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Zur Meinung von Amazon

CD Review: PATH OF GOLCONDA - Destination:Downfall

Veröffentlicht am Samstag 29 Mai 2004 17:57:55 von Zombie_Gecko
Wie verbessert man sich noch, wenn man schon ein sehr geiles Album angeliefert hat? Man merzt auch noch die letzten Schwächen aus und voilà – fertig ist die Hammerscheibe!






01. Through Fog And Fire
02. Uncreation
03. Message In A Rifle
04. Calling The Tide
05. This Dead-End World
06. Petriachor (The Parting Of Hearts)
07. A Cannibal Crusade
Bonustrack:
08. Devour Machine

(44:12 min)


2004 Eigenproduktion



Line-Up:
Rüdiger - Guitars
Roman - Drums
Manuel - Voice
Christ - Guitars
Daniel - Bass



Discographie:
Demonheart....An Anathema To This World (Eigenprod.) (2002)
Astigian (Re-Release) (Eigenprod.) (2003)
Destination:Downfall (Eigenprod.) (2004)



Um es vorweg zu nehmen: ich finde diese Scheibe geil und kann sie jedem nur ans Herz legen! Damit könnte ich eigentlich schon schließen, aber das würde diesem Album nicht gerecht werden. Schon der Vorgänger „Demonheart...“ hat mir außerordentlich gut gefallen und hatte die Kaufempfehlung locker verdient, einzigen Kritikpunkt stellte der etwas dürftige Sound dar. Das war wohl auch Path Of Golconda bewußt, und so verpflichtete man diesmal als Knöpfchendreher den besten, den man hierzulande für diese Musik finden kann: niemand geringerer als Andy Classen hat hier für ein mehr als amtliches Brett gesorgt und einmal mehr sein herausragendes Können unter Beweis gestellt. In punkto Aufmachung hat man ebenfalls nichts anbrennen lassen und „Destination:Downfall“ in eine professionelle Verpackung gesteckt, die so manchen Labeloutput locker in den Schatten stellt – inklusive achtseitigem Vollfarbbooklet.
Musikalisch gab es ja bereits am Vorgänger nichts zu mäkeln, aber irgendwie haben es Path Of Golconda auch hier geschafft, noch eine Schippe drauf zu legen. Mit gleich hohem Anspruch, aber einen Tick eingängiger brettern dem Hörer die sieben Songs (plus Intro) um die Ohren, die sich auch diesmal irgendwo in der Schnittmenge aus Death-, Thrash- und Black Metal befinden. Wer bei dem schon fast nach einer Hommage an die Könige von Slayer klingenden Riff in „Uncreation“ nicht völlig austickt, der sollte ernsthaft erwägen seinem unwürdigen Leben ein Ende zu setzen. Das mir jetzt aber keiner auf die Idee kommt, Path Of Golconda als eine Kopie abzustempeln – die Jungs klingen absolut eigenständig, und mir fällt keine Band ein, die Einflüße von diversen Bands so gekonnt durcheinander wirft und am Ende ein dermaßen geiles (sorry, ein passenderer Ausdruck fällt mir nicht ein!) Ergebnis zustande bringt. Neben Slayer kann man hier jede Menge Bands anführen, an die man sich im einen oder anderen Moment erinnert fühlt – um mit Sepultura, Kreator, Benediction oder Machine Head nur einige zu nennen. Path Of Golconda sind so etwas wie das Best Of-Programm der harten Mucke und müssten somit jedem zusagen, der gerne gepflegt die Matte kreisen lässt. Neuzugang Manuel steht seinem schon verdammt guten Vorgänger in keinster Weise nach und grunzt, schreit und keift mindestens genauso abwechslungsreich. Selbst bei krampfhafter Suche findet man nichts, aber auch gar nichts zu beanstanden an dieser CD, die ihren Platz in meiner geistigen Rangliste neben Meilensteinen wie Slayer (alles bis einschließlich „Seasons In The Abyss“), Sepultura`s „Arise“, Death (alles) schon sicher hat. Hier jagt ein Kracher den nächsten, und „Petriarcher...“, „Uncreation“, „A Cannibal Crusade“ oder „Deviour Machine“ sind schlicht und einfach Kracher vor dem Herren! Eigentlich müsste man Path Of Golconda empfehlen, sich sofort aufzulösen, denn es ist kaum vorstellbar, daß man dieses Album noch mal toppen kann. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren...
KAUFEN SAG ICH, KAUFEN!!!!

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