24:04 von madrebel
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  1. Warum hat es so lange gedauert, bis ihr das Album aufgenommen habt und was habt ihr in der Zwischenzeit gemacht? Es sind ja doch schon zehn jahre, seit eurem letzten regulären Album vergangen und in der Zeit gab es „nur“ MCD´s und Rereleases.

Ja gute Frage….nach diversen Umbesetzungen und der Suche nach einem passendem Label verging ein Jahr auf’s andere ohne, dass wir das bemerkt oder gewollt hätten.
Und wir hatten ein massives Drummerproblem! Man könnte denken, daß es kein großes Unterfangen darstellt, einen neuen, geeigneten Mann zu finden in Berlin. Aber letztendlich lag POSTMORTEM hauptsächlich aus diesem Grund auf Eis! Wir hatten ab 2001 zwei Kandidaten, die sich nach einigen Monaten jedoch beide in die falsche Richtung entwickelten oder besser gesagt. Das hat schon mal schnell knapp 5 Jahre verschlissen! Erst als wir Max gefunden hatten –und das war erst 2006- stimmte die Chemie. Sämtliche bisherigen Songs wurden über Bord geworfen und wir haben einfach von vorne angefangen…das Resultat ist jetzt auf ‚Constant Hate’ zu hören.

 

  1. Könnt ihr was zu den einzelnen Songs sagen? Wer von euch schreibt die Texte und woher kommen die Einflüsse für die Inhalte?

    Die Texte schreibe ich seit es Postmortem gibt zu 100% alleine. Es kommt ja nicht nur darauf an was man da singt sondern auch, dass gut auf die Riffs passt, denn was nützt nen schicker Text der dann auf die Musik scheisse klingt;)) Sprich ich will sagen es kommt mir nicht so sehr auf den philosophischen Gehalt oder „Der Aussage“ in den Texten an vielmehr sehe ich die Stimme als eine Art Zusatz-Instrument welche sich einzupassen hat. Deshalb handeln die Texte zumeist über surreale Themen oder reale Themen die aber einer surrealen Welt entsprungen sein könnten, wie z.B. damals die Texte auf der ‚The Age of Massmurder’ Platte.
    Von der ‚Constant Hate’ möchte ich nur den „Killing Days (to Ottis)“ raus greifen, da dieser der Gegenpart zum Song „Henry Lee“ vom ‚The Age of Massmurder’  Album darstellt. Henry Lee Lucas und Ottis Toole waren zwei Serienkiller die ab einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam weiter gemordet hatten (für mehr Infos schaut einfach auf Wikipedia zu den beiden Namen nach). Bei „Killing Days (to Ottis)“ ist es so als ob nun Henry Lee Lucas Ottis Toole antwortet und noch mal die Dinge aus seiner Sicht erzählt.


  2. Ihr habt jetzt nur noch einen Gitarristen. Was ist passiert? Was macht der andere jetzt? Hatte er kein Bock mehr?
    Nein;)…ne das hat sich so ergeben, die lange Pause und dann kam bei ihm noch Nachwuchs in die Familie, so dass er eben andere Prioritäten gesetzt hat. Und dann haben wir gemerkt, dass es auch wie früher nur mit einer Klampfe geht.
    Deshalb sind wir nur noch nen Vierer und das wird auch erstmal so bleiben.


  3. Wieviel Einfluss auf die Band hat eigentlich eure Arbeit bei Brutz & Brakel? Wer von euch ist da überhaupt alles tätig und was macht der Rest?
    Auf die Band hat das natürlich keine Auswirkungen, da ja Band und Kneipe unabhängig von einander bestehen. Marcus ist einer beiden Chefs vom B&B und Max arbeitet dort als Schirmchendrinkhauptmixer;), ich und Tilo sind die beiden vorm Tresen wie bei den Simpson in Moes Taverne;)))….wer von uns beiden jetzt der fette Barny ist bleibt dem Betrachter überlassen;-I

  4. Kann man euch bald auf Tour, bzw. auf irgendwelchen Festivals sehen? Ist da schon was in der Mache?
    Ja eine Tour ist in Planung, aber leider noch nix fest und bestätigt. Dann sind wir wohl auf dem ‚Party-San’ und dem ‚Chronical Moshers Open Air’  zu sehen und hoffentlich dem einen oder anderen Festival. Man kann uns also für 2009 noch booken.



  5. Was habt ihr für die nächste Zeit noch so geplant und wird das nächste Album wieder so lang auf sich warten lassen?
    Nein diesmal wird es keine 10 Jahre dauern;)! Die Jungs sind schon am Songs schreiben und haben den einen oder anderen auch schon fertig. Und es läuft außerdem gerade wie geschnitten Brot, das Spielen macht wieder so richtig Spaß. Die Leute die auf unserem Record-Release in Berlin dabei waren können dies sicher bestätigen.

  6. Gibt es noch irgendwelche letzten Worte oder Weisheiten an unsere Leser?
    Wer unterhopft oder nur am verdurschten ist, der kommt uns im Brutz&Brakel in der Schreinerstraße 58 in Berlin besuchen - einer von uns ist meistens vor Ort, vor oder hinterm Tresen!  Ansonsten hoffen wir die Leute kaufen ‚Constant Hate’ und laden es nicht tonnenweise aus diesem Internetz oder wie das heißt;).
    In diesem Sinne man riecht sich….

    Cheerz und Horns up!!!

    Putz und POSTMORTEM

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