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Konzert Review: Overkill - Contradiction - 10 Fold B-Low 04.07.2005 Wuppertal Die Börse

Veröffentlicht am Mittwoch 06 Juli 2005 14:29:58 von madrebel
phpnuke.gifUnglaublich welche Bands sich manchmal in das schöne Wuppertal verirren. Und unglaublich auch,wie viele dieses Ereignis zog. Von nah und fern kamen nahezu 400 Besucher um sich dieses geile Billing zu geben. Und wenn drei Bands von dieser hohen Qualität zusammenspielen, dann kann auch nichts schief gehen.










Overkill - Contradiction - 10 Fold B-Low / 04.07.2005 Wuppertal Die Börse


Unglaublich welche Bands sich manchmal in das schöne Wuppertal verirren. Und unglaublich auch,wie viele dieses Ereignis zog. Von nah und fern kamen nahezu 400 Besucher um sich dieses geile Billing zu geben. Und wenn drei Bands von dieser hohen Qualität zusammenspielen, dann kann auch nichts schief gehen.
Den Beginn machten „10 Fold B-Low“. Neothrash aus Köln. Und meine Fresse, die Jungs machten echt Stimmung. War zwar absolut nicht mein Ding,aber die Energie der Musik und dazu der Fronter, gesegnet mit einem kräftigen Organ und kräftigen Sprungmuskeln, machte Party ohne Ende. Dazu waren die Ansagen sehr sympathisch und riefen desöfteren Wohlwollen und schmunzeln bei den Besuchern hervor. Guter Opener.
Lokalmatadore, o le. „Contradiction“ sind wahrlich keine unbekannten mehr und lärmen sich schon seit 15 Jahren durch den deutschen Underground. Leider haben die Jungs nie den Erfolg ergattert, der ihnen gebührt. Wie dem auch sei, hoffen wir dass sich selbiges bald ändert, denn live sind die Jungs eine wahre Macht. Das bewiesen sie auch heute und alle anwesenden, feierten die Wuppertaler Lokalmatadoren ab ohne Ende. Ein Haufen geiler Songs, klasse Sound und eine unbändige Spielfreude machten diesen Auftritt zu einem wahren Highlight. Leider durfte man nicht mehr als 30 Minuten spielen, trotz lautstarker Zugabeforderungen. Trotzdem, Hammergig.
Nun allerdings wurde es Zeit für „Overkill“. Leider ließ man sich fast 45 Minuten Zeit. Tja, man muss ja auch alles fein einstellen und immer wieder neu testen. Wie dem auch sei. Von Anfang an entwickelte sich ein wahrer Orkan, der die Börse in kürzester Zeit in einen Hexenkessel verwandelte. Wildes Gepoge,Gemoshe, Stagediving und ein hochgradig sympathischer Bobby Blitz, der für alles ein breites grinsen übrig hatte. Dazu ist der Herr wirklich schmerzfrei. Als er sich versehentlich das Mikro gegen seinen Zahn rammte und ein Stück von selbigem verlor, ließ er nur den Spruch los „Please give my Teeth back“, grinste über beide Backen und machte weiter, als sei nicht geschehen. Das ist Metal in Reinkultur. Und songtechnisch ging es Schlag auf Schlag. „In Union we stand“,“ Elimination“,“ Rotten to the Core“, “Wrecking Crew”. Und so weiter. Absolut klasse. Das sah der rasende Mob genauso und konnte gar nicht genug bekommen. Das sich Bassgitarrengott D.D.Verni ein grinsen nicht verkneifen konnte, war dabei nicht verwunderlich.
Auch das Ende des Gigs war grandios. „Fuck you“ garniert mit einer Portion „Dirty Deeds“ und danach noch einen leckeren Nachschlag mit „Symptom of the Universe“ und das Publikum ging glücklich und verschwitzt nach Hause.
Absoluter Göttergig.
Zum Abschluss noch ein Riesen „Fuck you“ an die Betreiber der Börse. Nicht nur das es überteuertes schales Bier aus Plastikbechern gab. 2,50 für 0,3 und 3,50 für einen halben Liter, nein, man durfte mit den Plastikbechern nicht mal vor die Türe. Man könnte die ja stehlen. Da sag ich nur, ihr habt echt nicht mehr alle Latten am Zaun.
In diesem Sinne.

madrebel


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