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CD Review: PRO-PAIN - Run For Cover

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Veröffentlicht am Donnerstag 24 Juli 2003 23:44:19 von Zombie_Gecko
Hier ist der Titel Programm – Pro-Pain verwursten 14 Songs ihrer Lieblingsbands! Unter anderem mussten Motörhead, Sepultura und sogar die Onkelz (!!!) dran glauben…







01. Never Again (Discharge)
02. Circle Of The Tyrants (Celtic Frost)
03. The Crowd (Operation Ivy)
04. Refuse / Resist (Sepultura)
05. Iron Fist (Motörhead)
06. 100 % (Spudmonsters)
07. Terpentin (Böhse Onkelz)
08. Nothing (Negative Approach)
09. Weeds (Life Of Agony)
10. Just Sit Here (Crumbsuckers)
11. Damaged II (Black Flag)
12. Your Mistake (Agnostic Front)
13. Knife Edge (GBH)
14. South Of Heaven (Slayer)


(40:00 min)


2003 Spitfire Records (www.eagle-rock.com)


Line Up:
Gary Meskill - Bass / Vocals
Eric Klinger - Guitars
Tom Kilmchuck - Lead Guitar
Eric Matthews - Drums

(www.pro-pain.org )


Den Worten von Gary Meskill zufolge war nach über 10 Jahren die Zeit reif für eine etwas andere Platte und die Fans wünschten sich ein solches Scheibchen. Mit „Run For Cover“ haben Pro-Pain nun diesen Wunsch erfüllt und 14 Songs ihrer Lieblingsbands gecovert. Über Sinn und Unsinn solcher Scheiben will ich mich hier gar nicht äußern, „Run For Cover“ ist aber so oder so eine zwiespältige Angelegenheit. Wie gelungen die Coverversionen von Hardcore-Bands wie Spudmonsters, Agnostic Front usw sind, mag ich aufgrund fehlender ausreichender Kenntnis der Originale nicht zu beurteilen, klingt aber alles soweit ganz ok. Den Opener „Never Again“ von Discharge habe ich etwas flotter in Erinnerung, „Circle Of The Tyrants“ mit einem Hardcore-Einschlag zu versehen, ist ebenso mutig wie auch ganz interessant – obwohl diese Version sicher einigen Leuten sauer aufstoßen wird! Bei Songs wie „Refuse/Resist“ beweist man leider weniger Mut und spielt den Song praktisch originalgetreu nach, was musikalisch durchaus gelingt, aber bereits die gesanglichen Defizite von Gary Meskill zeigt: mit dem Ausnahmeorgan von Max Cavalera kann er einfach nicht mithalten. Beim folgenden „Iron Fist“ bekommt man zwar nicht den Spirit der Originale hin, aber immerhin knarrzt der Bass schön amtlich und Gary ähnelt zumindest halbwegs dem Organ Lemmys. Nicht schlecht, aber auch in keinster Weise essentiell. Highlight ist auf alle Fälle Track 7: auch hier spielt man das Original musikalisch nahezu 100%ig nach, aber als amerikanische Hardcore-Band die Böhsen Onkelz zu covern und auf deutsch (!!!) zu singen ist schon sehr cool! Den Text von „Terpentin“ mit amerikanischem Slang zu singen dürfte für einige Lacher sorgen… „Wiör geyhön zum laöchön in dön Kellör und wiör trinkön Törpentin…“. Dafür ist dann der Abschluß gelinde ausgedrückt in die Hose gegangen: Slayer zu covern ist mutig, und eigentlich habe ich auch nix dagegen – aber eine dermaßen stinklangweilige Version von „South Of Heaven“ zu veröffentlichen, ist schon fast eine Frechheit! Da fehlt praktisch alles, was den Charme des Originals ausmacht, und wieder mal ist Meskills gequältes Geröchel der größte Kritikpunkt. Als Hardcopre-Shouter mag der gute Mann ja seine Qualitäten haben, als Sänger ist er eine Niete!
Unterm Strich ist „Run For Cover“ also eherr für Fans, vor allem Metaller dürften in den gecoverten Metal-Songs eher Aufreger als neue Faves finden.

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