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CD Review: PRO-PAIN - Fistful Of Hate

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Veröffentlicht am Donnerstag 04 März 2004 10:22:11 von zombie_gecko
Nach dem Tribute-Album „Run For Cover“ haben Pro-Pain mit „Fistful Of Hate“ wieder ein Album mit 12 Eigenkompositionen aus der eigenen Schmiede am Start...







01. Can You Feel It?
02. Left For Dead
03. Godspeed
04. Implode
05. American Dreams
06. Cut Throat
07. Aftermath
08. Save Face
09. The Better Half Of Forever
10. Freedom Rings
11. Lost Horizons
12. Fistful Of Hate

(43:55 min)


2004 Continental Entertainment Inc. / Raw Head Rec.



Line-Up:
Gary Meskil - Bass / Vox
Tom Klimchuck - Lead Guitar
Eric Klinger - Rhythm Guitar / Vox
JC Dywer - Drums

www.pro-pain.com



Foul Taste Of Freedom (1993)
The Truth Hurts (1994)
Contents Under Pressure (1996)
Pro-Pain (1998)
Best Of (1998)
Act Of God (1999)
Round 6 (2000)
Road Rage (2001)
Shreds Of Dignity (2002)
Run For Cover (2003)
Fistful Of Hate (2004)



Über das Cover mag man geteilter Meinung sein (siehe Interview mit Tom Klimchuck), aber zumindest die geballte Faust und der Albumtitel passen wie erstere auf´s Auge: das neue Silberscheibchen der Amis trifft einen schon beim Opener „Can You Feel It?“ genau in die Magengrube, klingt leicht so als hätte ein gewisser Max Cavalera seine Finger im Spiel gehabt, groovt ohne Ende und lässt den Hörer kaum still sitzen. Der Nachfolger „Left For Dead“ kommt dann etwas thrashiger daher, wobei manche Gitarrenparts an Fear Factory erinnern und zum gepflegten Kopfschütteln einladen, bevor man mit „Godspeed“ einen astreinen Tanzflächenfeger am Start hat, der schon beim ersten Hören im Ohr hängen bleibt und mit hitverdächtigem Refrain aufwarten kann. Nebenbei erwähnt hat ein gewisser Stephan Weidner, seines Zeichens Basser der Böhsen Onkelz, hier einige Vocalparts beigesteuert, die aber nicht großartig ins Gewicht fallen – trotzdem cooler Songs mit ein paar netten Gitarreneffekten! „Implode“ groovt dann zwar wieder ganz ordentlich, ist aber so einfach aufgebaut, daß es vor allem nach „Godspeed“ einfach nur durchschnittlich wirkt. Wesentlich gelungener ist da schon „American Dream“, welches im eine typische Pro-Pain-Nummer mit fetten Riffs ist und im Refrain vor allem durch den Gesang sogar leicht an neuere Sachen der Onkelz erinnert; bleibt ebenfalls gut hängen und lässt Tom Klimchuck auch seine Solofähigkeiten unter Beweis stellen; coole Nummer! Das nachfolgende „Cut Throat“ ist zwar wütend, kommt aber nicht so richtig aus der Hüfte, bevor man mit „Aftermath“ wieder eine recht thrashige Abgehnummer am Start hat, um anschließend bei „Save Face“ wieder mehr das hüpfende Publikum zufrieden zu stellen. „The Better Half Of Forever“ startet mit Dampfwalzenriffs, um dann einen Gang zuzulegen und in fast schon Machine Head-artiger Manier sofort auf die Nackenmuskeln einzuwirken, um immer wieder von cleanen Gitarrenparts durchsetzt – treibender Mosher, der sich vom Rest der Songs schon allein dadurch unterscheidet, daß er ohne Gesang auskommt! Ebenfalls sehr coole Nummer! „Freedom Rings“ bleibt dann wieder irgendwie im Niemandsland, bevor man mit „Lost Horizons“ wieder eine sehr gelungene Abgehnummer in der Hinterhand hat. Dürfte live gut abräumen. Der abschließende Titeltrack kommt nicht ganz die besten Nummern heran, zählt aber eindeutig zu den besseren Songs, vor allem durch etliche Anleihen an Bay Area-Thrash.
Die Produktion von „Fistful Of Hate“ wurde relativ rau gehalten, was die Songs authentisch rüberkommen lässt, und alle zwölf Nummern klingen recht wütend. Doch auch wenn man diverse Einsprengsel finden kann – übermäßig abwechslungsreich ist der neue Longplayer nicht geworden. Aber das dürfte auch kaum jemand von Pro-Pain erwartet haben...

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