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Konzert Review: PROJECT PITCHFORK / GOTHMINISTER, 18.10.2003, Chemnitz / Stadthalle

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Veröffentlicht am Freitag 24 Oktober 2003 20:22:12 von Vampires_Angel
phpnuke.gifIm Rahmen der Chemnitzer Kulturfestwoche „Begegnung“ ging es zu Projekt Pitchfork und Gothminister in die Stadthalle Chemnitz.






Schon zu Anfang traten erste Verwirrungen auf, denn es wurden im Vorfeld Karten mit unterschiedlichen Farben ausgegeben. Vor der Halle musste man nun erst mal den Eingang für die entsprechende Kartenfarbe finden. Heil drinnen angekommen stellte sich nun die Frage, in welcher der vielen Hallen findet nun das Konzert statt? Der Mensch ist ja bekanntlich ein Herdentier, so folgten wir einfach der Masse.

20.30 Uhr war es dann auch so weit und GOTHMINISTER kam auf die Bühne. Wenn man sich so umsah, war man der Meinung, es wären nur ein paar Leute da, doch der Rest hatte sich im hinteren Teil der Halle versammelt. Nichts desto trotz legte Gothminister eine geniale Show hin. Außer den Songs vom Debüt-Album „Gothic Electronic Anthems“, welches komplett gespielt wurde, konnte man(n) auch eine leckere Darbietung von Dementia sehen. Während den Songs tauchte sie immer wieder in diversen Kostümierungen auf. Mal „blutverschmiert“, mal in roten Stoff gehüllt...
Zwar war Gothminister diesmal Vorband, dennoch bewiesen sie, das die Band durchaus Qualitäten als Hauptact hat. Ebenfalls richtig gut waren Sound und Licht.
Gothminister schafften es, nicht nur die relativ wenigen Fans zu begeistern, sondern auch viele, die sich die Show anfangs aus dem hinteren Teil der Halle ansahen. Und wenn man einen Vergleich zieht: Menge an Leuten am Anfang und am Ende der Show ist doch recht deutlich geworden, das Gothminister mit ihrer Musik und Darbietung gut bei den Leuten ankamen.

Man konnte aber deutlich spüren, das es nicht mehr lange dauern konnte, bis PROJECT PITCHFORK an der Reihe waren. Denn mit einem Mal war es in den ersten Reihen doch recht eng geworden. Und kaum war die Band dann auf der Bühne, war es vorbei mit gemütlich an der Absperrung lehnen.
Vom ersten Takt an kochte die Halle. Es gab kaum Leute, die noch still stehen konnten, denn Pitchfork verstehen es, sämtliche Anwesende in ihren Bann zu ziehen. Bei jedem der Songs wurde mitgesungen. Seit langem endlich mal wieder ein Konzert, bei dem man merkt, das die Fans mit Leib und Seele bei der Sache sind.
Von meinem Standpunkt war der Sound zwar streckenweise ziemlich schlecht, was sich aber durch die ansteckend gute Laune der Fans wieder aufgehoben hat. Eine mit Videoleinwand versehene Halle verschaffte auch den Leuten in den letzten Reihen sichtliches Vergnügen am Konzert.

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