Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Phantom X - Rise Of The Phantom

Veröffentlicht am Donnerstag 09 Februar 2006 18:08:59 von Master_Of_Puppets
Metal wie er klassischer nicht sein kann präsentieren Phantom X mit ihrem vorliegenden Debütalbum. Wer jedoch jetzt an Rhapsody-ähnliche Pseudovirtuosität denkt, liegt falsch. Hier dominieren jene Qualitäten, die im Metal seit Beginn des Genres geschätzt werden.
 
 
 
 
 
 
 
1. Storms Of Hell
2. Lost
3. Rise Of The Phantom
4. Plenty Evil
5. Enchanted
6. Nekron 9000
7. Pain Machine
8. Edge Of The Earth
9. Metal Warrior
10. Discovery
11. The Mask
12. Blood On The Moon
13. Steel Wingel Fury
 
Mausoleum Records
 
LineUp
Kevin Goocher - Vocals
Eric Knudson - Guitars
Glen Malicki - Bass
Danny White - Drums
 
Auf „Rise Of The Phantom“ sind jene Stilmerkmale vorhanden, die den melodischen Metal in den 90er Jahren am Leben erhielten, als diese Sparte der harten Musik stellenweise doch arg belächelt wurde. Ein grundsolider, erdiger Sound gemischt mit angenehme Melodien sorgen für ein angenehmes Hörvergnügen von der ersten Sekunde an.
Herausheben muss man bei der Beschreibung des Gesamteindrucks den sehr guten Gesang von Kevin Goocher, der gar nicht erst versucht eunuchengleich zu trällern, sondern sich in tieferen Tonlage bewegt. Hierdurch erhält der Sound von Phantom X erst diese tiefe, die sich von vielen glatt polierten Power Metal Bands unterscheidet.
Ihr Songmaterial, bestehend aus mystischen, getragen Songs wie dem Titelsong und schnelleren Nummern, wie dem vorzüglichen Opener „Storms Of Hell, variieren die US-Amerikaner“ geschickt und sorgen so zusätzlich für Abwechslung.
Auch vor den unvermeidlichen Balladen scheuen sich Phantom X nicht, und erfreuen den Hörer mit einer netten und angenehmen Variante dieser Songart. „Enchanted“ besticht durch alle Elemente, die man an langsamen Songs schätzt, bevor in der letzten Minute des Stückes aus der ruhigen Nummer doch noch ein Powersong wird.
Ebenfalls bemerkenswert auf dem Album ist die Tatsache, dass dem erschossenen Pantera-Gitarristen Dimebag Darrel der Song „Metal Warrior“ gewidmet wurde.
Eine nette Geste, die zu dem guten Eindruck passt, das dieses Debüt hinterlässt. Von Phantom X wird man zukünftig hoffentlich noch eine Menge hören.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!