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CD Review: Place Vendome - Place Vendome

Veröffentlicht am Donnerstag 20 Oktober 2005 09:19:58 von madrebel
Dieser Artikel wurde von masterofpuppets mitgeteilt
Michael Kiske war und ist wegen seiner Aussagen und Aufsätze zum Thema „Heavy Metal“ sicherlich eine der kontroversesten Persönlichkeiten des letzten Jahres, was die Szene der härteren Rockmusik betrifft. Leider ging dadurch auch die qualitativ hochwertige Solo-Laufbahn des ehemaligen Helloween-Sängers ein wenig unter, in der er doch auf einige beachtliche und sträflich unterbewertete Alben, wie „Instant Clarity“ oder „Readiness To Sacrifice“ aufnahm. Die kürzlich erschienene erste CD des Projekts Place Vendome, an dem Michael Kiske beteiligt ist, wird wohl leider auch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm zustehen müsste.
Place Vendome – Place Vendome

01. Cross The Line
02. I Will Be Waiting
03. Too Late
04. I Will Be Gone
05. The Setting Sun
06. Place Vendome
07. Heavens Door
08. Right Here
09. Magic Carpet Ride
10. Sign Of The Times

Frontiers Records

Michael Kiske – Vocals
Uwe Reitenauer – Guitars
Dennis Ward – Bass
Kosta Zafiriou – Drums
Gunther Werno – Keyboards

Michael Kiske war und ist wegen seiner Aussagen und Aufsätze zum Thema „Heavy Metal“ sicherlich eine der kontroversesten Persönlichkeiten des letzten Jahres, was die Szene der härteren Rockmusik betrifft. Leider ging dadurch auch die qualitativ hochwertige Solo-Laufbahn des ehemaligen Helloween-Sängers ein wenig unter, in der er doch auf einige beachtliche und sträflich unterbewertete Alben, wie „Instant Clarity“ oder „Readiness To Sacrifice“ aufnahm. Die kürzlich erschienene erste CD des Projekts Place Vendome, an dem Michael Kiske beteiligt ist, wird wohl leider auch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die ihm zustehen müsste. Wobei gerade die im vorweggenommenen Fazit aufgestellte These, angesichts der Klasse und der Besetzung von Place Vendome zu bedauern ist. Handelt es sich hier doch um eine Ansammlung hochwertiger Hardrock/AOR-Songs, aufgeführt von wirklichen Könnern an ihren jeweiligen Instrumenten. Neben Michael Kiske sind auf diesem Album noch Dennis Ward, Kosta Zafiriou und Uwe Reitenauer von Pink Cream 69, sowie der Vandenplas-Keyboarder Gunther Werno zu hören. Namen, die aus ihren Subgenres für Qualität bekannt sind, und das auch auf diesem Release bieten. Dem Hardrock-Fan wird eine vorzügliche Mischung von allem präsentiert, was dieses Genre an positiven Elementen zu bieten hat. Erdige Rocknummern im Midtempo-Bereich, nach vorne treibende schnellere Stücke und eine sagenhaft schöne Ballade, frei von kitschigen Zusätzen, mit der langsame oder semi-akustische Songs sonst häufig überladen werden. Die grundsätzliche Orientierung an den AOR-Größen der 80er Jahre ist ebenfalls stets präsent, ohne dass jedoch irgendwelche Querverweise möglich wären. Dafür ist „Place Vendome“ als Album einfach zu eigenständig. Welch Klasse dieser Release besitzt, zeigt sich schon allein an der Tatsache, dass es mir nicht möglich ist, einzelne Songs gesondert hervorzuheben. Ein Ohrwurm jagt den nächsten, ohne dass sich einzelne Songs oder Passagen nach einiger Zeit auf irgendeine Weise abnutzen. Das ganze Album strotzt vor starken Stücken mit hohem Wiedererkennungswert, eine Begebenheit, die ich in diesem Ausmaß selten auf melodischen Hardrock-CDs gehört habe.
Bemerkenswert ist auch, dass Kiske sich über die Jahre zu einem außerordentlich variantenreichen Sänger entwickelt hat, was man bei den, auf diesem Album vorkommenden, tieferen Tonlagen äußerst deutlich hören kann.
Aus diesen Gründen kann es nur ein abschließendes Urteil geben. Hier liegt eine CD vor, die sich musikalisch herrlich abseits der gängigen Trends innerhalb und außerhalb der Metal-Welt bewegt, was zumindest mich tierisch neugierig auf die folgenden Solo-Werke von Michael Kiske macht.

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