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CD Review: Paradise Lost - In Requiem

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Veröffentlicht am Montag 03 September 2007 20:19:57 von madrebel
Paradise Lost - In Requiem

1. Never For The Damned
2. Ash & Debris
3. The Enemy
4. Praise Lamented Shade
5. Requiem
6. Unreachable
7. Prelude To Descent
8. Fallen Children
9. Beneath Black Skies
10. Sedative God
11. Your Own Reality
12. Missing
13. Silent In Heart
14. Godless

Century Media

Nick Holmes - Vocals
Greg Mackintosh - Guitar
Aron Aedy - Guitar
Stephon Edmondson -Bass
Jeff Singer - Drums

Trends kommen und gehen. Beispiele für diese These gibt es viele, etwa den Mitte der 90er entsprechend gehypten Gothic Metal. An der Spitze dieser Bewegung standen Paradise Lost, die mit „Gothic“, „Shades Of God“, „Icon“ und „Draconian Times“ bereits zahlreiche Referenzalben veröffentlichten. Während der musikalischen Weiterentwicklung in der Karriere der Briten ging der Metal-Anteil anschließend mehr und mehr verloren, doch 2007 folgt die Kurskorrektur. Auf ihrem neuen Album „In Requiem“ zelebrieren Paradise Lost eine düstere metallische Schwere, die in dieser Form seit 1996 nicht mehr vorhanden war. Vor allem Greg Mackintosh zeigt sich in bester Verfassung, derart melancholische Leads schüttelt wohl kaum ein anderer Gitarrist mit einer vergleichbaren Leichtigkeit aus dem Ärmel.
Zudem präsentiert sich auch das Songwriting äußerst abwechslungsreich. Herrlich düstere Melodien folgen auf harte Gitarrenwände, die dem Hörer verdeutlichen, dass musikalische Härte nicht unbedingt von der Geschwindigkeit abhängt. Im Gegenteil! Songs wie „The Enemy“, „Unreachable“, „Praise Lamented Shade“ oder das großartige „Prelude To Descent“ leben vom Wechselspiel zwischen langsamen und schnellen Passagen. In diesen Momenten wird deutlich, welche musikalischen Attribute Paradise Lost vor mehr als 15 Jahren zu Trendsettern machten. Eine Ausnahme bildet lediglich das durchaus gelungene Cover „Missing“, bei dem auch vereinzelt elektronische Momente vorhanden sind. Speziell dieser Song ist das Bindeglied zwischen der glorreichen Frühphase der Band und der jüngeren Vergangenheit.

Fazit: Mit „In Requiem“ beweisen Paradise Lost, dass auch gehypte Genres durchaus zeitlose Momente besitzen. Ein hervorragendes Album, das keine Wünsche offen lässt.

Master of Puppets

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