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Sonstige Festivals: Party.San 2007 / Bad Berka 09.08 - 11.08.2007

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Veröffentlicht am Donnerstag 13 September 2007 16:20:17 von madrebel
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Party.San 2007 / Bad Berka 09.08 -11.08.2007

Ein fester Termin für die Hartwurstszene ist in den vergangenen Jahren das Party.San Festival geworden, was auch in diesem Jahr wieder mit einem Haufen guter Bands aufwarten konnte und dementsprechend mehr als 7000 Besucher ziehen konnte.
Nun, unsereiner kam in der Nacht zum Freitag an, sah dann aber nur noch ein paar Takte irgendeiner Band, an die man sich nicht mehr erinnern kann, da man mit einigen anderen Dingen beschäftigt wahr.

Der Freitag begann dann am frühen Nachmittag mit den Deathmetallern „Lay Down Rotten“ aus Hessen, die von Beginn an richtig fett einstiegen. Sympathisches Gebolze, was schon für die ersten grinsenden Gesichter sorgte. Die Band hatte auch eine super Spiellaune, was sich in den positiven Reaktionen der Zuschauer niederschlug. Cooler Einstieg.

„Korades“ waren dann die nächsten in der Reihe, nahmen den Ball an und spielten ihn souverän weiter. Souverän knüppelte man sich durch ein zufrieden stellendes Set und zog mit ihrem coolen Deathcore schnell viele auf ihre Seite. Cooler Gig.

Sexuelle Perversionen, sexistische Texte und ein derber Schuß Beklopptheit. Das machten die von vielen heiß und innig erwarteten „Cliteater“ aus den Niederlanden aus. Und von Anfang an zeigten sie, wo der Hammer hängt. Pornointros, bescheuerte Ansagen und derbstes Geknüppel. Dazu ein derber Moshpit, man feierte die Holländer derbst ab. Und auch wenn man manchmal mit dem Kopf schütteln konnte, schlecht war das alles nicht.
Mit dem Hit „Eat Clit or die“ beendete man den Set und viele zogen befriedigt von dannen.

„Red Harvest“ konnten danach mit ihrem sehr gut umgesetzten Mix aus technisch versiertem Death/Black beim Publikum punkten. Ein guter Sound und eine gut aufeinander eingespielte Band, agierten sehr professionell auf der Bühne und wussten schnell zu gefallen.

Die österreichischen Kultblackies „Belphegor“ glänzetn danach nicht nur mit einem kurzweiligem Set, nein, auch die stark akzentuierten Ansagen sorgetn für viel Gelächter und machten den Gig der sympathischen Österreicher zu einem kurzweiligem Vergnügen. Die Jungs hatten einfach Spaß und spielten eine echt fette Show, die schon am Freitag ein kleines Highlight darstellte.

„Vader“ ist ja einer der tourfreudigsten Bands der Death Metal Szene und lieferten auch heute wieder einen blitzsauberen und routinierten Gig der Extraklasse ab. Zwar überraschte man nicht, aber enttäuschend war es schon mal gar nicht. Einfach souverän und gut wie immer und deswegen ein Daumen hoch für die Polen. Mit den Jungs macht man nie etwas falsch.

Endgeiler Old School Thrash wurde dann von „Bewitched“ geboten, die nicht nur ein saucoole Aura ausstrahlten, sondern auch sonst völlig gut ankamen. Das passende statische Stageacting passte dazu perfekt und unterstrich den gesamten Charakter des Gigs.
Der Sound und die Lightshow gaben dazu ein Übriges. „Desecrate“ spielte man das erste Mal live, gab es demnach also auch noch ein Leckerchen der besonderen Art.
Sehr geiler Auftritt.

Das ich den „Apokalyptischen Reitern“ noch mal was abgewinnen könnte, hätte ich nicht gedacht. Waren die letzten Scheiben doch nicht mehr so der Bringer. Heute allerdings spielte man ein Klassikset, der nur die ersten Scheiben umfasst. Dementsprechend gespannt konnte man sein. Und es war unglaublich. Nicht nur das die Jungs es schafften, in Nullkommanix, selbst die größten Zweifler auf ihre Seite zu ziehen. Nein, man schaffte es durch ein megasympathisches und motiviertes Auftreten, einen Hammergig hinzulegen, der soundmäßig zwar eine Katastrophe, aber vom Stimmungslevel absolut geil war. Die Klassiker wie „Unter der Asche“ oder dem Kultklassiker „Metal will never die“ machten den Auftritt zu einem unvergesslichen Highlight.

„Immolation“ litten danach zwar unter einem recht dumpfen Sound, lieferten aber einen sehr coolen und guten Gig ab. Die Jungs waren gut drauf, hatten Spielfreude und rockten einfach die Hütte. Spaß einfach.

Eine halbe Stunde ließen danach die Ruhrthrasher „Kreator“ auf sich warten. Das dies zu leichtem murren im Publikum führte, muß man nicht explizit erwähnen. Als man dann anfing, mit extremer Lght und Rauchshow, gab es dann doch ein leichtes Hallo, was sich schnell wieder legte. Mille klang zu Beginn wie eine Mischung aus Micky Maus und keifendem Waschweib, was zu seiner Ehrenrettung wohl am Rauch lag, denn im Laufe des Gigs verbeseerte sich die Stimme dann doch etwas. Jedoch wurden die Ansagen, bis auf die gegen das braune Gesocks, immer peinlicher. „Seid ihr bereit euch gegenseitig zu töten?“ und es kam „Pleasure to Kill.“ Ich will extreme Aggressionen, gähn,schnarch. Sorry, aber die Ansagen waren einfach nur strunzdumm. Dass man auch nur eine knappe Stunde und das ohne Zugaben spielte, machte den Gig nicht besser. So verließ man enttäuscht das Gelände und hatte den Tiefpunkt des heutigen Abends genießen dürfen.

Eine heftig durchfeierte Nacht stand danach bevor, bis es am nächsten Mittag weiterging.

Und einen wirklich fetten Anfang machten die Schweden „Interment“, die einem die durchfeierte Nacht direkt aus dem Hirn bliesen. Saucooler Death, der keinerlei Fragen offenließ und einfach nur gut daherkam. Zwar etwas monoton, aber das tat der Grundstimmung keinerlei Abbruch. Hat Spaß gemacht.

Die Belgier „Leng t´che „ sind ja einer der Kultundergroundbands und wurden heiß erwartet. Und man gab der Meute was sie wollte. Ein cooler Mix aus Death und Grind, viel Bewegung und eine fette Spiellaune. Was wollte man mehr? Für Udo Dirkschneider spielte man noch „Don´t touch my Spandex“ und das war es dann auch schon. Sympathischer Auftritt.


„The Black Dahlia Murder“ konnten danach die Stimmung aufrechterhalten. Einfach cool, wie der moderne Death Metal der Amerikaner beim Publikum ankam. Eine Band, mit der man sich echt mal beschäftigen sollte.
Hat Spaß gemacht, zuzusehen.

Pathologischer Brutal Death Grind. Dafür stehen „Haemorrhage“ und machten ihrem guten Ruf alle Ehre. Die Stimmung explodierte nahezu, die Jungs spielten einen absoluten Hammergig. Dazu war es extrem schnell, sehr brutal, dazu ein Topsound und eine fette Spiellaune. Was wollte man mehr. Ein Highlight des Wochenendes, was man auch an den Positiven Reaktionen sehen konnte.

„Melechesh“ waren danach etwas stimmungstötend, dennoch eine gute Band, die man mal in einer kleinen Halle sehen sollte.

Die schwedischen Deathpioniere „Grave“ spielten danach nur Stücke der ersten drei Alben. Hatten extrem viel Spaß am Auftritt und klangen einfach gut. Mit dieser Setlist sollte man eine kleine Tour machen. Würde gut ankommen.

Humppa, Trollgetanze und viel hüpf, Bier und Met und weiterhüpf. Gröl und schrei und Jubeltanz, hopplahopp und Trollgesang, Hektik, Tanz und jubilier, Bier her, Bier her, jupphidu. „Korpiiklaani“ hatten Spaß, tranken, sangen ohn Unterlaß. Mist, nun ist das Bierfass leer, tschöööö !!!

Nun kam es zum heimlichen Headliner. „Asphyx“ mit Martin van Drunen machten sich dran, der erwartungsvollen Menge den Hammer zu zeigen. Und wie es ihnen gelang. Etwas über eine Stunde ging der Auftritt und in dieser Zeit rockte man dermaßen die Bude, man konnte es kaum glauben. Ein Megamoshpit, der Schlamm vom verregneten Wochenende flog, die Band hatte extrem viel Spaß und spielte sich zu einem Orgasmus. Wahnsinn, mit wie viel Spaß die Holländer an den Gig gingen. Dazu gab es Klassiker en Masse. „Wastelands of Terror“, „Crsuh the Cenotaph“ und das vehement geforderte „Last one on Earth“ komplettierten einen Auftritt, dem man nur das Prädikat endgeil anheften konnte.
Mein Gott, war das gut. Es wird höchste Eisenbahn, dass man in diesem Line-Up auf Tour kommt. Die Jungs können nur gewinnen. Es war einfach der heimliche Headliner.

„Gorgoroth“ lieferten danach einen durchschnittlichen Gig, den ich nach 10 Minuten verließ.


„Malevolent Creation“ waren danach ein würdiger Headliner und motivierten die Menge nocheinmal, den letzten Rest an Energie aufzuwenden um richtig derbst abzufeiern. Die Band hatte Spaß, zockte sich durch einen fetten Gig mit Songs wie „Will to Kill“, „Stabwounds“ und „Blood Brothers“. Einfach ein spaßiger Gig und ein passendes Ende, für ein cooles, wenn auch arg verregnetes Wochenende.

Die Fete im Zelt war dann der Hammer, das vorherige ausklingen des Abends mit reichlich White Russian bei den Giftmsichern von Brutz & Brakel taten dazu ein übriges. Dazu ein fettes abfeiern mit Buckwheats, HeavyHerb, Genocide Superstar und anderen Vollirren taten dazu ein Übriges. Das frühmorgentliche abschädeln mit Death Metal und ABBA waren dann noch der letzte Todesstoß für das versoffene Volk. Einfach die pure Gaudi.
Sehr positiv die Preise. 0,4 Köstritzer für 2€. Frühstück, reichhaltig und lecker für 3€, Essenspreise nicht über 4,50€ und auch sonst war es sehr fanfreundlich. Die Deppenquote in punkto NSBMlern hielt sich in Grenzen. Und auch wenn man über die Ordner wegen übertriebener Sorgfalt meckern könnte, die Jungs kennen sich damit einfach nicht aus und lieber einmal mehr einen rausschmeißen, der obskur erscheint, als einen zuwenig. Abgesehen davon waren die Ordner nett und professionell und machten einen tollen Job. Daumen hoch und ein Riesenlob an die Jungs.
Auch sonst bemühte man sich, trotz des Mistwetters, alles gut über die Bühne zu bekommen, was den Orgas auch gut gelang. Vielleicht im nächsten Jahr etwas mehr Stroh, ansonsten, Daumen hoch.


Fazit: Ein Open Air, was nicht nur Spaß machte, sondern auch äußerst sympathisch war. Wir sehen uns im Jahr 2008 wieder.

Grüsse an alle, mit denen ich gefeiert und gesoffen habe und insbesondere einen knuddeligen Gruß an Denise, die mich mitgenommen hat. Dankeschön !!!


Hier noch ein Link zu vielen Bildern: www.winternebel.de/psoa07/index.htm

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